Radverkehr

Unterstützung für Radweg zwischen Bergatreute und Baienfurt

Ein Fahrradfahrer fährt auf einer Fahrradstraße. (Bild:  Daniel Bockwoldt / dpa)

Zwischen Bergareute und Baienfurt im Landkreis Ravensburg soll ein Radweg gebaut werden. Bei einem Treffen im Verkehrsministerium haben Vertreter der Kommunen gemeinsam mit dem Amtschef des Ministeriums, Uwe Lahl, eine Prüfung der Aufteilung von Planung und Finanzierung der weiteren Planungen beschlossen. 

Die Planung eines Radwegs zwischen den oberschwäbischen Kommunen Bergareute und Baienfurt (Landkreis Ravensburg) kommt voran. Bei einem Treffen im Verkehrsministerium verabredeten die Beteiligten, eine Aufteilung von Planung und Finanzierung zu prüfen. Demnach könnten die Kommunen die neue Verbindung planen, um dafür zu sorgen, dass der Radweg schneller gebaut werden kann. Den Bau würde dann das Land oder der Bund finanzieren. An dem Gespräch mit dem Amtschef des Ministeriums, Prof. Uwe Lahl, nahmen die Bürgermeister von Bergatreute, Helmfried Schäfer, von Baienfurt, Günter Binder und die Bürgermeisterin von Baindt, Simone Rürup, sowie die Landtagsabgeordneten Manfred Lucha, Petra Krebs (beide Grüne), Raimund Haser und August Schuler (beide CDU) teil.

Ministerialdirektor Lahl, wies bei dem Treffen darauf hin, dass der Bund im Rahmen seines neuen Klimapakets auch eine deutliche Anhebung der Mittel für Radwege eingeplant habe. Diese könnten voraussichtlich in Anspruch genommen werden, wenn Gemeinden eine fertige Planung vorweisen. Um den Kommunen eine Sicherheit zu geben, brachte Ministerialdirektor Lahl eine Finanzierungsvereinbarung mit dem Land ins Gespräch. Er sagte: „Wenn alle Beteiligten an einen Strang ziehen, dann kommen solche Projekte gut voran.“

Land unterstützt, Bund fördert Vorhaben voraussichtlich im Rahmen des neuen Klimapakets

„Wir sind mit dem Treffen im Ministerium einen wichtigen Schritt weiter gekommen bei der Realisierung des Radweges“, stellten unisono die Bürgermeister Schäfer und Binder sowie Bürgermeisterin Rürup fest. Die nächsten Schritte bedürften allerdings der Zustimmung der kommunalen Gremien. Der 5,7 Kilometer lange Streckenabschnitt auf der Landesstraße 314 ist aufgrund der Fahrgeschwindigkeit der Pkw gefährlich für Radfahrer, auch wenn er nicht zu den Unfallschwerpunkten im Land zählt. Aus diesem Grund unterstützt das Land das Bauvorhaben und eine Sonderregelung zur Planung wurde vereinbart.

Vom Bund werden voraussichtlich Mittel zur Verfügung gestellt, die im neuen Klimapaket der Bundesregierung geplant sind. Die Sondervereinbarung beschleunigt die Realisierung des neuen Radwegs. Angesichts vieler anderer Vorhaben im Regierungsbezirk Tübingen wäre eine Aufnahme der Planung eines Radweges an der L 314 seitens des Regierungspräsidiums in absehbarer Zeit nicht möglich.