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Breitbandausbau
  • 19.03.2014

Studie ermittelt Bedarf beim Glasfaser-Breitbandausbau für Unternehmen

  • Glasfaser-Kabel mit farbigen Einzelsträngen (Foto: dpa)

    Bild: © dpa

„Baden-Württemberg nimmt bei der Breitbandversorgung unter den Flächenländern eine Spitzenposition ein. Gerade für die Wirtschaft sind leistungsfähige Glasfaseranschlüsse eine zentrale Anforderung, um im Wettbewerb bestehen zu können. Wie eine neue vom Land in Auftrag gegebene Studie zeigt, steigt der Bedarf nach Bandbreite bei den Gewerbebetrieben weiter – und zwar quer über alle Branchen. Mit dieser Studie geben wir den für den Breitbandausbau zuständigen Kommunen eine wertvolle Datengrundlage in die Hand, die das Verfahren zum Abruf von Fördergeldern des Landes weiter vereinfachen soll“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde bei der Übergabe einer Studie zum Bedarf von Glasfaseranschlüssen der baden-württembergischen Wirtschaft am Dienstagabend in Stuttgart.

„Überall dort, wo ein marktgetriebener Ausbau nicht erfolgt, kann die Studie den Kommunen die Antragstellung bei der Breitbandförderung des Landes erleichtern. Wenn die EU-Kommission ihre Zustimmung erteilt, dann können die Kommunen künftig auf die aufwändige Bedarfsabfrage bei den einzelnen Gewerbebetrieben verzichten. Denn die Studie macht den Bedarf auch ohne Befragung berechenbar“, so Bonde. Der Bandbreitenbedarf sei abhängig von Mitarbeiterzahl, Anzahl der Zweigstellen und der Branche.

Eine vorausschauende Planung sei notwendig, um frühzeitig die dafür notwendige, passive Breitbandinfrastruktur zu verlegen. „Ein wesentlicher Fokus der Breitbandinitiative II des Landes ist die Förderung von Hoch- und Höchstgeschwindigkeitsnetzen. Damit unterstützt das Land die für den Breitbandausbau zuständigen Kommunen, die notwendige Glasfaserinfrastruktur rechtzeitig bereitzustellen und so die Standortqualität für Unternehmen weiter zu verbessern“, so Bonde.

Untersuchung des Bedarfs von Glasfaseranschlüssen der Wirtschaft im Land Baden-Württemberg (PDF)

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