Landesweiterbildungspreis

Landesweiterbildungspreis 2015 prämiert digitale Lernprojekte

Schüler mit Tablet (Foto: Kultusministerium)

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg hat die drei Preisträger des Landesweiterbildungspreises 2015 ausgezeichnet. Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis stand in diesem Jahr unter dem Motto „Innovative Lehr- und Lernformen“. Den ersten Preis nahm das Elektro Technologie Zentrum (etz) entgegen für das Projekt „Experte für Smart Home und Smart Grid“.

Statt einem zweiten und dritten Platz hatte sich die Jury für zwei zweite Plätze ausgesprochen. Diese gingen an die Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim e.V. für das Projekt „Ausbildung zum Brotsommelier“ sowie an das Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Ulm für das Projekt „Mobila – Mobiles Lernen im Alter“.

„Lernen ist heute nicht mehr an einen bestimmten Ort oder an eine bestimmte Zeit gebunden. Die Preisträger setzen digitale Medien in der Aus- und Weiterbildung innovativ ein und zeigen, wie lebenslanges Lernen flexibel und individuell gestaltet werden kann“, betonte Staatssekretärin Marion v. Wartenberg bei der Preisverleihung im Haus der IHK Region Stuttgart. Die drei Preisträger setzten sich bei der sechsköpfigen Jury um den Vorsitzenden Prof. Dr. Bernhard Schmidt-Hertha (Universität Tübingen) gegen insgesamt 30 eingereichte Projekte durch.

Die Preisverleihung war Höhepunkt des Fachtages „Neue Medien und Mobiles Lernen“ des Bündnis für Lebenslanges Lernen. Zuvor diskutierten über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland über einen effektiven Einsatz digitaler Medien in der Erwachsenenbildung. Nach einem Impulsvortrag von Professor Dr. Dr. Friedrich W. Hesse vom Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen und einer Talkrunde hatten die Teilnehmer die Möglichkeit in zehn Foren Fragestellungen zu vertiefen, etwa zu E-Learning in Bibliotheken oder zu passgenauen Lehr- und Lernarrangements an Volkshochschulen.

Staatssekretärin v. Wartenberg dankte für die Arbeit und wies auf den Digitalen Weiterbildungscampus des Landes hin: „Bereits 70 Weiterbildungseinrichtungen nutzen den Digitalen Campus des Landes als virtuelles Klassenzimmer, Austauschplattform oder Online-Beratungschat. Das ist ein großer Erfolg unserer gemeinsamen Arbeit im Bündnis für Lebenslanges Lernen.“ Auch der Weiterbildungspakt, der am 10. Dezember 2015 unterzeichnet wurde, formuliert als eines der wichtigsten Ziele für die kommenden Jahre die Mitgestaltung der Digitalisierung und des digitalen Lernens.

Alle zwei bis drei Jahre zeichnet die Landesregierung mit dem Landesweiterbildungspreis besonders innovative und erfolgreiche Weiterbildungsprojekte aus Baden-Württemberg aus. Damit soll zum einen das Bewusstsein für die Bedeutung der Weiterbildung und des Lebenslangen Lernens in der Öffentlichkeit gestärkt, zum anderen die Leistungs- und Entwicklungsfähigkeit baden-württembergischer Weiterbildungsträger in besonderer Weise sichtbar gemacht werden. Nachdem der Landesweiterbildungspreis im Jahr 2010 an innovative Konzepte aus der Familienbildung und im Jahr 2013 für Projekte aus dem Themenfeld Alphabetisierung vergeben wurde, waren in diesem Jahr besonders erfolgreiche Projekte aus dem Themenfeld Neue Medien und Mobiles Lernen gesucht.

Fahrzeuge der Polizei stehen am Gelände der Heidelberger Universität. Auf dem Campus hat es einen Amoklauf gegeben. Ein Einzeltäter habe am 24. Januar 2022 mit einer Langwaffe auf mehrere Menschen in einem Hörsaal geschossen und eine Person getötet sowie drei weitere verletzt.
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Ein Techniker läuft über ein Dach, auf dem eine Photovoltaik-Anlage montiert wurde. (Bild: © picture alliance/Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa)
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