Kinder und Jugendliche

Vorsichtige Wiederöffnung der Jugendarbeit im Land

Im Kinder- und Jugendhilfezentrum der Heimstiftung Karlsruhe gehen unbegleitete minderjährige Ausländer, kurz UMA, einen Flur entlang. (Foto: © dpa)

Bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 sind Angebote der Jugendarbeit auf lokaler Ebene wieder erlaubt. Mit der Änderung der entsprechenden Corona-Verordnung will das Land Baden-Württemberg Kindern und Jugendlichen ein Stück mehr Normalität ermöglichen.

„Kinder und Jugendliche brauchen Entfaltungs- und Entwicklungsräume. Die Jugendarbeit bietet als gleichberechtigter und eigenständiger Teil des Bildungswesens hierfür den notwendigen und sicheren Rahmen“, begründete Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha die von der Landesregierung in dieser Woche beschlossene vorsichtige Wiederzulassung der Jugendarbeit in Baden-Württemberg.

Öffnung mit Augenmaß

„Auch in der Jugendarbeit nehmen wir den Strategiewechsel hin zu einer auf den Sieben-Tage-Inzidenzen in einem Stadt- und Landkreis basierenden Öffnung mit Augenmaß vor“, sagte Minister Lucha. In Stadt- und Landkreisen, in denen an fünf Tagen in Folge eine Sieben-Tages-Inzidenz von unter 100 durch das zuständige Gesundheitsamt festgestellt wird, sind seit dem 15. März Angebote der Jugendarbeit nach § 11 Sozialgesetzbuch SGB VIII mit einer Beteiligtenzahl von 18 Personen im Außenbereich und zwölf Personen im Innenbereich wieder erlaubt. Stellt das zuständige Gesundheitsamt an fünf Tagen in Folge eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 fest, so erhöht sich die zugelassene Beteiligtenzahl auf 30 Personen im Außenbereich und 18 Personen im Innenbereich. Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz an drei Tagen in Folge bei oder über 100, so sind Angebote der Jugendarbeit nur präsenzlos beispielsweise als Online-Angebot zugelassen. Angebote, bei denen die Teilnehmenden und Betreuungskräfte nicht im eigenen Haushalt übernachten, sind grundsätzlich nicht gestattet.

Weiterhin Flexibilität und Innovationskraft gefordert

„Mit der Änderung der Corona-Verordnung ‚Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit‘ gehen wir einen ersten Schritt, um Kindern und Jugendlichen, die unter der Pandemie und den notwendigen Kontaktbeschränkungen besonders leiden, ein wenig Mehr an Normalität zu ermöglichen“, so Minister Lucha. „Aber auch für die freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe und der Jugendbildung ist dies eine wichtige Nachricht. Viele Angebote der Jugendarbeit, insbesondere in den Ferienzeiten, sind ohne das Engagement von ehrenamtlichen Kräften nicht durchzuführen. Hierfür müssen sie jedoch von den Trägern aus- und weitergebildet werden. Ich weiß, dass die Aus- und Weiterbildung häufig durch verbandsinterne landesweite Seminare und Lehrgänge stattfinden sollten, doch auch weiterhin verlangt die Pandemie von uns Flexibilität und Innovationskraft. Deswegen ermutige ich die Jugendverbände in den Stadt- und Landkreisen gemeinsame Kooperationen bei der Aus- und Weiterbildung einzugehen.“

Corona-Verordnung Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Mit unserem Messenger-Service bekommen Sie immer alle Änderungen und wichtige Informationen aktuell als Pushnachricht auf Ihr Mobiltelefon.

Die Mitarbeiterin eines mobilen Impfteams zieht in einem Alten- und Pflegeheim den Impfstoff von Biontech/Pfizer in eine Spritze auf.
  • Coronavirus

Weichen für weitere Pandemiebekämpfung

Frau in einem Labor zeigt Test für das neue Coronavirus
  • Coronavirus

Infektionen und Todesfälle in Baden-Württemberg

Zwei Smartphones mit Luca-App, Informationen zu Restaurantbesuch auf Display
  • Coronavirus

Gemeinsame Erklärung zur Luca-App unterzeichnet

 Schloss Neufra und die Pfarrkirche St. Peter und Paul werden von der aufgehenden Sonne angestrahlt. (Bild: Thomas Warnack / dpa)
  • Tourismus

Urlaub im eigenen Land

Der Ideenwettbewerb „Gemeinsam:schaffen“ startet
  • Ländlicher Raum

Kultursommer von KUNST.LAND in Münsingen eröffnet

Eine Frau sitzt mit einer OP-Maske in einer Theatervorstellung.
  • Corona-Verordnung

Anpassung der Corona-Verordnung zum 26. Juli

Der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg
  • Auszeichnung

Verdienstorden des Landes an 26 verdiente Persönlichkeiten

  • Corona-Impfung

Impfungen sind wichtigster Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie

Jugendliche sitzen vor einem Laptop. (Foto: © dpa)
  • Jugendliche

Projekte beim Jugendbildungspreis „DeinDing“ ausgezeichnet

Eine Gemeinderatssitzung in einem Sitzungssaal mit zugeschalteten Mitgliedern auf einer Videoleinwand.
  • Steuern

Steuerfreibeträge für Gemeinderäte werden angehoben

  • Impfung

Info- und Aktionskampagne zum Impfen wird in Pforzheim fortgesetzt

Gruppenfoto des Besuchs von Staatssekretärin Dr. Ute Leidig der Gewaltambulanz Freiburg
  • Soziales

Leidig besucht Gewaltambulanz Freiburg

Ein 81-jähriger Mann trainiert auf einem Sportplatz die Disziplin Kugelstoßen. (Foto: © dpa)
  • Gesundheit

In Baden-Württemberg lebt es sich am längsten

Infografik mit Logo „DranbleibenBW“ und in die Höhe gestreckten Händen, die Impfpass oder Handy mit QR-Code halten
  • Corona-Impfung

Landesweite Impf-Aktionswoche vom 21. bis 28. Juli 2021

Ein Mann bekommt eine Impfung in den Oberarm.
  • Schule und Kita

Impfen für Sicherheit und für Präsenzbetrieb

Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Ute Leidig
  • Soziales

Ute Leidig auf Sommertour durch Baden-Württemberg

Logo der Kampagne
  • Corona-Impfung

Zahlreiche Impfaktionen im Land

Ein Pfleger eines Pflegeheims schiebt eine Bewohnerin mit einem Rollstuhl.
  • Pflege

1,1 Millionen Euro zur Stärkung der Pflegeausbildung

Eine Familie mit zwei Kindern schaut sich Blumen auf dem Gelände der Landesgartenschau in Überlingen an.
  • Landesgartenschau

Halbzeit der Landesgartenschau in Überlingen

Ehrenzeichen Bevölkerungsschutz
  • Bevölkerungsschutz

Verleihung Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen 2020

  • Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 13. Juli 2021

Zwei Männer arbeiten gemeinsam an einem Computer.
  • Corona-Hilfen

Fiktiver Unternehmerlohn bis Ende September verlängert

Eine Lehrerin erklärt ihren Schülern den „Lolli-Test“.
  • Coronavirus

Regelmäßige Testungen in Schulen und Kitas nach den Sommerferien vorgesehen

Eine Person wird geimpft.
  • Corona-Impfung

Impfaktionen für Jugendarbeit und Flugreisende

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
  • Jugendliche

Land und Uni Stuttgart kooperieren bei Jugendstudie