Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Vierte Runde bei „Stärkung des Ehrenamts im Ländlichen Raum“

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)

Die Gewinnerprojekte des Ideenwettbewerbs „Stärkung des Ehrenamts im Ländlichen Raum“ haben ihre Ergebnisse im Rahmen einer Online-Veranstaltung vorgestellt. Für die vierte Runde des Ideenwettbewerbs können sich Interessierte bis zum 30. April 2022 bewerben.

„Die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Ländlichen Raum nicht zu unterschätzen. Gerade im Ländlichen Raum ist die Bereitschaft vieler junger Menschen, sich gesellschaftlich zu engagieren, ungebrochen. Jedoch geht diese Bereitschaft leider oft nicht so weit, auch Führungsaufgaben in Vereinen, Verbänden oder Organisationen zu übernehmen. Junge Menschen für diese Aufgaben im Ehrenamt zu begeistern, ist inzwischen zu einer Herausforderung geworden. Umso mehr freut es mich, von den Gewinnern unseres Ideenwettbewerbs aus erster Hand zu erfahren, wie dies mit kreativen Ideen im Ländlichen Raum gelingen kann“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk anlässlich der Online-Veranstaltung „Junges Ehrenamt im Ländlichen Raum – Herausforderungen und Perspektiven“ (PDF).

Im Rahmen der virtuellen Veranstaltung stellten die zwölf geförderten Projekte des Ideenwettbewerbs zur Stärkung des Ehrenamts im Ländlichen Raum ihre Ansätze und Ergebnisse vor. Im Mittelpunkt der Projekte steht die Gewinnung und Vorbereitung junger Menschen für die Übernahme eines Ehrenamts. So stellt beispielsweise ein Ansatz dar, dass ein örtlicher Musikverein, die Ortsteilverwaltung und die örtliche Grundschule gemeinsam junge Erwachsene zu Mentorinnen und Mentoren zu qualifizieren, die Kinder auf dem Weg zum gemeinsamen Musizieren im Musikverein begleiten werden.

Ehrenamt durch Förderung kreativer Projekte stärken

„Unser Wettbewerb zeigt, welch gute Ideen entstehen, wenn sich Menschen aus unterschiedlichen Vereinen mit ähnlichen Problemen zusammenschließen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Unser Ansatz, das Ehrenamt im Ländlichen Raum durch die Förderung kreativer Projekte zu stärken, beginnt Früchte zu tragen. Wir werden uns daher weiterhin für das Ehrenamt im Ländlichen Raum einsetzen und innovative Projekte fördern. Daher starten wir einen weiteren Aufruf zur Teilnahme am Ideenwettbewerb“, sagte Minister Hauk und gab damit den Startschuss zum vierten Aufruf zur Teilnahme am Ideenwettbewerb zur Stärkung des Ehrenamts im Ländlichen Raum. Bis zum 30. April 2022 können Projektideen per Mail eingereicht werden.

Der Ideenwettbewerb  „Stärkung des Ehrenamts im Ländlichen Raum“ ist Teil des Impulsprogramms „Na klar, zusammen halt…“ der Landesregierung Baden-Württemberg. Ziel des Ideenwettbewerbs ist es, kreative und kooperative Projekte zu fördern, in denen junge Erwachsene im Ländlichen Raum für Führungspositionen und wichtige zivilgesellschaftliche Aufgaben im Ehrenamt gewonnen und qualifiziert werden. Dafür stehen insgesamt 1,02 Millionen Euro zur Verfügung.

Das ressortübergreifende Programm möchte in acht Themenfeldern mutige und unkonventionelle, insbesondere niederschwellige Ansätze fördern, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Austausch und Begegnung nachhaltig stärken und fördern. Das Programm baut auf den umfassenden bürgerschaftlichen Strukturen auf und richtet den Blick auf gesellschaftliche Potenziale.

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Ideenwettbewerb „Stärkung des Ehrenamts im Ländlichen Raum“

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