#RespektBW

Plakataktion zur Kampagne „Bitte Was?!“ startet

Um das Video zu sehen, müssen Sie dieses Feld durch einen Klick aktivieren. Dadurch werden Informationen an Youtube übermittelt und unter Umständen dort gespeichert. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Informationen zum Datenschutz

Fake News und Hassbotschaften spielen im Internet und den sozialen Medien eine große Rolle. Die Informationskampagne „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ will Kinder und Jugendliche für ein gutes gesellschaftliches Miteinander durch respektvollen Umgang im Netz sensibilisieren.

„Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“: So lautet das Motto einer landesweiten Informationskampagne im Rahmen des Projekts #RespektBW, deren Plakataktion Staatssekretär Volker Schebesta in der Klettpassage am Stuttgarter Hauptbahnhof offiziell gestartet hat. Der Staatssekretär hat dazu das erste Plakat der Kampagne enthüllt, die Kindern und Jugendlichen Wissen und Wegweiser an die Hand geben soll, um Hass und Hetze begegnen sowie Lügen und Falschmeldungen in der digitalen Welt entlarven zu können.

„#RespektBW“ und die dazugehörige Informationskampagne vermitteln das Rüstzeug für die Auseinandersetzung mit problematischen Äußerungen in sozialen Medien. „Wir als Landesregierung setzen damit ein starkes Zeichen gegen Fake und Hass im Internet“, sagt Schebesta und ergänzt: „,#RespektBW‘ und ,Bitte Was?!‘ sollen Kinder und Jugendliche aktivieren, für ein gutes gesellschaftliches Miteinander durch respektvollen Umgang im Netz einzutreten.“

Anlässlich der Auftaktveranstaltung der Kampagne im September sagte Staatsministerin Theresa Schopper: „Die Kampagne soll Kinder und Jugendliche ermutigen, sich von Cybermobbing, Hass-Posts und Fake News nicht einschüchtern zu lassen, sondern sich eine eigene Haltung anzueignen und aktiv Stellung zu beziehen.“

Teil des Impulsprogrammes für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Als besonderer Ansporn, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, können die jungen Menschen beim dazugehörigen Kreativwettbewerb bis 20. Februar 2020 Beiträge einreichen. Schirmherr des Projekts #RespektBW, das Teil des Impulsprogrammes der Landesregierung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist, ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Das Landesmedienzentrum führt das Projekt und die dazugehörige Informationskampagne im Auftrag des Staatsministeriums, in enger Abstimmung mit dem Kultusministerium, durch. „Der Ton im Netz ist in den vergangenen Jahren rauer geworden. Mit der Kampagne und dem zugehörigen Kreativwettbewerb möchten wir dem etwas entgegenstellen. Wir freuen uns, wenn möglichst viele Kinder und Jugendliche mitmachen und Stellung beziehen“, sagt Staatssekretär Schebesta und dankt dem Medienhaus Ströer für die Zusammenarbeit in dieser für die Gesellschaft wichtigen Angelegenheit.

Mit dabei ist auch Alexander Straub, Magier, Illusionist und Influencer. Der Botschafter der Kampagne macht auf Youtube deutlich, was er von Hass und Fake im Netz hält und warum er sich für „Bitte Was?!“ und „#RespektBW“ engagiert: „Im Internet kann ausnahmslos alles gefaked sein, und es gibt immer irgendwo jemanden, der verdammt gut darin ist. Deshalb muss man gerade im Internet super aufpassen, weil dort auch schnell etwas geteilt wird, ohne groß darüber nachzudenken.“ Daher solle man sich grundsätzliche Fragen stellen, wenn man einen Post im Netz liest. Wer hat das geschrieben, was hat das für einen Hintergrund, gibt es ähnliche Nachrichten seien solche Fragen. 

Gespür für die Gefahren des Netzes entwickeln

Der Wettbewerb richtet sich an Kinder und Jugendliche aller Schularten und Klassenstufen im Land. Um diese dort zu erreichen, wo sie auch täglich offline unterwegs sind, wurde gemeinsam mit dem Medienhaus Ströer eine breit angelegte Plakataktion ins Leben gerufen. „Auch wir wollen mit der Unterstützung durch die flächendeckende Plakatierung ein deutliches Zeichen für eine respektvolle Kommunikation in den sozialen Netzwerken setzen und unterstützen deshalb die Kampagne ,Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass‘“, sagt Evelyn Lerche, Regionalleiterin bei Ströer. Die Plakataktion soll dazu beitragen, dass die Nutzerinnen und Nutzer im Netz wie auch im analogen Leben mit Toleranz und Achtung agieren, auf Hasskommentare verzichten sowie sich entspannt statt aggressiv äußern (Plakattexte: „O.K. Und jetzt nochmal mit Hirn“, „Genug gehatet. Chill mal.“).

Die Plakatierung für die Kampagne findet schwerpunktmäßig in den Monaten Januar und Februar statt. Zunächst wird an Bahnhöfen in Form von digitalen Spots auf den Kreativwettbewerb aufmerksam gemacht, anschließend flächendeckend auf großflächigen Werbeträgern im ganzen Land. Beim Wettbewerb sind einfallsreiche Medienproduktionen aller Art erwünscht. In vier verschiedenen Wettbewerbskategorien können Beiträge rund um die Themen Fake News, Netzkultur, Cybermobbing,Hatespeech und mehr eingereicht werden.

Thematik soll auch in den Schulen diskutiert werden

Damit das Thema auch im Unterricht noch intensiver diskutiert werden kann, stehen für die Lehrerinnen und Lehrer spezielle Unterrichtsmaterialien zur Umsetzung der Kampagne im Internet zur Verfügung. Toleranzförderung, Werteordnung des Grundgesetzes, Informationskompetenz, Fake News oder Algorithmen und ihr Einfluss auf die Meinungsbildung sind Themen, die bei der Kampagne und beim Projekt #RespektBW im Fokus stehen. „Ziel ist es, dass junge Menschen so früh wie möglich ein Gespür entwickeln, um Gefahren des Netzes zu sehen und verantwortungsbewusst darauf zu reagieren“, sagt Volker Schebesta.

Beiträge für den Kreativwettbewerb müssen von mindestens zwei Teilnehmern produziert werden und können bis 20. Februar 2020 eingereicht werden. Zu gewinnen gibt es einen Besuch am Produktionsset mit TV-Moderatorin Jessica Schöne, einen Zauberkurs mit Magier Alexander Straub, Action-Preise wie Canyoning oder einen Musikvideodreh mit dem Rapper „Weekend“. Eine Preisverleihung am 19. Mai 2020 mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann beschließt den Wettbewerb. „#RespektBW“ ist ein Projekt der Landesregierung für eine respektvolle Diskussionskultur in den sozialen Medien. Es soll Kinder und Jugendliche aktivieren, für die Werte unserer Demokratie und ein gutes gesellschaftliches Miteinander einzutreten. Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms der Landesregierung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Landesmedienzentrum führt es im Auftrag des Staatsministeriums in enger Abstimmung mit dem Kultusministerium durch.

Informationskampagne „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“

Informationskampagne: Informationen zum Kreativwettbewerb

Landesmedienzentrum: #RespektBW

Frau in einem Labor zeigt Test für das neue Coronavirus
  • Coronavirus

Infektionen und Todesfälle in Baden-Württemberg

  • Kunst und Kultur

Kai Uwe Peter wird Präsident der Deutschen Schillergesellschaft

Eine Frau bedient in einer Spielhalle in Stuttgart einen Automaten. (Foto: © dpa)
  • Gesundheit

Bundesweiter Aktionstag gegen Glückspielsucht

Der Rohbau des neuen Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Freiburg. (Bild: Universitätsklinikum Freiburg (UKF))
  • Gesundheit

Richtfest des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin in Freiburg

Eine Mitarbeiterin der Kunsthalle Mannheim steht im Atrium vor der digitalen Monitor-Wand „Collection Wall“ und betrachtet ein Kunstwerk. Auf dem Touchscreen können Besucher interaktiv einen Blick in die Sammlung und auch ins sonst verborgene Depot werfen (Bild: picture-alliance/Uwe Anspach/dpa).
  • Kunst und Kultur

Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ geht in die zweite Runde

Ein Mann betankt ein Automobil mit Wasserstoff. (Foto: © dpa)
  • Wasserstoff

Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft im Land

Auf einem Smartphone vor dem Rathaus ist die Webseite „Digital.freiburg.de“ geöffnet. (Bild: picture alliance/Patrick Seeger/dpa)
  • Studium

Studiengang „Digitales Verwaltungsmanagement“ gestartet

Rollstuhlfahrer Sascha Dohrn bedient im Körperbehindertenzentrum Oberschwaben in Weingarten mit einer Mundsteuerung den Roboter Marvin, der ihm eine Flasche Wasser reicht. (Bild: dpa)
  • Digitalisierung

Kompetenzzentrum für Digitalisierung in der Pflege

  • Wohnraumoffensive

Beispielgebendes Projekt zur Garagenaufstockung

Eine Monteurin arbeitet im Werk zwei des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen an einem Getriebe für Lastwagen, das ZF Traxon heißt. (Bild: © picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Wirtschaft

Aufschwung mit wirksamen Impulsen stützen

Ein Smartphone wird bedient. (Foto: dpa)
  • Digitalisierung

Threema wird Teil der Digitalen Bildungsplattform

Eine Reisende wird im Corona-Testzentrum am Flughafen Stuttgart getestet.
  • Coronavirus

Corona-Tests für Personal an Schulen und Kitas

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
  • Coronavirus

1,9 Millionen Euro für drei Corona-Forschungsprojekte

Dunkle Wolken ziehen beim 174. Cannstatter Volksfest hinter einem Riesenrad vorbei. (Bild: picture alliance/Christoph Schmidt/dpa)
  • Coronahilfe

Startschuss für neuen „Tilgungszuschuss Corona“

Euro-Banknoten (Foto: © dpa)
  • Haushalt

Kabinett beschließt zweiten Nachtragshaushalt 2020/21

Flagge mit Landeswappen
  • Coronavirus

Änderungen der Corona-Verordnung ab 30. September

Ausbilderin mit Lehrling
  • Coronahilfe

Beteiligungsfondsgesetz wird in den Landtag eingebracht

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit einer Pipette. (Bild: picture alliance/picture alliance / dpa)
  • Forschung

Stärkung der Krebsforschung im Land

Ein Schüler arbeitet mit einem iPad im digitalen Unterricht. (Bild: Ina Fassbender / dpa)
  • Digitalisierung

50 Millionen Euro für „Schule digital“

Ein Mund- und Nasenschutz hängt am ersten Schultag des neuen Schuljahres in einer Grundschule in Hemmingen an einem Haken. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
  • Coronavirus

Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen

Der Neubau, in dem sich die John Cranko Schule befindet. Die von Ballettlegende John Cranko gegründete Schule gilt als Nachwuchszentrum des Stuttgarter Balletts. (Bild: picture alliance/Marijan Murat/dpa)
  • Hochbau

Neubau der John Cranko Schule wird übergeben

Viele junge Menschen im Ländlichen Raum sind aktiv in das Vereinsleben eingebunden. (Bild: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz)
  • Ländlicher Raum

Studie nimmt Jugend im Ländlichen Raum in den Blick

Drei leuchtende Würfel mit Paragrafen-Zeichen liegen auf einer Computer-Tastatur.
  • Corona-Verordnungen

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnungen

In einem ärztlichen Labor untersucht eine Frau eine Probe am Mikroskop. (Foto: © dpa)
  • Hochschule

Sommerhochschule informatica feminale 2020 startet

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bild: Dennis Williamson)
  • Kreisbesuch

Kretschmann besucht den Rhein-Neckar-Kreis