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Weinbau
  • 30.04.2018

Förderung des Weinbaus am Neckar

Das Regionalmangement Schleifen am Neckar wird mit knapp 150.000 Euro von der Landesregierung über vier Jahre gefördert. Staatsekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch übergab einen entsprechenden Förderungsbescheid. Das in Kirchheim am Neckar beheimatete Regionalmangement soll besonders die wirtschaftliche Situation der Weinbaus an den Steillagen des Neckar verbessern.  

„Die Steillagen des Neckar sind für den Weinbau, das Landschaftsbild, den Tourismus und den Natur- und Artenschutz von besonderer Bedeutung. Mit der Umsetzung der erarbeiteten Projekte beauftragen Sie ein Regionalmanagement mit dem Ziel, Aktionen weiterzuführen oder neu auf den Weg zu bringen. Dies ist auch aus Sicht des Landes der richtige Ansatz“, sagte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch bei der Übergabe des Förderungsbescheids in Kirchheim am Neckar (Landkreis Heilbronn). Friedlinde Gurr-Hirsch nahm hierbei Bezug auf das im vergangenen Herbst abgeschlossene Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) Neckarschleifen. „Eine interkommunale Zusammenarbeit unter Einbindung der beteiligten Menschen vor Ort ist gerade auch wegen der teils hohen finanziellen und personellen Belastung der Kommunen nicht selbstverständlich“, lobte Gurr-Hirsch.

„Die Steillagen sind ein wichtiges Kulturgut“

Das Regionalmanagement wird mit 149.758 Euro und damit 75 Prozent der Kosten auf vier Jahre gefördert. Die Projekte kommen aus den Bereichen Weinbau, Naturschutz und Tourismus. Im Vordergrund steht dabei die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Wengerter und die Vermarktung der Weine. Aber auch beim Bau von Wanderwegen und bei der Organisation von Freizeitaktivitäten wie zum Beispiel Steillagenexkursionen mit Anbindung an die Neckarschifffahrt soll das Regionalmanagement koordinierend mitwirken.

Für den Natur- und Artenschutz sollen durch das Anlegen von Naturschutzinseln und die Einsaat von Blühmischungen Lebensräume für die regionaltypische Flora und Fauna erhalten und geschaffen werden. Trockenmauern sollen künftig durch einen regionalen Sanierungstrupp, einer sogenannten ‚Bauhütte‘, instandgesetzt werden.

Das Regionalmanagement hat die Aufgabe, Abstimmungsgespräche durchzuführen, Fördermöglichkeiten zu finden sowie Sponsoren zu akquirieren. „Führen Sie die Arbeit der letzten Jahre erfolgreich weiter und gehen Sie an die Umsetzung der Projekte. Ich bin mir sicher, es lohnt sich“, sagte Gurr-Hirsch bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids.


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