Steuern

Wofür setzt das Land Steuern ein?

Um das Video zu sehen, müssen Sie dieses Feld durch einen Klick aktivieren. Dadurch werden Informationen an Youtube übermittelt und unter Umständen dort gespeichert. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Informationen zum Datenschutz

Warum Steuern zahlen und was macht der Staat überhaupt mit dem Geld? Ein neuer Steuerrechner zeigt, wie sich die gezahlten Einkommenssteuern auf die verschiedenen Bereiche im Land verteilen.

„Was geschieht mit meinen Steuern?“ Die Antwort auf diese Frage lautet: eine ganze Menge. Eine ausführliche und differenzierte Darstellung gibt es nun auf der Internetseite des Ministeriums für Finanzen Baden-Württemberg. Ein neues Programm berechnet vereinfacht, welcher Anteil der individuellen Einkommensteuer in die verschiedenen Aufgabenbereiche des Landes fließt – von der schulischen Bildung und der Polizei über den Umwelt- und Naturschutz bis zum Erhalt und dem Bau von Straßen und Radwegen.

Außerdem begleitet ein gut zweiminütiger Animationsfilm die fiktive Familie Gscheidle im Alltag. Er erläutert, wie die vier Familienmitglieder von staatlichen Aufgaben profitieren, die aus Steuern finanziert werden. Zum Beispiel studiert Tochter Lara an der Universität, ihr Vater nutzt den öffentlichen Personennahverkehr für den Weg zur Arbeit.

Steuern sind kein Selbstzweck

„Wer Steuern zahlt, trägt damit seinen Teil zum großen Ganzen bei. Steuern sind die Grundlage unseres Gemeinwesens. Das Bewusstsein dafür wollen wir schärfen“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann. „Als Finanzministerin bin ich dafür verantwortlich, dass das Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler sinnvoll und effizient eingesetzt wird. Es muss ein Mehrwert entstehen.“

Dank Steuern sei das Land in der Lage, für Sicherheit und Freiheit zu sorgen: „Steuern sind kein Selbstzweck. Sie ermöglichen Bildung und Forschung, eine gute Infrastruktur, den öffentlichen Nahverkehr und vieles mehr“, so Sitzmann. Vieles werde als selbstverständlich erachtet. Ohne Steuern sei es jedoch nicht zu finanzieren.

Zusammen-Rechner

Die neue Anwendung mit dem Namen „Zusammen-Rechner“ soll deutlich machen, dass die Gemeinschaftsaufgaben des Staats gemeinschaftlich getragen werden. Es handelt sich bei der Anwendung um eine vereinfachte Modellrechnung. Tatsächlich sind Steuern nicht zweckgebunden. Der Rechner vermittelt deshalb beispielhaft einen Eindruck, welcher Anteil der Einkommensteuer etwa in berufliche Schulen investiert wird, welcher in Uniklinika fließt oder Museen zugutekommt.

Der „Zusammen-Rechner“ unterscheidet zwischen 127 Aufgaben der öffentlichen Hand. Basis ist der für Bund und Länder einheitliche sogenannte Funktionenplan. Darin werden alle Einnahmen und Ausgaben des Landes einzelnen Aufgaben zugeordnet. Die Modellrechnung setzt die Gesamtausgaben des Landes Baden-Württemberg für den Doppelhaushalt 2018/2019 in Relation zur individuell bezahlten Einkommensteuer.

Finanzministerium: Zusammen-Rechner

Ein Demonstrant vor den Houses of Parliament, dem Westminster-Palast, schwenkt eine EU-Flagge und eine britische Flagge. (Bild: © dpa)
  • Brexit

Vorbereitung auf das Ende der Brexit-Übergangsphase

Euro-Banknoten (Foto: © dpa)
  • Steuern

Wechsel an der Spitze des Finanzamtes Heilbronn

Ein Bergmann hält vor dem Schacht des Salzbergwerks Stetten in Haigerloch-Stetten einen Brocken Steinsalz.
  • Naturschutz

Vierter Rohstoffbericht des Landes vorgestellt

Eine Frau deckt in einem Restaurant in Münstertal einen Tisch ein und trägt Mundschutz.
  • Wirtschaft

Gastgewerbe sieht schwierigem Winter entgegen

Neubau des Lern- und Anwendungszentrums am Karlsruher Institut für Technologie.
  • Neubau

Baustart für Mechatronik-Zentrum am KIT

Logo der Wohnraum-Allianz BW. (Bild: Wohnraum-Allianz Baden-Württemberg)
  • Wohnen

Zehntes Spitzengespräch der Wohnraum-Allianz

Würfel mit Logo der Nachhaltigkeitsstrategie fliegt durch die Luft (Bild: © Umweltministerium Baden-Württemberg)
  • Nachhaltigkeit

16. Sitzung des Nachhaltigkeitsbeirats der Landesregierung

Das künftige Nationalparkzentrum am Ruhestein
  • Nationalpark

Nationalparkzentrum am Ruhestein übergeben

Alexander Pfisterer, Dozent an der Universität Mannheim, demonstriert in einem Hörsaal der Universität die Aufzeichnung einer digitalen Wirtschaftsvorlesung. (Bild: picture alliance/Uwe Anspach/dpa)
  • Weiterbildung

Land fördert „Digital-Dozenten-Akademie“ mit 220.000 Euro

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ist Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau. (Bild: © Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Wirtschaft

Landestariftreue- und Mindestlohngesetz wird nicht geändert

Staatssekretärin Katrin Schütz (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Arbeitsmarkt

Digitale arbeitsmarktpolitische Reise in den Regierungsbezirk Tübingen

  • Steuern

Landesgrundsteuer ins Parlament eingebracht

  • Wirtschaft

„Digitalisierungsprämie Plus“ startet

Symbolbild: Künstliche Intelligenz – Ein humanoider Roboter (Bild: © Friso Gentsch/dpa)
  • Künstliche Intelligenz

Eine Million Euro für Ausbildungsangebote rund um Künstliche Intelligenz

Start-up BW Elevator Pitch Heilbronn-Franken
  • Gründungswettbewerb

„Die BäckerAI“ gewinnt Regional Cup Heilbronn-Franken

Ein Demonstrant vor den Houses of Parliament, dem Westminster-Palast, schwenkt eine EU-Flagge und eine britische Flagge. (Bild: © dpa)
  • Brexit

Wirtschaftsministerin hofft auf Handelspakt mit Großbritannien

Neubau der Hochschule Esslingen auf dem Campus Neue Weststadt
  • Vermögen und Hochbau

Baustart für den Neubau der Hochschule Esslingen

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: Martin Stollberg / Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Corona-Hilfen

Bundeswirtschaftsminister plant weitere Corona-Hilfen

Eine Frau zeigt auf eine Leinwand auf der eine Balkengrafik zu sehen ist (Symbolbild: © dpa).
  • Haushalt

Nachtragshaushalt für Corona-Vorsorge und Zunkunftsinvestitionen

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ist Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau. (Bild: © Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Wirtschaft

„Der Weg aus der Krise ist kein Selbstläufer“

Frauenwirtschaftstage 2020
  • Gleichstellung

16. Frauenwirtschaftstage gestartet

Popup Labor Schramberg
  • Innovation

Popup-Labor in Schramberg findet virtuell statt

Eine neue Asphaltdecke wird auf einer Straße aufgebracht. (Bild: Patrick Seeger / dpa)
  • Straßenbau

Vierspuriger Ausbau der Bundesstraße 29 zwischen Essingen und Aalen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bild: © dpa)
  • Interview

„Ich bin verhalten optimistisch“

Zweiter „Wirtschaftsgipfel Afrika“
  • Wirtschaft

Virtueller zweiter „Wirtschaftsgipfel Afrika“