Coronavirus

Stabilisierungshilfe für Carsharing-Anbieter

Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)

Die Carsharing-Anbieter im Land sind durch massive Umsatzeinbußen von der Corona-Pandemie betroffen. Mit einer Stabilisierungshilfe sollen die Carsharing-Standorte in kleineren Städten und Gemeinden erhalten werden.

Die Carsharing-Anbieter in Baden-Württemberg sind von den Auswirkungen der Corona-Krise schwer getroffen worden. Vor allem die Kontaktbeschränkungen im Frühjahr dieses Jahres haben in der Branche massive Umsatzeinbußen zur Folge gehabt. „Die erlittenen Verluste lassen sich nicht mehr aufholen. Wir wollen mit der finanziellen Hilfe des Landes dazu beitragen, dass die Anbieter die Carsharing-Standorte in kleineren Städten und Gemeinden nicht schließen“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann. Deshalb hat der Ministerrat auf Initiative des Verkehrsministeriums einer Stabilisierungshilfe zugestimmt.

Reduzierung des Carsharing-Angebots soll vermieden werden

Mit dieser Unterstützung soll eine Reduzierung des Carsharing-Angebots vermieden werden: „Ein umwelt- und klimafreundliches Verkehrssystem benötigt auch ein flächendeckendes Carsharing-Angebot im ganzen Land, da in jedem fünften Haushalt in Baden-Württemberg kein eigenes Auto vorhanden ist.“ Daher will das Verkehrsministerium auch langfristig dafür sorgen, dass im Jahr 2030 mindestens 50.000 Carsharing-Fahrzeuge auf den Straßen in Baden-Württemberg unterwegs sind. Aus all diesen Gründen hat sich Verkehrsminister Hermann in der Landesregierung für einen vier Millionen Euro schweren Rettungsschirm für das Carsharing eingesetzt. Das Kabinett hat am Dienstag grünes Licht für die finanziellen Mittel zum Erhalt des Carsharing-Angebots gegeben.

Die Carsharing-Unternehmen in Baden-Württemberg würden sich ohne finanzielle Unterstützung gezwungen sehen, die Fahrzeugflotte stark zu reduzieren und dabei die weniger lukrativen Standorte im Land aufzugeben. Dies würde die Mehrzahl der Standorte außerhalb der sechs Kernstädte (Tübingen, Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Heidelberg und Freiburg) des Carsharings treffen. In den 303 weiteren Städten und Gemeinden mit Carsharing-Angebot in Baden-Württemberg könnten die meisten Standorte entfallen. Der Rettungsschirm gewährt Carsharing-Unternehmen temporäre Erhaltungsprämien für Standorte, die aufgrund von Umsatzverlusten ansonsten aufgegeben werden müssten. Im Gegenzug verpflichten sie sich dazu, mindestens 50 Prozent der Fahrzeuge pro Standort zu erhalten.

Grundlage für weiteren Ausbau des Angebots

Der Verkehrsminister ist sich sicher, dass mit dem Carsharing-Rettungsschirm ein Großteil der Carsharing-Standorte im Land bestehen bleibt. Damit werde die Grundlage erhalten, um nach der Corona-Krise den weiteren Ausbau des Carsharing-Angebots in Baden-Württemberg voranzutreiben: „Neben dem Fuß- und Radverkehr steht den Bürgerinnen und Bürgern damit auch weiterhin ein umwelt- und klimafreundliches Mobilitätsangebot zur Verfügung, das den individuellen Mobilitätsbedürfnissen gerecht wird – in Zeiten von Corona und in Zukunft.“

Verkehrsministerium: Carsharing

Kleinkind auf Rutsche
  • Städtebauförderung

Nichtinvestive Städtebauförderung 2022

Euro-Banknoten
  • Steuern

Einnahmen bleiben laut Mai-Steuerschätzung stabil

Ausbilderin mit Lehrling
  • Ausbildung

Förderung für Kleinbetriebe bei der betrieblichen Ausbildung

Gruppe tanzender Menschen auf einer Bühne
  • Kunst und Kultur

Innovationsfonds Kunst 2022

Eine asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
  • Gesundheit

Asiatische Tigermücke breitet sich in Baden-Württemberg aus

Kernkraftwerk Philippsburg ohne Türme (Aufnahme vom 03.06.2020)
  • Kernkraft

Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Philippsburg

Holzbau
  • Holzbau-Offensive

Tag der Städtebauförderung in Lörrach

Eine Schülerin sitzt zu Hause und löst mit Hilfe eine Tablet-Computers Rechenaufgaben.
  • Veranstaltung

Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Gefahr?

Frau in einem Labor zeigt Test für das neue Coronavirus
  • Coronavirus

Die aktuellen Corona-Zahlen für Baden-Württemberg

Symbolbild Radon-Belastung in Gebäuden.
  • Radioaktivität

Informationsveranstaltung zum Radon-Schutz

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der Einweihung einer Photovoltaik-Anlage auf einem Feld mit Apfelbäumen in Kressbronn am Bodensee.
  • Erneuerbare Energien

Sonnenstrom und sonnengereifte Äpfel

Gruppenbild der Teilnehmenden an der Jugend- und Familienministerkonferenz 2022 in Berlin
  • Jugend- und Familienministerkonferenz

Aufarbeitung des Leids der Verschickungskinder

Eine auf Demenzkranke spezialisierte Pflegerin begleitet eine ältere Frau.
  • Ehrenamt

Tag der ehrenamtlichen Betreuer 2022

  • Prävention

Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“

Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)
  • Startup BW

Start-up BW Night 2022

Die Europafahne weht auf dem Dach der Villa Reitzenstein, dem Amtssitz des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg.
  • Europäische Union

Baden-Württembergs Vorschläge zur Zukunft der EU

Rebecca C. Reisch
  • Forschung

Cyber Valley GmbH erhält erste Geschäftsführerin

  • Podcast

Cäshflow – Der Podcast #5: Start-Ups im Land

Ein Mähdrescher erntet in Langenenslingen-Andelfingen ein Getreidefeld mit Wintergerste ab. (Bild: picture alliance/Thomas Warnack/dpa)
  • Landwirtschaft

G7-Agrarministertreffen in Stuttgart

Ein Mann tippt auf einer Tastatur eines Laptops.
  • Digitalisierung

Land unterstützt Aufbau eines Beinprothesenregisters

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Start-Up BW

Gewinner des JUNIOR-Landeswettbewerbs

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
  • Corona

Gut 40 Prozent wegen und nicht mit Corona behandelt

Der Rotor einer Windkraftanlage wird montiert.
  • Erneuerbare Energien

Verfahrensbeschleunigung bei Windkraftanlagen

Eine auf Demenzkranke spezialisierte Pflegerin begleitet eine ältere Frau.
  • Pflege

Tag der Pflege am 12. Mai 2022

Ein Techniker läuft über ein Dach, auf dem eine Photovoltaik-Anlage montiert wurde. (Bild: © picture alliance/Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa)
  • Energiewende

2021 vier Prozent mehr Strom durch Erneuerbare