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Digitalisierung
  • 19.02.2018

Neue Förderformate der Ideenschmiede digitale Mobilität veröffentlicht

  • Ein autonom fahrender Elektro-Mini-Omnibus überquert vor dem Gebäude des Karlsruher Verkehrsverbunds eine Straße. (Foto: © dpa)

    Bild: © dpa

Querdenken erwünscht: Die Ideenschmiede digitale Mobilität geht mit zwei neuen Bausteinen in die nächste Runde. Mobilitätsbegeisterte können sich jetzt zum Digital Mobility Hack BW am 20. und 21. April anmelden. Die Bewerbungsphase für das neue Mobilitätsstipendium BW läuft noch bis zum 15. Mai 2018.

Die Ideenschmiede digitale Mobilität, das Open Innovation Programm des Ministeriums für Verkehr, geht mit zwei neuen Bausteinen in die nächste Runde. Zwei Tage lang dreht sich beim Digital Mobility Hack BW, dem Hackathon des Verkehrsministeriums alles um die digitale Mobilität: Den 20. und 21. April 2018 sollten sich Mobilitätsbegeisterte, digitale VordenkerInnen und Daten-Enthusiasten deshalb gleich rot im Kalender markieren. Ebenfalls Teil der Ideenschmiede ist das neue Mobilitätsstipendium BW, mit dessen Hilfe sich Innovatoren drei Monate lang ganz ihrem Projekt zur digitalen und nachhaltigen Mobilität widmen können.

Verkehrsminister Winfried Hermann: „Wir müssen Möglichkeiten schaffen, kreative digitale Lösungen unkompliziert auszuprobieren. Einfach mal machen – das ist der Leitgedanke hinter den beiden neuen Formaten unserer Ideenschmiede. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen sich dabei auf das Wesentliche konzentrieren können. Entwickeln und Ausprobieren statt Förderbürokratie.“ Beim Digital Mobility Hack gilt: Anmelden und mitmachen. Für das Mobilitätsstipendium können sich interessierte Quer- und WeiterdenkerInnen mit einem simplen Kurzantrag bewerben.

Mit neuen Ideen Mobilität verändern

Aber was genau ist eigentlich ein Hackathon? Die Antwort: Ein kollaborativer Event zur Softwareentwicklung. Für ein Wochenende können die TeilnehmerInnen – begleitet von einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm – auf einen Pool aus Mobilitätsdaten zugreifen, die in dieser Kombination sonst nicht verfügbar sind. TeilnehmerInnen außerhalb der Region Stuttgart bekommen Anreisekosten mit bis zu 100 Euro erstattet, außerdem steht für beide Veranstaltungstage eine Kinderbetreuung zur Verfügung.

Auf die EntwicklerInnen hinter den drei besten Ergebnissen des Digital Mobility Hacks wartet ein eigenes Innovationscoaching. Damit die gute Idee nicht am Tag nach der Veranstaltung endet, erhalten die drei besten Teams zudem eine Wildcard für das Mobilitätsstipendium BW. Ohne Bewerbungsprozess kann es dann direkt in die Förderung gehen. Für alle anderen Interessierten gilt der 15. Mai 2018 als Bewerbungsschluss. Zielgruppe sind EntwicklerInnen, ForscherInnen, Studierende, Entrepreneure und alle weiteren Akteure, die mit neuen Ideen Mobilität verändern möchten. Für Teams und Einzelpersonen hat das Stipendium eine Höhe von bis zu 15.000 Euro und kann beispielsweise für Entwicklungskosten, aber auch für den alltäglichen Lebensunterhalt eingesetzt werden. Nach dem Ende der dreimonatigen Laufzeit ist eine Weiterentwicklung der Ideen hin zur Marktfähigkeit möglich. Und weil Geld nicht alles ist, beinhaltet das Mobilitätsstipendium auch eine mehrtägige Seminarreihe rund um Innovation und Mobilität.

Die landesweite Digitalisierungsstrategie digital@bw

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung. Dazu hat sie eine Investitionsoffensive gestartet: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislatur in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste, landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des Digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche: Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

Mit digital@bw hat die Landesregierung auch ein neues Schaufenster der Digitalisierung an den Start gebracht. Es ist das zentrale Online-Portal rund um alle Digitalisierungsthemen und -maßnahmen im Land.

Das Verkehrsministerium will die Digitalisierung für die Entwicklung und Umsetzung besserer Mobilitätskonzepte nutzen, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte betrachten. Richtig ausgestaltet kann die Digitalisierung eine Schlüsselrolle einnehmen, steigende Mobilitätsbedürfnisse mit weniger Verkehr zu erreichen. Daten sind der Rohstoff der Digitalisierung und müssen daher in geeigneter Form und Qualität für Innovationen zugänglich sein. Zugleich braucht es geeignete IT-Architekturen und organisatorische Strukturen zum sinnvollen Umgang mit diesen Daten.

Landesweite Digitalisierungsstrategie

digital@bw

Mobilitätstipendium Baden-Württemberg

Verkehrsministerium: Anmeldung zum Digital Mobility Hack BW

Verkehrsministerium: Digital Mobility Hack BW

Verkehrsministerium: Digitale Mobilität

Twitter: Digitale Mobilität BW


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