Landwirtschaft

Öko-Aktionstag zeigt Vielfalt regionaler Landwirtschaft

Ein Bio-Bauer bringt mit seinem Traktor und einem Tankwagen als Anhänger, die angefallende Jauche auf einer Wiese aus. (Bild: dpa)

Der Öko-Aktionstag auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest bot verschiedenen heimischen Bio-Betrieben aus Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit vorzustellen. In diesem Rahmen startete die zweite Wettbewerbsrunde für den Förderpreis „Beste Bio-Betriebskonzepte Baden-Württembergs“.

„Gemäß dem Biodiversitätsstärkungsgesetz werden wir den Anteil des Ökolandbaus im Land bis zum Jahre 2030 auf 30 bis 40 Prozent ausweiten. Wir möchten den ökologischen Landbau in Baden-Württemberg weiter stärken und ausbauen. Wir wollen die Vielfalt unserer regionalen Landwirtschaft und Wertschöpfung im Land aufzuzeigen und die wertvolle Arbeit unserer Bio-Landwirtinnen und Bio-Landwirte würdigen“, sagte Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, am 2. Oktober 2022 anlässlich des Thementags des ökologischen Landbaus auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart Bad-Cannstatt.

Der Thementag bot verschiedenen heimischen Bio-Betrieben aus Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit vorzustellen. In diesem Rahmen startete die zweite Wettbewerbsrunde für den Förderpreis  „Beste Bio-Betriebskonzepte Baden-Württembergs“. „Mit dem Wettbewerb wollen wir besonders innovative und regional engagierte landwirtschaftliche Bio-Betriebe aus Baden-Württemberg auszeichnen, jeweils einen Betrieb in den Kategorien ‚Erzeugung – Pflanzenbau inklusive Wein-, Gemüse- und Obstbau‘, ‚Erzeugung – Tierhaltung‘, ‚Verarbeitung und Vermarktung‘ sowie ‚Alternatives Konzept‘“, sagte Minister Peter Hauk. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 4.000 Euro und sollen im Rahmen der Öko-Feldtage, vom 14. und 15. Juni 2023 in Ditzingen prämiert werden. „Die ausgezeichneten Betriebe sollen einen besonderen Beitrag zur Weiterentwicklung der ökologischen, regionalen Landwirtschaft in Baden-Württemberg leisten und als Vorbilder für andere landwirtschaftliche Betriebe dienen“, betonte Peter Hauk. Dieser Beitrag könne beispielsweise im Anbau und der Zucht regionaler Sorten oder Rassen, in innovativen Vermarktungskonzepten, in einer herausragenden Direktvermarktung oder Kooperationen mit regionalen Partnern bestehen, wie zum Beispiel in der Außer-Haus-Verpflegung. Bewerbungen mit weiteren innovativen Ideen und Konzepten sind aber ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Gesucht werden Konzepte, Ideen und Initiativen, die bereits umgesetzt wurden oder sich in der praktischen Umsetzung befinden.

Förderpreis honoriert wertvolle Arbeit der Landwirte

„Immer mehr Landwirte, Obstbäuerinnen und Imker, Gärtnerinnen und Winzer entscheiden sich, zugunsten einer zukünftig lebenswerten und intakten Umwelt für alle Lebewesen zu wirtschaften. Dabei zeichnet sich der Ökolandbau als eine besonders umweltverträgliche und nachhaltige Wirtschaftsform aus. Als Vertreter von rund 2.900 Verbandsbetrieben, die unter zertifiziert-ökologischen Richtlinien wirtschaften, freue ich mich, dass die Landesregierung mit dem Förderpreis die wertvolle Arbeit unserer Landwirtinnen und Landwirte honoriert“, sagte Christoph Zimmer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau e.V.

„Unsere Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern haben viele gute Ideen und Konzepte, die Sie auf ihren Höfen mit Leidenschaft umsetzen. Über eine rege Beteiligung, wie im vergangenen Jahr, würde ich mich daher ganz besonders freuen. Ich bin gespannt auf die innovativen Betriebskonzepte und freue mich auf viele Bewerbungen“, sagte Minister Peter Hauk.

Der Bewerbungsschluss für den Wettbewerb ist der 15. Januar 2023.

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Bestes Bio-Betriebskonzept Baden-Württembergs

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