Flurneuordnung

Neugestaltung des Rebgewann Altenberg

Ein Mann pflückt in einem Weinanbaugebiet Weintrauben von den Reben. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)

Das Rebgewann Altenberg wurde neu gestaltet. Das neue Rebverfahren verbessert nun die Bewirtschaftung für die Wengerter erheblich. Als Andenken an das Projekt wurde ein Gedenkstein eingeweiht, der an das Engagement des Vorstandes und an das Instrument der Flurneuordnung erinnern soll.

„Gemeinsam mit der Flurneuordnungsbehörde des Landratsamtes Ludwigsburg gestaltete der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft das Rebgewann Altenberg neu. Der Vorstand vertritt die Interessen der 32 Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer. Mit kleinen Planien konnten Rebzeilen stark verlängert werden. Zudem sichert eine Tröpfchenbewässerung zukünftig die Erträge“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz , am 27. Juni 2022 anlässlich der Einweihung eines Gedenksteins im Flurneuordnungsverfahren Marbach am Neckar / Erdmannhausen (Altenberg) im Kreis Ludwigsburg.

In den Jahren 2019 bis 2021 wurde das fast fünf Hektar große Rebgewann für insgesamt 700.000 Euro umgestaltet. Nach der Rodung der alten Rebstöcke wurden Trockenmauern abgebaut und an anderer Stelle in größerer Anzahl wiederaufgebaut. Dadurch entstanden naturschutzfachlich wertvolle Habitate. Auf der frei gewordenen planierten Fläche wurden neue, längere Rebzeilen angelegt, welche in Zukunft einfacher zu bewirtschaften sind. Die Installation einer wassersparenden Tröpfchenbewässerungsanlage wird in trockenen Sommern die Reben versorgen. Zudem fand eine Zusammenlegung der Grundstücke statt. Aus 90 alten wurden 45 neue Grundstücke gebildet, so dass die Wengerter nochmals effizienter wirtschaften können.

„Mit 80 Prozent wurde das Verfahren durch Bund und Land gefördert. Auch die beiden Kommunen beteiligten sich finanziell. Rund 100.000 Euro mussten am Ende die Eigentümerinnen und Eigentümer selbst investieren“, sagte Staatsekretärin Sabine Kurtz. In dem Flurneuordnungsverfahren wurde zudem noch das Wegenetz erneuert. Ein Lückenschluss konnte zwischen den beteiligten Kommunen Marbach am Neckar und Erdmannhausen hergestellt werden. Als Andenken an das Projekt wurde ein Gedenkstein eingeweiht, der an das Engagement des Vorstandes und an das Instrument der Flurneuordnung erinnern soll. „Mein Dank gilt in erster Linie den Vorstandsmitgliedern für Ihren ehrenamtlichen Einsatz“, freute sich Staatssekretärin Sabine Kurtz bei der Übergabe der Dankesurkunden an die Vorstandsmitglieder der Teilnehmergemeinschaft.

Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung: Marbach am Neckar/Erdmannhausen (Altenberg)
Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Flurneuordnung und Landentwicklung

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Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung: Landesvermessung und Geoinformation

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