Mentorinnenprogramm

Mentorinnen-Programm für Migrantinnen erhält Zertifizierung

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch (Bild: © dpa).

Die Deutsche Gesellschaft für Mentoring hat das Mentorinnen-Programm des Landes für Frauen mit Migrationshintergrund für eine hervorragende Organisation zertifiziert. Das Programm unterstützt Migrantinnen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt.

Die Deutsche Gesellschaft für Mentoring zertifiziert das Mentorinnen-Programm für Frauen mit Migrationshintergrund des Wirtschaftsministeriums. Die Zertifizierung wurde heute im Rahmen der digitalen Abschlussveranstaltung des Programms verliehen. „Die Mentoring-Zertifizierung ist eine große Auszeichnung für unser Mentorinnen-Programm für Migrantinnen. Sie zeigt: wir sind auf dem richtigen Weg, um Migrantinnen dabei zu unterstützen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Viele Migrantinnen bringen fachliche Kompetenzen mit, auf die unser Land nicht verzichten kann und sollte“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz.

Mentees profitieren bei Bewerbung und Jobsuche

62 Mentees aus 31 Ländern starteten in diesem Frühjahr in das Mentorinnen-Programm für Migrantinnen. Auf der Wunschliste der Migrantinnen: den eigenen Fachwortschatz und Kompetenzen erweitern, Bewerbungen optimieren, Tipps zum Netzwerken und zum Umgang mit Kolleginnen und Kollegen erhalten. „Die Corona-Pandemie verändert den Arbeitsmarkt. Er ist nicht mehr so aufnahmefähig und stellt Arbeitssuchende vor größere Herausforderungen. Doch viele Unternehmen schauen inzwischen wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Insbesondere Unternehmen, deren Innovationsprozesse durch den Fachkräftemangel ausgebremst werden, können von dem Fachwissen und den Erfahrungen von Migrantinnen profitieren. Umso wichtiger ist daher das Mentorinnen-Programm und es ist eine große Leistung, dass alle Teilnehmerinnen es erfolgreich abschließen konnten. Das zeigt, dass wir in Baden-Württemberg unter schwierigen Corona-Bedingungen – auch mit Abstand und digital – zusammenhalten“, so Schütz.

Dr. Christine Kurmeyer, Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Gesellschaft für Mentoring: „Dieses Programm für Migrantinnen stellt wieder einmal unter Beweis, dass Mentoring in der Lage ist, tragfähige Brücken zu bauen zwischen Menschen. Damit das allerdings möglich ist, müssen Mentees und Mentorinnen gut begleitet werden. Das Zertifizierungsverfahren der Deutschen Gesellschaft für Mentoring sichert genau diese gute Begleitung ab und garantiert damit den Teilnehmenden, dass ein sorgfältiges Matching mit passenden Mentorinnen vorgenommen wird und mit einem Rahmenprogramm zusätzliche Soft Skills vermittelt werden. Wir freuen uns daher sehr, dass wir heute dem Mentoring-Programm für Migrantinnen in Baden-Württemberg das Zertifikat für eine hervorragende Organisation überreichen dürfen! Das ist ein weiterer wichtiger Baustein für eine gelingende Integration der Frauen und findet hoffentlich viel Nachahmung.“

Mentorinnen-Programm für Migrantinnen

Das Mentorinnen-Programm für Migrantinnen wurde 2017 vom Wirtschaftsministerium ins Leben gerufen. Es wird von der Service- und Koordinierungsstelle des Landesprogramms der Kontaktstellen Frau und Beruf koordiniert und mit rund 100.000 Euro gefördert. Das Programm wird seit 2017 von der unabhängigen Forschungs- und Beratungsorganisation EAF Berlin evaluiert. Die Ergebnisse belegen, dass das Programm die Teilnehmerinnen erfolgreich beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt. Der Mentoringprozess ist auf sechs bis acht Monate angelegt. Im Rahmen des Mentoring unterstützt eine beruflich erfahrene Mentorin ihre Mentee mit ihrem Wissen und ihren Kontakten bei der Berufswegplanung und dem Aufbau eigener Netzwerke. Die Mentorin gibt wertvolle Tipps und vermittelt Kontakte und Einblicke in die deutsche Berufswelt.

Kontaktstellen Frau und Beruf

Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf berät seit 1994 Frauen in allen beruflichen Belangen. Die landesweit elf Kontaktstellen haben sich als Anlaufstellen etabliert, ihre Angebote sind niederschwellig und regional, sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Integration von Frauen ins Erwerbsleben.

Deutsche Gesellschaft für Mentoring

Die Deutsche Gesellschaft für Mentoring unterstützt Mentoring als Instrument der Personalentwicklung und Nachwuchsförderung in allen Bereichen von Wirtschaft, Verwaltung, Politik oder Gesellschaft. Teil dieser Unterstützung ist die Zertifizierung von hochwertigen Mentoring-Programmen bzw. die kontinuierliche Weiterentwicklung von Qualitätskriterien für Mentoring-Programme. Die Zertifizierung erfolgt durch einen unabhängigen, wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Mentoring.

Kontaktstelle Frau und Beruf: Mentorinnen-Programm für Migrantinnen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält eine Rede bei der dritten Jahresveranstaltung des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg.
  • Gesundheit

Dritte Jahresveranstaltung des Forums Gesundheitsstandort

Außenansicht Laborneubau für die Analytik der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg
  • Forschung

Laborneubau für Wein- und Obstbau in Weinsberg

Das Logo von Invest BW
  • Zukunftsland BW

200 Millionen Euro für Technologien von Morgen

Besuch des Waldeck Spa Kur- & Wellness Ressort in Bad Dürrheim im Rahmen der Ausbildungsreise am 14. Oktober 2021.
  • Ausbildung

Wirtschaftsstaatssekretär Rapp auf Ausbildungsreise

Eine Hand hält eine Aufenthaltsgestattung. (Foto: © dpa)
  • Migration

15. Tätigkeitsbericht der Härtefallkommission vorgestellt

Verkehrsminister Hermann und der Geschäftsführer der e-mobil BW stehen zu einem Gruppenbild zusammen.
  • ITS-Congress

Zukunft der Mobilität im internationalen Fokus

Auf einem Tisch im Landgericht Karlsruhe liegt ein Richterhammer aus Holz, darunter liegt eine Richterrobe. (Foto: © dpa)
  • Polizei

Gerichtsurteil zum brutalen Angriff am Rand einer Corona-Demonstration

Besuch August Gschwander Transport GmbH in Teningen-Nimburg im Rahmen der Logistikreise am 13. Oktober 2021.
  • Logistikreise

Staatssekretär Rapp besucht Speditionen und Logistikunternehmen

Handwerksdelegationsreise nach Frankreich von Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut
  • Handwerk

Hoffmeister-Kraut reist mit Handwerksdelegation ins Elsass

Ein weiß gelber Zug fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
  • Nahverkehr

Land bestellt drei Batteriezüge exklusiv für Hermann-Hesse-Bahn

Außenansicht Erweiterungsbau Polizeipräsidium (PP) Offenburg
  • Vermögen und Hochbau

Erweiterungsbau für das Polizeipräsidium Offenburg übergeben

  • Ökologischer Umbau

Zehnter Kongress zu Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft

Narzissen blühen in Ludwigsburg vor dem Schloss im Blühenden Barock (Bild: © dpa).
  • Schlösser und Gärten

Finanzminister besucht Schlösser in Ludwigsburg und Bebenhausen

Verschiedene Menschen am Tisch im Gespräch
  • Städtebau

Land fördert sechs weitere nichtinvestive Städtebauprojekte

Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Gründerszene

Erster Start-up Atlas im Land

Visualisierung des Forschungsneubaus Multidimensionale Trauma-Wissenschaften (MTW)
  • Forschung

Neubau für Traumaforschung an der Universität Ulm

Ein Mann tippt in einem Büro auf einer Tastatur. (Bild: © dpa)
  • Nachhaltigkeit

Auszeichnung für nachhaltiges Wirtschaften in der IT-Ausrüstung

In Westen gekleidete Polizisten stehen in Reutlingen. (Bild: picture alliance/Silas Stein/dpa)
  • Polizei

Wochenendbilanz der Polizei

Ausbilderin mit Lehrling
  • Berufliche Ausbildung

Zehn Jahre Initiative Ausbildungsbotschafter

Das Wort-Bild-Logo der 17. Frauenwirtschaftstage 2021.
  • Frauenwirtschaftstage

17. Frauenwirtschaftstage starten

Ein Schild weist den Wählerinnen und Wählern den Weg zum Wahllokal (Bild: dpa).
  • Bundestagswahl

Endgültiges Landesergebnis der Bundestagswahl 2021

Zentrum für Angewandte Quantentechnologie der Universität Stuttgart, Ansicht vom Allmandring
  • Forschung

Zentrum für Angewandte Quantentechnologie an die Universität Stuttgart übergeben

Startbildschirm der Warn-App NINA.
  • Bevölkerungsschutz

Fünf Jahre Warn-App NINA in Baden-Württemberg

Ein Zaun steht vor der Synagoge der Israelitischen Religionsgemeinschaft in Stuttgart. (Bild: Sebastian Gollnow / dpa)
  • Antisemitismus

Leitfaden für die Verfolgung antisemitisch motivierter Straftaten vorgestellt

  • Künstliche Intelligenz

Vertiefte Zusammenarbeit mit der Schweiz bei Künstlicher Intelligenz