Naturschutz

Landschaftspflege wird für Artenvielfalt immer bedeutender

Das Steinheimer Becken am Albuch (Kries Heidenheim). (Bild: Stefan Puchner / dpa)

Anlässlich des Landschaftspflegetags hat Umweltstaatssekretär Andre Baumann die Bedeutung der Artenvielfalt hervorgehoben und die gute Zusammenarbeit von Landschaftserhaltungsverbände und Naturschutzverwaltungen mit den Landwirten, Winzern, Kommunen und ehrenamtlichen Naturschützern gelobt.

Umweltstaatssekretär Andre Baumann hat auf dem Landschaftspflegetag in Vogtsburg/Kaiserstuhl erneut eindringlich auf die Bedeutung der Artenvielfalt hingewiesen: „Der Erhalt der Biodiversität ist eines der Schwerpunktthemen der Landesregierung“, sagte Baumann. „Die Landschaftspflege ist für uns das wesentliche Instrument, um unser Ziel zu erreichen: Es muss überall im Land wieder mehr summen und brummen!“

Um die biologische Vielfalt zu stärken, sei der Naturschutzetat im Vergleich zu 2011 deutlich gestiegen. Ziel ist es, den Etat bis 2021 auf 90 Millionen Euro zu erhöhen. Zudem seien nahezu flächendeckend Landschaftserhaltungsverbände gegründet worden, beschrieb Baumann den hohen Stellenwert des Naturschutzes für die Landesregierung: „Gemeinsam können wir etwas bewegen. Es geht um sehr viel, um die Natur, die Umwelt und um unser aller Lebensqualität.“

Gute Zusammenarbeit

Landschaftserhaltungsverbände und die staatlichen Naturschutzverwaltungen würden sehr gut mit den Landwirten, Winzern, Kommunen und ehrenamtlichen Naturschützern kooperieren. „Das funktioniert in Baden-Württemberg besonders gut und deshalb kommt in den vergangenen Jahren deutlich mehr auf der Fläche an“, lobte der Staatssekretär. Er bezog sich dabei nicht nur auf die Schutzgebiete, sondern auch auf die übrigen Kulturlandschaften. „Wir schaffen Strukturen, um das Überleben der Arten möglich zu machen“, so Baumann.