Schule

Schebesta besucht Sommerschule an der Ökostation Freiburg

Ein Schüler schreibt im Unterricht einen Text in sein Heft (Bild: © dpa).

54 Sommerschulen bieten Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf die Chance, ihre schulischen und sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Staatssekretär Volker Schebesta hat nun die Sommerschule an der Ökostation Freiburg besucht.

Die Sommerschulen feiern ihr zehnjähriges Jubiläum – so auch die Sommerschule an der Ökostation Freiburg, die von Anfang an dabei war: Seit der Modellphase des Landesprogramms im Jahr 2010 können Schülerinnen und Schüler aus Freiburg und Umgebung ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in den Kernfächern Mathematik, Deutsch und Englisch vertiefen und wiederholen sowie gleichzeitig ein abwechslungsreiches Ferienprogramm mit dem Schwerpunkt Natur und Umwelt erleben. Die Ökostation Freiburg organisiert die Sommerschule zusammen mit zwei weiteren Kooperationspartnern, dem Solare Zukunft e.V. und der Freiburger Fußballschule des SC Freiburg e.V., sowie den Schulen aus dem Einzugsgebiet des Staatlichen Schulamtes Freiburg. Staatssekretär Volker Schebesta hat den Standort besucht und sich bei einem Rundgang die Projekte der Sommerschülerinnen und -schüler angeschaut.

„Die Schülerinnen und Schüler an der Ökostation Freiburg beschäftigen sich eine ganze Woche lang mit Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit – alles Themen, die wichtiger nicht sein könnten. Dass Theorie und Praxis dabei ganz nah beieinanderliegen können, beweist die Sommerschule mit ihrem Konzept“, sagt der Staatssekretär und fügt an: „Denn die Kinder und Jugendlichen arbeiten zum Beispiel auch im Biogarten der Ökostation und erleben damit Natur hautnah und wie Nachhaltigkeit funktioniert.“

Gelungener Brückenschlag zum Schulalltag

Zusammen mit den Kooperationspartnern gestaltet die Ökostation Freiburg die Sommerschule zum Thema „Natur und Umwelt und nachhaltige Entwicklung“. Dieses wird von den Sommerschul-Lehrkräften in die Lernphasen der Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch integriert. Ziel der Sommerschule in Freiburg ist es, die Kinder und Jugendlichen in den Kernfächern zu fördern und sie gleichzeitig an eine aktive, zukunftsfähige und nachhaltige Lebensführung heranzuführen. Weiteres Anliegen der Sommerschule ist, die Lernmotivation, das Selbstwertgefühl sowie die sozialen und persönlichen Kompetenzen wie Respekt, Toleranz und Zuverlässigkeit der Kinder zu stärken. Das geschieht durch erlebnis- und umweltpädagogische Angebote, bei denen die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel mithilfe eines Photovoltaikmoduls ausprobieren und berechnen, wie lange es dauert, bis ein E-Bike- oder E-Auto-Akku mithilfe der Sonnenenergie aufgeladen ist. Unter anderem dieses Ergebnis haben sie heute beim Besuch des Staatssekretärs präsentiert.

„Nachhaltigkeit spielt in der Sommerschule Freiburg nicht nur in puncto Umwelterziehung eine große Rolle. Auch bei der Förderung der persönlichen und schulischen Kompetenzen und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen setzt die Sommerschule Freiburg auf Nachhaltigkeit. Denn die Lehrkräfte treffen mit den Schülerinnen und Schülern individuelle Fördervereinbarungen und begleiten deren Umsetzung in persönlichen Gesprächen – sogar bis in das folgende Schuljahr hinein. Der Brückenschlag zum Schulalltag ist damit nachhaltig, was den Sommerschulstandort Freiburg so erfolgreich und besonders macht“, sagt Staatssekretär Schebesta.

Sommerschulen in Baden-Württemberg

In diesen Sommerferien können die Schülerinnen und Schüler an 54 Sommerschulen von einem zusätzlichen Lernangebot profitieren und ein abwechslungsreiches Ferienprogramm erleben. Darunter befinden sich auch 14 Grundschulen, die nach einer erfolgreichen Pilotphase in den beiden vergangenen Jahren nun in größerer Anzahl vertreten sind. Insgesamt nehmen in diesem Sommer 2.000 Schülerinnen und Schüler (2019 waren es 1.400) teil. Das Kultusministerium fördert die Sommerschulen mit einer Summe von rund 750.000 Euro. Zudem unterstützt die Karl-Schlecht-Stiftung sechs Sommerschulstandorte.

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