Liegenschaften

Land verkauft Flächen für neuen Stadtteil Dietenbach an die Stadt Freiburg

Freiburg (Bild: picture alliance/Patrick Seeger/dpa)

Das Land hat 17 Hektar Fläche an die Stadt Freiburg zur Entwicklung des neuen Stadtteils Dietenbach verkauft. Durch den Verkauf stellt das Land sicher, dass landeseigene Flächen für sozial gebundenen Mietwohnraum genutzt werden und der Wohnungsmangel in Freiburg gelindert wird.

Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Freiburg haben gestern den Vertrag über den Verkauf von rund 17 Hektar landeseigener Flächen unterzeichnet. Die Stadt Freiburg will diese im Zuge der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme für den neuen Stadtteil Dietenbach erschließen, wo mehrere Tausend Wohnungen entstehen sollen.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett sagte: „Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Durch den Verkauf stellen wir sicher, dass landeseigene Flächen für sozial gebundenen Mietwohnraum genutzt werden. Damit tragen wir aktiv dazu bei, den Wohnungsmangel in der Region Freiburg zu beheben.“

Finanzbürgermeister der Stadt Freiburg, Stefan Breiter sagte: „Ich freue mich darüber, dass wir gemeinsam mit dem Land unsere wohnungspolitischen Ziele in Freiburg umsetzen und damit den dringend benötigten geförderten Wohnungsbau realisieren können. Der Erwerb der Landesgrundstücke ist ein zentraler Schlüssel für mehr bezahlbaren Wohnraum und damit auch für die soziale Weiterentwicklung unserer Stadt.“  

6.900 Wohnungen für rund 15.000 Menschen

Insgesamt hat der geplante Stadtteil eine Größe von rund 107 Hektar. Nach den Plänen der Stadt Freiburg wird Dietenbach ein klimaneutraler Stadtteil. Dort sollen etwa 6.900 Wohnungen für rund 15.000 Menschen entstehen. Die Hälfte der Wohnungen ist für den geförderten Mietwohnungsbau vorgesehen. Vertraglich wurde vereinbart, dass der landeseigene Flächenanteil für den geförderten Mietwohnungsbau verwendet werden soll. Zum geförderten Mietwohnungsbau gehört die Errichtung von Wohnungen nach dem Landeswohnraumförderprogramm Baden-Württemberg.

Weitere knapp fünf Hektar Fläche bleiben zunächst im Eigentum des Landes. Auf diesen Flächen sollen Wohnungen für die Beschäftigten des Universitätsklinikums sowie Wohnheimplätze des Studierendenwerks entstehen. Bis Ende 2022 wird entschieden, ob die fünf Hektar Fläche unter Aufrechterhaltung der Zielsetzung ebenfalls an die Stadt veräußert werden.

Im Februar 2019 hatte sich eine Mehrheit der Freiburgerinnen und Freiburger in einem Bürgerentscheid für den neuen Stadtteil Dietenbach ausgesprochen. Seither setzt die Stadt die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Dietenbach um, unter anderem erwirbt sie die Flächen für den Stadtteil. Neben dem Land sind weitere Eigentümerinnen und Eigentümer beteiligt. Für das Verfahren insgesamt und die Grundstücksverkäufe gelten die Vorschriften des Baugesetzbuches für städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen. Im Januar 2021 hatte der Landtag von Baden-Württemberg der Veräußerung der im Entwicklungsgebiet liegenden Landesflächen zugestimmt.

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