Wirtschaft

Positive Konjunkturprognose für Baden-Württemberg

Laut der aktuellen Konjunkturprognose des Instituts für angewandte Wirtschaftsforschung und der Universität Hohenheim zeichnet sich für 2025 eine konjunkturelle Erholung ab.

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Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Symbolbild

Das Tübinger Institut für angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) legt in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim am 25. Juni 2025 seine aktuelle Konjunkturprognose vor. Demnach zeichnet sich für das laufende Jahr eine konjunkturelle Erholung ab. Die IAW-Prognose basiert auf einem Modell, das in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim mit Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus entwickelt wurde.

Wirtschaft im Land wächst wieder

Nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 um 0,4 Prozent zurückgegangen ist, deutete sich schon um den Jahreswechsel an, dass die konjunkturelle Talsohle im Land erreicht wurde. Im ersten Quartal ist die baden-württembergische Wirtschaft nach aktuellem Berechnungsstand wieder leicht gewachsen. Nach nun vorliegenden Berechnungen des IAW Tübingen und der Universität Hohenheim dürfte sich diese Entwicklung im Jahresverlauf fortsetzen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut dazu: „Damit sind längst nicht alle wirtschaftlichen Sorgen behoben. Aber das erfreuliche Lebenszeichen unterstreicht: Baden-Württemberg kehrt in den Kreis der Wachstumsregionen zurück.“

„Die konjunkturelle Erholung, die sich in ersten Zahlen niederschlägt, darf uns positiv stimmen. Den damit verbundenen Rückenwind gilt es nun aber auch zu nutzen, um die strukturellen Wachstumshemmnisse zu überwinden“, so die Ministerin bezugnehmend auf die aktuelle Prognose von IAW und Universität Hohenheim. Der private Konsum steige. Zudem greife in den Unternehmen wieder mehr Zuversicht um sich, was sich nach und nach in einer anziehenden Investitionstätigkeit niederschlagen werde. Es blieben aber beträchtliche Risiken vor allem exportseitig mit Blick auf die geopolitischen Konflikte, einschließlich der momentan noch ungelösten Frage, wie es im Zollstreit zwischen den USA und der Europäischen Union (EU) weitergehen werde.

Erleichterung ja – aber keine Entwarnung

„Insofern: Erleichterung ja – aber keine Entwarnung und vor allem kein Ruhekissen mit Blick auf anstehende Reformen, die notwendig sind, damit Deutschland und Baden-Württemberg wieder auf einen langfristig höheren Wachstumskurs gelangen können“, sagte Hoffmeister-Kraut.

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