Abwasser

Optimierung der Abwasserreinigung im Landkreis Biberach

Eine Kläranlage (Symbolbild: Patrick Seeger/dpa)

Berkheim, Erolzheim und Kirchdorf an der Iller im Landkreis Biberach schließen ihre Abwasserreinigung an das Gruppenklärwerk in Heimertingen bei Memmingen an. Dieser Beschluss macht bauliche Investitionen von rund 9,7 Millionen Euro erforderlich, wovon das Land Baden-Württemberg rund 63 Prozent übernimmt.

Helmfried Meinel, Ministerialdirektor im Umweltministerium, übergab heute die Förderbescheide an die drei Gemeinden: „Die Verbesserung der Abwasserbeseitigungsstrukturen, also auch der Zusammenschluss kleiner zu größeren Abwassereinheiten ist ein wichtiger Aspekt in unserer Umweltpolitik. Damit verbessern wir die Qualität der Abwasserbehandlung und leisten einen weiteren Beitrag zum Gewässerschutz.“

Insgesamt unterstütze das Land allein im Jahr 2015 Maßnahmen zur Abwasserbeseitigung mit 62 Millionen Euro. Das Projekt im Landkreis Biberach gehöre zu den größeren Vorhaben, sagte Meinel. Besonders hervorzuheben sei dabei sowohl die interkommunale Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Gemeinden als auch der länderübergreifende Charakter des Vorhabens.

Die Kläranlage Heimertingen liegt in Bayern, so dass zunächst eine Verwaltungsvereinbarung auf Länderebene geschlossen werden musste. „Unterm Strich steht jetzt eine Lösung, die wirtschaftlich, wasserwirtschaftlich und betrieblich die Abwasserbeseitigung der Region verbessert.“

Abwasserreinigung im Landkreis Biberach

Bislang wird im Raum Berkheim, Erolzheim und Kirchdorf an der Iller das anfallende kommunale und gewerbliche Abwasser in den beiden Kläranlagen Erolzheim und Kirchdorf gereinigt. Bei den Kläranlagen wäre in den nächsten Jahren mit erheblichen Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen zu rechnen gewesen. Vor diesem Hintergrund wurde ein Strukturgutachten beauftragt, in dem Alternativen einer interkommunalen Lösung untersucht wurden. Als beste Lösung wurde der Anschluss an das Gruppenklärwerk Heimertingen, Memmingen ermittelt.

Das Fördervorhaben umfasst folgende Maßnahmen: Pumpendruckleitungen mit einer Länge von über neun Kilometern, die beiden Pumpwerke Kirchdorf und Erolzheim, den Umbau des Regenüberlaufbeckens auf der Kläranlage Kirchdorf, den Anschluss an das Gruppenklärwerk Heimertingen und den Einkauf von 17.000 Einwohnerwerten im Gruppenklärwerk Heimertingen, Memmingen. Insgesamt sehen die Planungen zuwendungsfähige Kosten von 9.765.000 Euro vor, 6.111.700 Euro davon trägt das Land. Die Gemeinde Berkheim erhält einen Zuwendungsbescheid über 5.090.800 Euro, die Gemeinde Erolzheim erhält 617.000 Euro und die Gemeinde Kirchdorf an der Iller erhält 403.900 Euro.

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