Sicherheit

Rauchwarnmelder retten Leben

Rauchmelder (Foto: dpa)

Rauchwarnmelder retten Leben. Im Falle eines Brands im Haus oder in der Wohnung warnen sie die Bewohner mit einem lauten Signalton, der auch Schlafende wecken kann. So können sich die Menschen schnell in Sicherheit bringen und die Feuerwehr alarmieren.

„Rauchwarnmelder sind bei Bränden wahre Lebensretter. Sie verkürzen die Zeit, bis ein Brand entdeckt wird und warnen frühzeitig vor dem tödlichen Brandrauch“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl zum diesjährigen bundesweiten Rauchmeldertag.

In Baden-Württemberg kommen in jedem Jahr etwa 50 bis 60 Menschen durch Brände ums Leben. Hierbei sind die meisten Todesfälle darauf zurückzuführen, dass die Menschen im Schlaf vom geräusch- und geruchlosen Brandrauch überrascht werden. Insbesondere das Kohlenmonoxid führt hierbei zu einer raschen Bewusstlosigkeit und anschließend zum Tod. „Die Rauchwarnmelderpflicht ist richtig und wichtig - Rauchwarnmelder sorgen dafür, dass die Menschen schnell mit einem lauten Signalton gewarnt werden. So können sich auch  Schlafende rechtzeitig in Sicherheit bringen und die Feuerwehr alarmieren“, so Innenminister Thomas Strobl.

In Baden-Württemberg gilt nach der Landesbauordnung seit Juli 2013 für Neubauten und seit Ende 2014 für alle bestehenden Bauten die Rauchwarnmelderpflicht. Die Rauchwarnmelder sind in Aufenthaltsräumen zu installieren, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, und im Flur vor den Schlafräumen. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, in deren Zuständigkeitsbereich die Landesbauordnung liegt, weist darauf hin, dass Baden-Württemberg damit die weitest gehenden Anforderungen im Bundesgebiet habe. „In anderen Ländern bezieht sich diese Pflicht nur auf Wohnungen, nicht dagegen auf andere Einrichtungen mit Schlafgelegenheiten wie beispielsweise Heime“, so die Ministerin.

Rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder müssen als Mindestanforderung der technischen Regel DIN EN 14604 entsprechen und eine CE-Kennzeichnung vorweisen. In Deutschland dürfen nur Produkte in den Handel gelangen, die diese Anforderungen erfüllen.

Rauchwarnmelder gibt es sowohl in Ausführungen, bei denen die Batterie nach ungefähr einem Jahr zu tauschen ist, als auch solche mit Langzeitbatterien, die bis zu zehn Jahre Energie liefern. Danach sind diese Melder jedoch auszutauschen, da die Batterie nicht entnommen werden kann. Auf den anstehenden Austausch wird rechtzeitig mit einem akustischen Signal, das sich eindeutig und unverwechselbar vom Alarm unterscheidet, aufmerksam gemacht. Alarme sind durch ein Dauersignal gekennzeichnet. Störungsmeldungen sind hingegen kurze Piepstöne in längerem Abstand.

Weitere Auskünfte zum Thema Brandschutz und Rauchmelder bieten die örtlichen Feuerwehren beziehungsweise die örtlich zuständige Baurechtsbehörde an.

Rauchmelder retten leben

Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau: Häufige Fragen und Antworten zur Rauchwarnmelderpflicht

Frau in einem Labor zeigt Test für das neue Coronavirus
  • Coronavirus

Infektionen und Todesfälle in Baden-Württemberg

Drei leuchtende Würfel mit Paragrafen-Zeichen liegen auf einer Computer-Tastatur.
  • Corona-Verordnungen

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnungen

50 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Land nehmen am Bürgerforum Corona teil
  • Bürgerbeteiligung

Zweites Bürgerforum Corona

Ein Kind spielt eine Flöte.
  • Kunst und Kultur

Corona-Nothilfe für Musikakademie Schloss Weikersheim

Eine Frau trägt einen Mund-Nasen-Schutz vor einem Frage- und Ausrufezeichen.
  • Coronavirus

An Schulen gelieferte Masken des Typs „Ryzur“ sind gut geeignet

  • Landtag

„Unsere Strategie zahlt sich aus“

Eine Frau sitzt mit einem Laptop an einem Tisch im Homeoffice.
  • Coronavirus

Homeoffice-Gipfel mit Wirtschaft, Gewerkschaften und Verwaltungen

Pferdekutsche in Naturtheater Heyingen
  • Kunst und Kultur

Corona-Nothilfe für Naturtheater Reutlingen

Eine Frau sitzt in ihrem Arbeitszimmer zu Hause und arbeitet am Computer.
  • Homeoffice

„Für viele Unternehmen ist es eine große Herausforderung“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seinem Video-Statement
  • Corona

Vorsorgendes Handeln ist erforderlich

Zwei Polizeibeamte bei einer Streife.
  • Polizei

Corona-Bilanz der Polizei vom Wochenende

Grenzübergang zwischen der Schweiz und Deutschland (Bild: © dpa) .
  • Coronavirus

Neue Regeln bei Einreise aus ausländischen Risikogebieten

Pfleger eines Pflegeheims schiebt eine Bewohnerin mit einem Rollstuhl.
  • Coronavirus

Land verstärkt Schutz in Alten- und Pflegeheimen

Ein Mann wird geimpft. (Foto: dpa)
  • Coronaimpfung

Termine für die Zweitimpfung im Land garantiert

Auf dem Feld
  • Corona-Hilfen

Weitere Corona-Hilfen für Weiterbildungsträger

Ein Mann hält einen Schnelltest zur Erkennung des Coronavirus und ein Teststäbchen in den Händen.
  • Corona-Pandemie

Bundeswehr bietet weitere Unterstützung an

Tänzer tanzen im Badischen Staatstheater (Foto: dpa)
  • Kultur

Staatstheater verlängern Aussetzung des Spielbetriebs

  • Bildung

Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg bleiben geschlossen

Eine Reisende wird im Corona-Testzentrum am Flughafen Stuttgart getestet.
  • Coronavirus

Freiwillige Tests für Personal in Schulen und Kitas

Eine Laborantin sortiert Proben. (Bild:© Christophe Gateau/dpa)
  • Coronavirus

Diagnostik der Virusmutanten

Dunkle Wolken ziehen beim 174. Cannstatter Volksfest hinter einem Riesenrad vorbei. (Bild: picture alliance/Christoph Schmidt/dpa)
  • Coronahilfe

„Tilgungszuschuss Corona“ wird ausgeweitet

Ein Mann betrachtet auf einem Computermonitor die Elektronenmikroskopaufnahme eines MERS-Coronavirus, einem engen Verwandten des neuartigen Coronavirus. (Bild: Arne Dedert/dpa)
  • Coronavirus

Erster Nachweis der mutierten Südafrika-Variante

Eine Patientin wird in einem Krankenhaus in Stuttgart in einem Computertomographen (CT) untersucht (Bild: © dpa)
  • Gesundheit

100 Millionen Euro für den Gesundheitsstandort

Zwei Polizeibeamte bei einer Streife.
  • Polizei

Corona-Bilanz der Polizei vom Wochenende

Ein Richter kommt in einen Sitzungssaal des Landgerichts Mannheim. (Foto: © dpa)
  • Justiz

Justiz setzt reduzierten Dienstbetrieb fort