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Landeskundliches Portal LEO-BW geht online

Mit einer nie dagewesenen Dichte an regionalen Informationen und einer bislang beispiellosen Verknüpfung regionaler Partner startet am heutigen Mittwoch das landeskundliche Portals LEO-BW.

Ab sofort sind unter www.LEO-BW.de Informationen aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft, Gegenwart und Geschichte Baden-Württembergs über ein einziges Portal abrufbar. Mit einem Klick können in LEO-BW Bilder, Karten der unterschiedlichsten Art, historische Statistiken, digitalisierte Dokumente und Filme gefunden werden. Durch die Vernetzung bereits vorhandener Informationssysteme eröffnen sich neue mehrdimensionale und multimediale Zugangsmöglichkeiten. „LEO-BW hat das Potenzial, zur zentralen Plattform im landeskundlichen Bildungsbereich zu werden“, sagt Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg. Das Portal sei bislang bundesweit einmalig und ein absolutes Vorzeigeprojekt. Und es habe durchaus auch eine politische Dimension.

Denn eines der zentralen Themen der neuen Landesregierung, die Bürgerbeteiligung ist für Bauer untrennbar verbunden mit dem Zugang zur Ressource Wissen. „Wissen ist die Voraussetzung für Bürgerbeteiligung“, sagt Bauer. in diesem Sinn sei LEO-BW ein Geschenk für jeden Bürger: „Lehrer, Schüler, Forscher oder Geschichtsinteressierte jeder Art LEO-BW ermöglicht für jeden den kostenfreien Zugang zum vernetzten Wissen um und über Baden-Württemberg.“

Das Portal vernetzt aktuelle statistische Daten und das relevante Wissen zur Geschichte des Landes, seinen Orten und seinen Persönlichkeiten, geliefert und aufbereitet von derzeit 18 Institutionen (s. Anhang). Und es sollen noch deutlich mehr werden.

„Dies ist der Startschuss für ein Projekt, das von nun an beständig wachsen und sich entwickeln soll“, sagt der Präsident des Landesarchivs BW, Prof. Dr. Robert Kretzschmar. Die Qualität des Informationsangebots wachse mit zunehmendem Datenbestand. Es sei das Bestreben der Betreiber, insbesondere weitere Museen als Partner zu gewinnen. „Wir glauben, dass gerade das Interesse an den Digitalisaten, also eingescannten Dokumenten, Bildern oder auch 3-D-Objekten, besonders groß sein wird“, sagt Kretzschmar.

Die Vision für die Weiterführung von LEO-BW sei die Umsetzung so genannter Semantic-Web-Technologie. Dadurch ließen sich Verknüpfungen und Beziehungen herleiten, zu denen sonst nur der menschliche Intellekt in der Lage sei. Dies sei allerdings auch eine Kostenfrage.

Die Kosten für den bisherigen Aufbau des Portals beliefen sich auf zwei Millionen Euro. Eine Million entfiel dabei auf die Entwicklung der Software, eine zweite auf die Koordination und den Workflow zwischen den beteiligten Partnern. Die laufenden Kosten sind gesichert.

Hinweis: Unter dem Link http://www.landesarchiv-bw.de/web/53745 befindet sich ein großzügiger Downloadbereich mit Filmtrailer, Screenshots, Bildern und Zahlenmaterial rund um das neue Online-Portal.

Die 18 ständigen Partner von LEO-BW:

  • Badische Landesbibliothek Karlsruhe
  • Badisches Landesmuseum Karlsruhe
  • Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg
  • Haus des Dokumentarfilms
  • Haus der Geschichte Baden-Württemberg
  • Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg
  • Landesarchiv Baden-Württemberg
  • Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
  • Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
  • Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
  • Landesmuseum Württemberg
  • Landeszentrale für politische Bildung Baden–Württemberg
  • Projekt Literaturland Baden–Württemberg, vertreten durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden–Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach) und die Literarische Gesellschaft Karlsruhe
  • Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
  • Universitätsbibliothek Freiburg
  • Universitätsbibliothek Heidelberg
  • Universitätsbibliothek Tübingen
  • Württembergische Landesbibliothek

             Einzelobjekte werden beigesteuert von:

  • Chr. Belser Gesellschaft für Verlagsgeschäfte GmbH & Co. KG
  • Prof. Dr. Peter A. Henning, Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft
  • Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

Quelle:

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