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Naturschutz
  • 20.10.2017

Moore dienen dem Klimaschutz

  • Moorauge im Naturschutzgebiet Dornacher Ried (Foto: © Elmar Schelkle)

    Quelle: © Elmar Schelkle

Das Land hat den Schutz der Moore als eines seiner zentralen Waldnaturschutzziele verankert. Sie dienen durch die Speicherung von Kohlenstoff dem Klimaschutz. Mit dem Abschluss des Moorschutzprojekts in den „Bodenmösern“ bei Isny im Landkreis Ravensburg ist das Ziel jetzt ein gutes Stück näher gekommen.

Das Moorschutzprojekt in den „Bodenmösern“ bei Isny im Landkreis Ravensburg ist abgeschlossen. „Moore sind wichtige Rückzugsorte für viele seltene Tiere und Pflanzen. Moore dienen durch die Speicherung von Kohlenstoff dem Klimaschutz. Als größter Waldbesitzer in Baden-Württemberg hat der Landesbetrieb ForstBW den Schutz der Moore als eines seiner zentralen Waldnaturschutzziele verankert. Gemeinsam mit der Daimler AG und dem NABU sind wir diesem Ziel ein gutes Stück näher gekommen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Landeseigene Waldmoorstandorte in Oberschwaben seien mit Hilfe einer großzügigen finanziellen Unterstützung der Daimler AG gemeinsam mit dem NABU durch verschiedene Maßnahmen fit für die Zukunft gemacht worden. ForstBW stellte die Flächen bereit und unterstützte durch forstliches Wissen und Technik sowie mit Hiebs- und Pflegeeinsätzen.

Waldwirtschaft dient dem Klimaschutz

„Der Schutz der Moore ist ein Baustein zum Klimaschutz. Die größte Wirkung erzielen wir im Wald jedoch durch einen nachhaltigen Holzeinschlag und die anschließende stoffliche Verwendung der gewonnenen Hölzer. Dazu brauchen wir klimastabile Mischwälder mit angemessenen Nadelholzanteilen“, erklärte der Forstminister. Gerade vor dem Hintergrund der Landesstrategie Bioökonomie und den immer drängender werdenden Fragen zum Klimaschutz, sei eine verstärkte Verwendung heimischen Holzes unerlässlich.

„Mit jedem Vesperbrett und jedem Holzhaus aus nachhaltiger Forstwirtschaft leisten wir einen Beitrag zum regionalen Klimaschutz. Wenn wir unsere Wälder sich selbst überlassen, verzichten wir auf den klimafreundlichen Rohstoff Holz oder müssen ihn aus Ländern importieren, deren Umweltstandards bei weitem nicht mit unseren zu vergleichen sind“, sagte der Minister.

Baden-Württemberg ist bundesweit eines der waldreichsten Länder. Es ist auf einer Fläche von rund 1,4 Millionen Hektar und zu 39 Prozent mit Wald bedeckt.

Die Moore in Baden-Württemberg nehmen insgesamt rund 35.000 Hektar ein. Über ein Drittel der Moore liegen im Wald.

ForstBW


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Das baden-württembergische Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart.

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70182 Stuttgart

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