Umwelt

Umweltpreis des Landes 2020 ausgeschrieben

Symbolbild: Beim Urban Gardening (städtischer Gartenbau) werden durch die gärtnerische Nutzung auf innerstädtischen Flächen z.B. Blumen, Gemüse, Kräuter und Obstbäume angebaut. (Bild: Andreas Arnold / dpa)

Der baden-württembergische Umweltpreis 2020 lockt mit insgesamt 60.000 Euro Preisgeld. Ausgezeichnet werden Unternehmen, die mit innovativen Ideen und Ansätzen im betrieblichen Umweltschutz eine Vorbildfunktion übernehmen.

Bereits zum 19. Mal können sich Unternehmen und Selbständige aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung für den baden-württembergischen Umweltpreis bewerben. Mit dem Preis zeichnet die Landesregierung außergewöhnliche Leistungen im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes und des nachhaltigen Wirtschaftens aus. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Januar 2020.

Gesucht sind innovative Ideen und Ansätze im betrieblichen Umweltschutz

„In vielen unternehmerischen Erfolgskonzepten sind Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und des Klimas, zur Schonung der Ressourcen und für eine erfolgreiche Energiewende bereits fester Bestandteil“, sagte Umweltminister Franz Untersteller zum heutigen Start der Bewerbungsphase (22. Oktober). „Mehr geht jedoch immer. Daher suchen wir mit dem Umweltpreis Unternehmen, die den betrieblichen Umweltschutz mit neuen Ideen und Ansätzen weiter vorantreiben und so zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung beitragen.“ Bei der Auswahl der Preisträger würden ganzheitliche Lösungsansätze besonders berücksichtigt, so der Minister.

Der Preis wird in den Kategorien „Handel und Dienstleistung“, „Handwerk“, „Industrie-Unternehmen bis 250 Mitarbeitende“ sowie „Industrie-Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitende“ vergeben. Zusätzlich wird der Jurypreis „Kreislaufwirtschaft“ ausgelobt. Dabei wird ein Unternehmen gesucht, das in vorbildlicher Weise den Weg von der Abfallwirtschaft zu einer Kreislauf- und Sekundärrohstoffwirtschaft beschritten hat.

Preisgeld von insgesamt 60.000 Euro

Darüber hinaus vergibt das Land einen Sonderpreis für Organisationen aus dem Non-Profit-Bereich, die unternehmensähnliche Strukturen aufweisen. „Unser Ziel ist es, auch unternehmensähnliche Non-Profit-Organisationen zu motivieren, sich im betrieblichen Umweltschutz zu engagieren“, erklärte Untersteller.

Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro, welches sie für Maßnahmen im Umweltschutz einsetzen müssen. "Mit der Zweckbindung wollen wir erreichen, dass die Unternehmen ihre bestehenden Aktivitäten im betrieblichen Umweltschutz weiter verstärken und neue Konzepte erarbeiten“, erläuterte der Minister.

Die feierliche Preisverleihung wird am 9. Dezember 2020 in Stuttgart stattfinden.

Der baden-württembergische Umweltpreis 2020

Für den Umweltpreis bewerben können sich Unternehmen und Selbständige mit einem Unternehmensstandort in Baden-Württemberg. Die Bewerbungen sind auf einen Standort in Baden-Württemberg zu beziehen.

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury, die aus Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschaftsorganisationen, Umwelt- und Naturschutzverbänden, der Gewerkschaft, der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg sowie dem Wirtschaftsministerium und dem Umweltministerium besteht. Sie trifft ihre Auswahl anhand Kriterien wie umweltorientierte Unternehmensführung, effizienter Umgang mit Ressourcen, Maßnahmen zur Abfallvermeidung, Verringerung von Umweltbelastungen und Einsatz umweltschonender Technologien.

Umweltministerium: Informationen und Bewerbungsformulare für den Umweltpreis 2020

v.l.n.r.: Torsten Krenz (Konzernbevollmächtigter der DB AG für das Land Baden-Württemberg), Michael Groh (Regionalbereichsleiter Südwest der DB Station&Service) und Verkehrsminister Winfried Hermann stehen an einem provisorischen barrierefreien Bahngleis im Bahnhof Göppingen. (Bild: © picture alliance/Marijan Murat/dpa)
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