Regionalentwicklung

Regionalmanager soll Kommunen unterstützen

„Landschaftspflege und Naturschutz machen nicht an künstlichen Gemeindegrenzen halt. Die Landesregierung setzt daher auf eine nachhaltige Regionalentwicklung über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg. Um die Akteurinnen und Akteure vor Ort besser zu vernetzen und bei der Umsetzung ihrer Ideen und Konzepte stärker zu unterstützen, stellen wir den Gemeinden beim Modellprojekt Blühende Badische Bergstraße erstmals ein Regionalmanagement als zentrale Anlaufstelle zur Seite“, kündigte der Amtschef im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Ministerialdirektor Wolfgang Reimer, anlässlich der Vorstellung des Modellprojekts Blühende Badische Bergstraße in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) an.

Die Städte Hemsbach, Schriesheim und Weinheim sowie die Gemeinden Dossenheim, Hirschberg und Laudenbach haben sich in diesem Projekt zusammengeschlossen, um gemeinsame Maßnahmen zur Erhaltung der historisch geprägten Landschaft wie beispielsweise gemeinsame Pflegekonzepte und -aktionen umzusetzen.

Mit dem Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (kurz ILEK) an der Badischen Bergstraße hätten die sechs Gemeinden zuvor einen wichtigen Grundstein für eine interkommunale Zusammenarbeit gelegt, sagte Reimer weiter. Um die Umsetzung des Konzepts weiter voranzutreiben, solle ein vom Land geförderter Regionalmanager oder eine Regionalmangerin als Schnittstelle zwischen den Akteuren wirken. Dafür stelle das Land in den kommenden fünf Jahren entsprechende Mittel zur Verfügung. „Ihr Projekt hat einen hohen gesellschaftlichen Nutzen: Von einer blühenden Bergstraße sollen Bürgerschaft, Kommunen, Natur, Tourismus, Landwirtschaft und die Winzerinnen und Winzer gleichermaßen profitieren. Mit der Umsetzungsbegleitung wollen wir an der Bergstraße erste Erfahrungen sammeln“, so Reimer.

Maßnahmenkonzept „Blühende Badische Bergstraße“

Die Förderung des interkommunalen Maßnahmenkonzepts „Blühende Badische Bergstraße“ erfolgte über das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK). Die Stärke dieses Konzeptes liegt darin, dass sich Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände maßgeblich in die Gestaltung ihrer Region einbringen, um die Innovations- und Wirtschaftskraft zu stärken, die interkommunale Zusammenarbeit zu fördern und das Magische Dreieck aus Naturschutz, Landwirtschaft und Tourismus weiterzuentwickeln. Damit ist ILEK ein wichtiger Bestandteil der Regionalentwicklungs-Strategie des Landes.

Am ILEK-Modellprojekt „Blühende Badische Bergstraße“ sind die Städte Hemsbach, Schriesheim und Weinheim sowie die Gemeinden Dossenheim, Hirschberg an der Bergstraße und Laudenbach beteiligt. Für sie analysierte das ILEK vor allem interkommunale Entwicklungschancen im Wirkungsfeld von Naturschutz, Landwirtschaft / Weinbau und Tourismus. Daraus wurde schließlich ein konkreter Maßnahmenplan für künftige Entwicklungen erstellt. In drei Arbeitskreisen waren die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, sich aktiv in diesen integralen Gestaltungsprozess mit einzubringen. Die Bürgermeister der sechs beteiligten Städte und Gemeinden stellten Ministerialdirektor Reimer nun die wesentlichen Eckpunkte des erarbeiteten Konzepts vor.

Ein Fahrradfahrer fährt in der Nähe von Tübingen in Baden-Württemberg auf einem Feldweg. (Bild: dpa)
  • Flurneuordnung

Neue Wege für Ravenstein-Merchingen

Ein Landwirt bei der Mostäpfellese mit Erntehelfern auf seiner Streuobstwiese. (Foto: © dpa)
  • Landschaftspflege

Mit Engagement die Kulturlandschaften erhalten

Viele junge Menschen im Ländlichen Raum sind aktiv in das Vereinsleben eingebunden. (Bild: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz)
  • Ländlicher Raum

Studie nimmt Jugend im Ländlichen Raum in den Blick

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
  • Artenschutz

Online-Konferenz zum Wolfsmanagement

Kiebitz (Bild: © Sina Schuldt / dpa)
  • Biodiversität

Zweite Runde von „Baden-Württemberg blüht“ startet

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

3,2 Millionen Euro für 37 Projekte im Ländlichen Raum

Schafe stehen in Unterkessbach (Baden-Württemberg) auf einer Wiese. (Foto: © dpa)
  • Naturschutz

Schäferei-Kompetenz-Netzwerk startet

Herbstlich gefärbte Blätter umranken die Fenster eines historischen Hauses. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

Neue Gemeinden im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

Blick auf einen Wanderweg mit Spaziergängern am Lochenstein bei Balingen auf der Schwäbischen Alb (Bild: dpa - Bildfunk)
  • Geodaten

Mit neuen Wanderkarten zu mehr Naturerleben im Land

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
  • Artenschutz

Wildkamera zeichnet Wolf im Odenwald auf

Ein Fahrradfahrer fährt in der Nähe von Tübingen in Baden-Württemberg auf einem Feldweg. (Bild: dpa)
  • Ländlicher Raum

Rund 414.000 Euro für die Modernisierung ländlicher Wege

Grünlandflächen sind landwirtschaftliche Flächen, auf denen überwiegend Gras oder krautige Pflanzen angebaut werden. (Bild: Benjamin Waldmann)
  • Landwirtschaft

Handreichung „Extensives Grünland“ veröffentlicht

Ein Bio-Bauer bringt mit seinem Traktor und einem Tankwagen als Anhänger, die angefallende Jauche auf einer Wiese aus. (Bild: dpa)
  • Ökolandbau

Förderlaufzeit der ersten vier Biomusterregionen verlängert

Herbstlich gefärbte Blätter umranken die Fenster eines historischen Hauses. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

1,7 Millionen Euro für 20 Projekte im Ländlichen Raum

Eine junge Frau bei einer Übung der freiwilligen Feuerwehr.
  • Ehrenamt

Ideenwettbewerb „Stärkung des Ehrenamts“ startet

Einkaufskorb (Bild: © picture alliance/Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa)
  • Ländlicher Raum

Lokale Online-Marktplätze stärken regionale Märkte

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
  • Artenschutz

Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald offiziell ausgewiesen

  • Nahverkehr

Land fördert Bürgerbusse im Ländlichen Raum

Ein Landwirt bei der Mostäpfellese mit Erntehelfern auf seiner Streuobstwiese. (Foto: © dpa)
  • Biodiversität

Streuobstpreis für engagierte Gruppen

Kupferzell (Bild: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg)
  • Bioökonomie

Bioenergiedorf Hesselbronn eingeweiht

Eine Frau sitzt in ihrem Arbeitszimmer zu Hause und arbeitet am Computer. (Foto: © dpa)
  • Ländlicher Raum

Hilfe für Weiterbildung im Ländlichen Raum

Herbstlich gefärbte Blätter umranken die Fenster eines historischen Hauses. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

Nachhaltige Wertschöpfung im Ländlichen Raum

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
  • Biodiversität

Botschafter-Produkte für die Schwäbische Kultur

Herbstlich gefärbte Blätter umranken die Fenster eines historischen Hauses. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

Land fördert zehn Projekte im Ländlichen Raum

v.l.n.r.: Landwirt Jürgen Maurer, Landwirtschaftsminister Peter Hauk und Christoph Spieles, Bürgermeister von Kupferzell (Bild: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg)
  • Landwirtschaft

Ernteauftakt in Baden-Württemberg