Landentwicklung

Mehr Mittel für die Instandhaltung ländlicher Wege

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)

Mit dem Förderprogramm zur nachhaltigen Modernisierung des ländlichen Wegenetzes unterstützt das Land die Gemeinden bei der Instandhaltung ihrer Feldwege. Das 2018 eingeführte Programm kommt gut an. Der Zuschusssatz wird erhöht.

„Mit der Einführung des Förderprogramms zur nachhaltigen Modernisierung von ländlichen Wegen sind wir dem dringenden Wunsch der Gemeinden nachgekommen, sie bei der grundlegenden Instandhaltung ihrer Feldwege zu unterstützen. Viele Kommunen können ohne Zuschussmittel ihre ländlichen Wege nur notdürftig reparieren. Statt einmal ‚richtig‘, wird oftmals nur oberflächlich saniert, was alles andere als nachhaltig ist. Auf diese Weise sanierte Wege sind Dauerbaustellen, die jedes Jahr erneut die kommunalen Kassen belasten“, sagte der Minister für Ländlichen Raum, Peter Hauk, anlässlich der Erhöhung der finanziellen Unterstützung der Kommunen.

Programm kommt bei den Kommunen sehr gut an

Das 2018 eingeführte Programm komme sehr gut bei den Kommunen an. „Sie loben die schnelle und unbürokratische Abwicklung. Allerdings haben wir festgestellt, dass der Zuschusssatz von 20 Prozent so niedrig ist, dass viele Kommunen die Eigenleistung nicht aufbringen können. Dabei geht es nicht darum, die Gemeinden bei der Instandsetzung ihres kompletten ländlichen Wegenetzes zu unterstützen. Bei diesem Programm steht die grundlegende Modernisierung einzelner, aber wichtiger Hauptwirtschaftswege mit multifunktionaler Bedeutung im Vordergrund“, sagte Hauk.

Zuschusssatz wird erhöht

„Um mehr Kommunen in Baden-Württemberg eine dauerhafte Instandsetzung ihrer zentralen Wege zu ermöglichen, hat das Land beschlossen, den Zuschusssatz bei diesem Förderprogramm auf 40 Prozent zu erhöhen“, erklärte der Minister. „Insgesamt zehn Millionen Euro hat das Land bis 2021 bereitgestellt. Künftig haben auch finanzschwächerer Kommunen die Chance, ihre wichtigsten ländlichen Wege fit für die Zukunft zu machen und damit den ländlichen Raum nachhaltig zu stärken“, so der Minister.

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