Landwirtschaft

Landesregierung treibt den Ökolandbau voran

„Neben einem schonenden Umgang mit den natürliche Ressourcen trägt der ökologische Landbau wesentlich zur Artenvielfalt, zur Erhaltung vitaler ländlicher Räume und nicht zuletzt zu einer gesunden Ernährung bei. Für die Verbesserung der Produktion und Vermarktung von Öko-Lebensmitteln ist der Beitrag der Wissenschaft unentbehrlich. Mit der ersten Fachtagung zur Ökoforschung an der Universität Hohenheim vernetzt die grün-rote Landesregierung Wissenschaft und Praxis und bietet eine Plattform für den Austausch“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde in Stuttgart.
 
Fachtagung als Plattform für Wissenschaft und Praxis

Die zweitägige Fachtagung „Mit Bio in die Zukunft. Welche Forschung brauchen wir?“ ist ein Baustein des Aktionsplanes „ Bio aus Baden-Württemberg“, den die grün-rote Landesregierung im Januar 2012 vorgestellt hatte. Auf dem Programm der Tagung stehen aktuelle Themen aus Wissenschaft und Praxis, die vorgestellt und diskutiert werden. Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Einrichtungen, den Ökoverbänden, Ökobetriebsberatern, Landwirten, Direktvermarktern und Vermarktungsunternehmen sollen zukünftige Forschungsschwerpunkte diskutiert und erarbeitet werden. Damit soll allen Beteiligten eine Kommunikationsplattform geboten werden, um den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis weiter auszubauen und die verschiedenen Initiativen aller Beteiligten zu bündeln.
 
Bio und Regional: bei Verbrauchern beliebt – für Erzeuger chancenreich

Die Nachfrage nach biologisch erzeugten Produkten nimmt kontinuierlich zu. So kaufen 67 Prozent der Bürgerinnen und Bürger aus Baden-Württemberg regelmäßig Produkte aus biologischem Anbau. „Noch immer stammt ein großer Teil dieser Produkte weder aus Baden-Württemberg noch aus anderen Bundesländern, obwohl die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher gerne mehr Bioprodukte aus der Region kaufen würde. In der Verbindung von Bio und Regional sehe ich deshalb eine große Chance für heimische Erzeuger“, sagte Minister Bonde.
 
Biolandbau

Die Fachtagung zur Ökoforschung am 10. und 11. Juli 2012 an der Universität Hohenheim (Stuttgart) bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand folgender Themen im Bereich des ökologischen Landbaus:

  • Markt und Vermarktung
  • Pflanzliche Produktion, Ackerbau
  • Pflanzliche Produktion, Umweltschutz
  • Tierische Produktion und Vermarktung 

Daneben können durch den Besuch von Versuchen des ökologisch wirtschaftenden Versuchsbetriebes Kleinhohenheim der Universität Hohenheim praktische Einblicke in die aktuelle Ökoforschung gewonnen werden.
 
Die grün-rote Landesregierung hat den Aktionsplan „ Bio aus Baden-Württemberg“ als umfassender Ansatz zur Förderung des Biolandbaus entwickelt und wird ihn Schritt für Schritt weiterentwickeln und umsetzen wird. Wichtige Bausteine des Aktionsplans sind:

  • der Aufbau eines Schul- und Versuchsstandortes mit Schwerpunkt ökologischer Landbau an einer bestehenden Einrichtung
  • die Weiterentwicklung des Marketing und der Absatzförderung durch Workshops zum Thema Ökomarkt
  • die Stärkung der Kontrollbehörde für ökologischen Landbau am Regierungspräsidium Karlsruhe - hierfür wird die Behörde mit zwei zusätzlichen Stellen gestärkt
  • die Durchführung der Fachtagung zur Ökoforschung
  • die Weiterentwicklung des Ökoobstbaus durch folgende Ansätze:

    • der Aufbau eines ökologischen Obstbau-, Modell- und Versuchsbetriebes für Kernobst am Kompetenzzentrum für Obstbau in Bavendorf
    • der Aufbau eines regionalen partizipativen Arbeitsnetzes zur Weiterentwicklung des Ökologischen Obstbaus und Wissenstransfer mit der Fördergemeinschaft ökologischer Obstbau e.V.
    • der Ausbau der Versuchsarbeit zum ökologischen Obstbau (Schwerpunkt Beerenobst) am Standort Heuchlingen der Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg

 

Symbolbild: Beim Urban Gardening (städtischer Gartenbau) werden durch die gärtnerische Nutzung auf innerstädtischen Flächen z.B. Blumen, Gemüse, Kräuter und Obstbäume angebaut. (Bild: Andreas Arnold / dpa)
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