Finanzen

Kreditwürdigkeit des Landes bestens bewertet

Euro-Banknoten und -Münzen (Foto: © dpa)

Die Ratingagentur Moody's hat erneut Bestnoten für die Kreditwürdigkeit Baden-Württembergs vergeben. Finanzministerin Edith Sitzmann sieht darin eine Bestätigung für eine solide, verlässliche und vorausschauende Haushaltspolitik des Landes.

Die Bestnote bleibt: Die Ratingagentur Moody's hat ihre Einschätzung zur Kreditwürdigkeit des Landes bestätigt. Sie bleibt bei Aaa – und damit der bestmöglichen Bewertung. Den Ausblick beurteilt die Agentur als stabil.

Ausschlaggebend für die Einschätzung ist neben der starken und breit aufgestellten Wirtschaft sowie einer niedrigen Arbeitslosigkeit die nachhaltige Haushaltspolitik des Landes, wie die Analysten hervorhoben. Auf den Abbau der Verschuldung des Landes wurde ebenso hingewiesen wie auf die Vorsorge für künftig anfallende Pensionszahlungen. Sie beträgt mittlerweile mehr als acht Milliarden Euro.

Bestätigung für die solide, verlässliche und vorausschauende Haushaltspolitik des Landes

„Die ausgezeichnete Bewertung ist eine schöne Bestätigung für die solide, verlässliche und vorausschauende Haushaltspolitik des Landes“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann. „Wir haben unseren Haushalt wetterfest gemacht, damit wir nicht nur für sonnige, sondern auch für stürmischere Tage gerüstet sind.“ Moody's erwähnt in der Beurteilung auch die Risiken durch eine sich abkühlende Konjunktur, die sinkende Steuereinnahmen bringen könnte. Wegen dieser Risiken hatte Sitzmann auf eine hohe Rücklage für den in dieser Woche vom Landtag verabschiedeten Doppelhaushalt 2020/2021 gedrängt.

Bestnoten für die Kreditwürdigkeit ermöglichen dem Land zu jeder Zeit einen außergewöhnlich guten Zugang zu den nationalen und internationalen Kapitalmärkten. Auch wenn Baden-Württemberg keine neuen Kredite aufnimmt, sind gute Konditionen für die Anschlussfinanzierung endfälliger Finanzierungen für das Land sehr wichtig.