Gartenschau

Minister Bonde eröffnet Gartenschau in Horb

„Die diesjährige Gartenschau in Horb zeigt unter dem Motto ´Neckarblühen` auf anspruchs - und phantasievolle Weise, wie Natur in Szene gesetzt und wie neue Naturräume geschaffen werden können. Grünflächen sind nicht nur am Rande, sondern mitten in der Stadt entstanden, sie bieten dauerhaft ein Mehr an Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger. Zugleich ist Horb 2011 ein Beispiel für die städtebaulichen Impulse, die von einer Gartenschau ausgehen. Die vielen Investitionen in Begleitmaßnahmen haben auch die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Horb gesteigert. Das Gartenschaugelände ist damit eine schöne und wichtige Investition in die Zukunft“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, am Freitag (20. Mai 2011) in Horb (Landkreis Freudenstadt).

 

Neckar zentrales Element der Gartenschau

Der Neckar spiele bei dieser Gartenschau eine zentrale Rolle. Er sei mit erheblichen Landesmitteln renaturiert worden und fließe nun wieder in seinem natürlichen Bett. „Insbesondere durch die begleitende ökologische Aufwertung des Flusses ist ein einmaliger Natur- und Erholungsraum vor der malerischen Altstadtkulisse entstanden, der auch auf Dauer erhalten bleibt“, so der Minister.

Geboten werde während der viermonatigen Veranstaltungszeit ein buntes und vielfältiges Programm mit rund 1.300 Veranstaltungen für alle Altersgruppen. Ein besonderer Höhepunkt sei im Internationalen Jahr der Wälder ein Floß aus rund 20 Stämmen am Neckarufer. Der Landesbetrieb ForstBW und das Kreisforstamt Freudenstadt würden damit auf das „Waldkulturerbe“ aufmerksam machen. Bauart und Baumaterial stünden gleichermaßen für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit des Baustoffes Holz. Ein Pavillon mit begehbarer Dachterrasse biete zudem einen tollen Blick auf Neckar und Gartenschaugelände. 
  


Gartenschauen setzen wertvolle Impulse

Mit der Eröffnung der Gartenschau 2011 in Horb werde auch ein Jubiläum gefeiert, denn diese sei die 30. Gartenschau in Baden-Württemberg. Das Land gehöre damit zu den Pionieren bei der Umsetzung von Gartenschauen auf Landesebene. „Nach über 30 Jahren Landesgartenschau können wir auf eine überaus erfolgreiche Geschichte zurückblicken, zum Nutzen von Städten wie Besuchern“, betonte Bonde. Seit 1980 hätten über 27 Millionen Menschen die Gartenschauen besucht. Die Investitionszuschüsse des Landes in die Grünanlagen beliefen sich insgesamt auf knapp 80 Millionen Euro. Die veranstaltenden Städte hätten zusätzlich über 150 Millionen Euro investiert. „Der Landeszuschuss hat durchschnittlich mehr als den sechsfachen Betrag an Investitionen im unmittelbaren Bereich der Grünflächen wie auch im weiteren Bereich der städtebaulichen Entwicklung ausgelöst. Damit wurden vor Ort wertvolle Impulse gesetzt“, sagte der Minister. Für die Gartenschau Horb seien insgesamt 4,1 Millionen Euro investiert worden, das Land habe 2,6 Millionen Euro beigesteuert. 
  


Hinweise für die Redaktionen:

Das Gartenschaugelände in Horb umfasst eine Fläche von 11 Hektar, das Neckarufer wurde auf einer Strecke von 1,6 Kilometern renaturiert. Im Rahmen der seit 1980 durchgeführten 23 Landesgartenschauen sowie sieben Grünprojekten wurden rund 635 Hektar Grünflächen neu geschaffen oder umgestaltet. Die Grünprojekte wurden im Jahr 2001 eingeführt und finden im Wechsel mit den großen Gartenschauen statt.

Der „Treffpunkt Baden-Württemberg“ ist die offizielle Vertretung des Landes Baden-Württemberg auf Landesgartenschauen und Grünprojekten. Dort präsentieren sich die Ministerien, nachgeordnete Dienststellen und Landeseinrichtungen und informieren die Besucherinnen und Besucher über die Bandbreite ihrer Arbeit. Neben wechselnden Ausstellungen gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für alle Altersgruppen mit vielen kulturellen Beiträgen, Aktionstagen, interaktiven Angeboten und fachlichen Informationen.


Quelle:

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

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