Digitalisierung

Land fördert Projekte der Künstlichen Intelligenz kleiner Hochschulfächer

Symbolbild: Künstliche Intelligenz – Ein humanoider Roboter (Bild: © Friso Gentsch/dpa)

Die sogenannten kleinen Hochschulfächer bieten die Methoden und Instrumente, um die Entwicklungen im Bereich Künstlicher Intelligenz zu reflektieren und kritisch zu begleiten. Deshalb fördert das Land drei Projekte kleiner Fächer mit insgesamt 300.000 Euro.

Künstliche Intelligenz (KI) durchdringt nach und nach unser ganzes Leben: Selbstfahrende Autos, automatisierte Medizindiagnostik, Roboter in der Altenpflege. KI ist aber mehr als ausschließlich ein Technikthema aus der Informatik. Sie ist auch ein gesellschaftliches Themenfeld, das ganz unterschiedliche Disziplinen betrifft und ihre Reichweiten vergrößert.

„Auch die sogenannten kleinen Fächer an unseren Hochschulen verändern sich mit KI-Methoden, genauso wie die Forschungsgegenstände durch KI erweitert werden“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Unser Förderprogramm stellt genau diesen Zusammenhang in den Mittelpunkt und unterstützt die strukturprekären Fächer in ihrer KI-bezogenen Forschung. Ich bin überzeugt davon, dass sie einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt unseres Denkens leisten“, sagte die Ministerin.

Begleitung der technologischen Prozesse

Das Wissenschaftsministerium fördert auf der Grundlage von externen wissenschaftlichen Begutachtungen drei Vorhaben in den nächsten beiden Jahren mit jeweils je 100.000 Euro, insgesamt mit 300.000 Euro. Elf Anträge von vier Landesuniversitäten waren eingegangen, den Zuschlag bekamen am Ende drei Projekte der Universität Heidelberg, der Universität Freiburg und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

„Kleine Fächer bieten Methoden und Instrumente, um die aktuellen Entwicklungen im Bereich Künstlicher Intelligenz zu reflektieren und eine – teilweise auch kritische – Begleitung der technologischen Prozesse zu ermöglichen“, erklärte Theresia Bauer. Das Förderprogramm trägt den Titel „Gesamtgesellschaftlich bedeutsame Beiträge kleiner Fächer im Bereich Künstliche Intelligenz“.

Die geförderten Projekte

Die Digitalisierungsstrategie „digital@bw“

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung. Dazu hat sie eine Investitionsoffensive in Höhe von rund einer Milliarde Euro in dieser Wahlperiode gestartet. Rund die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste, landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt.

digital@bw

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„Ich sorge mich um die Zulieferer“

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