Familie

Land fördert Weiterentwicklung von Kitas zu Kinder- und Familienzentren

Erzieherin und Mutter im Gespräch

Die Landesregierung unterstützt die Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Kinder- und Familienzentren im Jahr 2016 mit einer Million Euro. Interessierte Träger von Kindertageseinrichtungen können sich ab sofort online anmelden, um am landesweiten Auswahlverfahren teilzunehmen.

„Kinder- und Familienzentren sind zukunftsweisend in der frühkindlichen Bildung, denn sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Integration von Familien im Sozialraum. Wir unterstützen die Kitas bei ihrer Weiterentwicklung und stärken damit Familien und Kinder“, sagt Staatssekretärin Marion v. Wartenberg.

Die Auswahl der bis zu 100 Einrichtungen erfolgt nach landesweit einheitlichen Kriterien:

  • überdurchschnittlicher Anteil von Kindern aus einkommensschwachen Familien;
  • überdurchschnittlicher Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund;
  • Wohngebiet mit viel zu- und wegziehenden Familien.

Außerdem sollen die Vielfalt der bestehenden Träger sowie eine ausgewogene Verteilung zwischen städtischen und ländlichen Einrichtungen und eine gerechte Aufteilung zwischen den Regierungspräsidien bei der Auswahl berücksichtig werden.

Kindertageseinrichtungen, die sich zu Kinder- und Familienzentren weiterentwickeln, erhalten 10.000 Euro. Darin ist auch eine Pauschale von jeweils 5.000 Euro enthalten, um die Einrichtungsleiterinnen und -leiter bei ihren anspruchsvollen Leitungsaufgaben zu entlasten. Die Förderung wird rückwirkend ab 1. Januar 2016 gewährt und über die L-Bank ausbezahlt.

Förderfähig sind Einrichtungen, die sich aus bestehenden Kitas weiterentwickelt haben oder weiterentwickeln werden. Sie bieten zusätzlich niederschwellige Angebote der Begegnung sowie begleitende Beratung und Unterstützung von Familien. Sie öffnen sich in den Sozialraum und in die Nachbarschaft hinein. Sie bieten Hilfe zur Selbsthilfe an und bauen Unterstützungsmaßnahmen durch Netzwerke auf (etwa mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst, niedergelassenen Kinderärzten, Bibliotheken, Museen, Galerien oder Vereine). Damit fördern sie die Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten von Kindern und ihren Familien.

„Auch bei der Integration von Flüchtlingen spielen die Kinder- und Familienzentren eine wichtige Rolle. Durch ihr niederschwelliges Angebot gelingt es leichter, Flüchtlingsfamilien einzubeziehen und anzusprechen“, betont die Staatssekretärin. Dies geschieht etwa bei gemeinsamen Spielenachmittagen mit Kindern, Müttern und Vätern oder durch den Aufbau von Sprachfördernetzen. 

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