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Auszeichnung
  • 02.02.2016

Staufermedaille in Gold für Prof. Dr. Matthias Schwab

  • Staatssekretär Klaus-Peter Murawski (l.) und Prof. Dr. Matthias Schwab (r.)

„Professor Schwab ist ein international anerkannter Forscher, der sich mit der Wirkungsweise von Arzneimitteln auseinandersetzt und ein beeindruckendes wissenschaftliches Werk vorgelegt hat“, sagte Staatssekretär Klaus-Peter Murawski bei der Überreichung der Staufermedaille in Gold an Prof. Dr. Matthias Schwab im Runden Saal der Villa Reitzenstein.

„Er ist ein Mann, der die Dinge mit Leidenschaft und Weitblick vorantreibt, sich einsetzt und über ein außergewöhnliches Maß an analytischem, strategischem und organisatorischem Know-how verfügt. Von Schwabs großartigen medizinischen Verdiensten profitieren Patientinnen und Patienten, deren Angehörige und seine medizinischen Kolleginnen und Kollegen weltweit“, so Murawski weiter.

Matthias Schwab studierte Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität von Erlangen-Nürnberg und habilitierte 2003 für die Fächer Klinische und Pädiatrische Pharmakologie in Tübingen. Danach war er für zwei Jahre als Visiting Professor in Memphis, USA und übernahm 2007 den Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie in Tübingen. Gleichzeitig wurde er Leiter der Abteilung Klinische Pharmakologie am Universitätsklinikum Tübingen und des Dr. Margarete Fischer-Bosch-Instituts für Klinische Pharmakologie am Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart.

Großartige medizinische Verdienste

Schwab zeichne unter anderem aus, dass er als einer der wenigen klinischen Pharmakologen national wie international langjährige Erfahrungen in den beiden Fachdisziplinen Pharmakologie und Kinder- und Jugendmedizin aufweise, so Murawski. Professor Schwab untersucht beispielsweise, weshalb Patienten unterschiedlich auf Arzneimittel reagieren, inwieweit etwa ihre Erbfaktoren dafür verantwortlich sind und wie man Patienten möglichst individuell therapieren kann. „Schwerpunktmäßig erforscht er das verbesserte Ansprechen von Arzneistoffen und wie unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden sind“, erläuterte Staatssekretär Murawski. Die in den letzten Jahren gewonnenen Erkenntnisse auf diesem Gebiet hätten etwa im Bereich der Onkologie, der Psychiatrie aber auch bei Infektionskrankheiten zu völlig neuen Therapieoptionen geführt. „Professor Schwab setzt sich dafür ein, dass seine Forschungsergebnisse in der klinischen Praxis umgesetzt werden und insbesondere auch die pädiatrische Pharmakologie national wie international gestärkt wird“, unterstrich Murawski.

Professor Schwab ist aktives Mitglied angesehener Wissenschaftskonsortien und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Klinische Pharmakologie und Therapie. 2015 hat er zudem die Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie übernommen und engagiert sich seit vielen Jahren bundesweit in verschiedenen Kommissionen für Arzneimittelsicherheit. Er vertritt seit über 10 Jahren Mitglieder der Ethikkommission der Landesärztekammer Baden-Württemberg und prägt mit seinen Expertisen die Arbeit der Kommission maßgeblich mit. Seit 2013 gehört Professor Schwab auch dem Weiterbildungsausschuss der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg an.

„Matthias Schwab hat sich um den Forschungsstandort Baden-Württemberg verdient gemacht. Beispielsweise ist es ihm 2014 gelungen, den international renommierten Kongress ,20th International Symposium on Microsomes and Drug Oxidation‘ nach Stuttgart zu holen“, hob der Staatssekretär hervor. „Wir sind ausgesprochen dankbar, dass wir Menschen wie Professor Schwab in Baden-Württemberg haben, die unser Land mit ihren wissenschaftlichen Stärken bereichern.“

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