Radverkehr

Neue Radwege im Land

Auch im Jahr 2026 sollen viele Radwegekilometer in Baden-Württemberg neu gebaut werden. Bis Ende 2030 will das Land Verbesserungen auf insgesamt 860 Kilometern an Bundes- und Landesstraßen erreichen.

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Ein Fahrradfahrer fährt auf einer Fahrradstraße.
Symbolbild

Sicher, direkt und durchgängig mit dem Fahrrad unterwegs sein – das wird für immer mehr Menschen im Alltag wichtig. Auch im Jahr 2026 sollen deshalb viele Radwegekilometer in Baden-Württemberg neu gebaut werden. Grundlage ist der Bedarfsplan für Radwege, der seit März 2023 Schritt für Schritt umgesetzt wird.

Radwegenetz weiter ausbauen

Insgesamt 17 Radwege mit einer Länge von 32 Kilometern in Bundes- und Landesbaulast sind derzeit bereits im Bau, 52 weitere Baumaßnahmen mit rund 57 Radwegekilometern sind für einen Baubeginn ab 2026 geplant. Ziel des Bedarfsplans ist es, bis Ende 2030 Verbesserungen auf insgesamt 860 Kilometern an Bundes- und Landesstraßen sowie bei Radschnellverbindungen zu erreichen. Durch eine klare Priorisierung werden die wichtigsten und dringendsten Projekte zuerst umgesetzt.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Eine gute Radinfrastruktur verändert, wie wir unser Land erleben: fitter, leiser und mit mehr Lebensqualität. Das Fahrrad steht für Mobilität und Freiheit im Alltag, egal, ob schnell zum Bäcker, entspannt zur Arbeit oder einfach raus ins Grüne. Damit noch mehr Menschen diese Freiheit erleben können, brauchen wir konsequent sichere und durchgängige Radwege. Der Bedarfsplan hilft uns, den Radwegebau Kilometer für Kilometer voranzubringen und schafft Klarheit, wie es in den kommenden Jahren weitergeht. Die konsequente Umsetzung stellt eine langfristige Investition in eine sichere und durchgängige Radverkehrsinfrastruktur dar. So entsteht eine gesunde, klimafreundliche und erlebbare RadKULTUR im Land.“

Radschnellwege: Direkt, komfortabel und alltagstauglich

Ein besonderer Fokus liegt auf den Radschnellverbindungen. Baden-Württemberg ist hier bundesweit Vorreiter: Aktuell sind 24 Strecken in Planung – mehr als in jedem anderen Bundesland. Radschnellwege bieten direkte Verbindungen über längere Strecken, breite, komfortable und sichere Wege mit möglichst wenigen Unterbrechungen oder Stopps. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell zu fahren, sondern direkt, schnell und zuverlässig anzukommen. Der Bund unterstützt diese Projekte mit rund 45 Millionen Euro.

Hermann betonte: „Radfahren ist vielfältig: Die einen sind sportlich und schnell unterwegs, andere genießen entspannte Touren in der Freizeit, pendeln mit dem E-Bike zur Arbeit oder sind mit der ganzen Familie unterwegs. Die zunehmende Verbreitung von E-Bikes hat den Radius für alltägliche Radfahrten deutlich erweitert. Genau dafür schaffen wir mit Radschnellwegen die passenden Verbindungen – klimafreundlich, gesund, sicher und stressfrei.“

Fast 40 Kilometer Radwege an Bundes- und Landesstraßen im Jahr 2025 gebaut

Allein im Jahr 2025 haben Bund und Land rund 36,5 Millionen Euro investiert, um die Radinfrastruktur weiter zu verbessern. Dabei wurden insgesamt 38 Kilometer Radwege neu gebaut oder ausgebaut. Gut zu wissen: Der Bedarfsplan Radwege wird von Bund und Land mit eigenen Geldern umgesetzt. Die Kommunen können für den Ausbau ihrer Radinfrastruktur Fördermöglichkeiten des Landes nutzen. 

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