Energie

Kompetenzstellen Energieeffizienz starten zweite Förderphase

Logo der Regionalen Kompetenzstellen des „Netzwerks Energieeffizienz“ (KEFF)

Die regionalen Kompetenzstellen Energieeffizienz unterstützen Unternehmen im Land bei der Umsetzung von Energiesparmaßnahmen. Nun startet die zweite Förderphase.

Das Netzwerk der regionalen Kompetenzstellen Energieeffizienz (KEFF) feiert im Herbst dieses Jahres sein fünfjähriges Bestehen. Zeit also für ein Zwischenfazit nach Ablauf der ersten vierjährigen Förderphase. „Das KEFF-Netzwerk ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.

„Das Schlüsselelement des KEFF-Netzwerks ist der sogenannte KEFF-Check“, fügte Untersteller hinzu. Bei diesem Initialgespräch findet eine Betriebsbesichtigung der regionalen Effizienzmoderatorinnen und -moderatoren gemeinsam mit den Energieverantwortlichen eines Unternehmens statt. Hierbei werden alle relevanten energieverbrauchenden Kennziffern angeschaut, interpretiert und Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz vorgeschlagen. Anschließend geht es in den Gesprächen konkret darum, wie und vor allem welche Energieeffizienzmaßnahmen so wirkungsvoll umgesetzt werden können, damit das Unternehmen und die Umwelt davon profitieren.

KEFF-Check bleibt ein Schwerpunkt

Allein im vergangenen Jahr gab es 1.214 dieser KEFF-Checks. „Insgesamt liegen wir bei mehr als 3000“, hob Untersteller hervor. Den Umweltminister begeisterte dabei, dass schon fast 600 Maßnahmen umgesetzt worden seien. Tendenz stark steigend. „Das zeigt mir, dass die Unternehmen im Land den Klimawandel sehr ernst nehmen und ihren Beitrag mit innovativen Lösungen auch zur Energiewende leisten wollen“, betonte Untersteller.

Betriebliche Effizienzmaßnahmen wie beispielsweise der Einbau klimaschonender Beleuchtungsanlagen und die Sanierung von Druckluftanlagen sowie Photovoltaik auf Dächern und an Fassaden oder Pelletheizungen in Fabrikhallen sparten nicht nur viel Geld, sondern sorgten auch dafür, dass deutlich weniger schädliche Treibhausgasemissionen ausgestoßen würden. Nicht zu vergessen die energetische Sanierung von Betriebsgebäuden.

Zweite Förderphase läuft an

In der nun angelaufenen zweiten Förderphase dieses durch Mittel der Europäischen Union und des Landes geförderten Projekts bleibt der KEFF-Check ein Schwerpunkt. Neu ist, dass den umgesetzten Energieeffizienzmaßnahmen ein größeres Gewicht zufällt. Außerdem sollen zu umgesetzten Maßnahmen Fallstudien ausgearbeitet werden. Dadurch wird die Arbeit der KEFF transparenter und kann besser dokumentiert und gewinnbringend wieder ins Netzwerk zurückgeführt werden.

„Ich freue mich auf die zweite Förderphase“, sagte Minister Untersteller, „und hoffe, dass die Unternehmen sich intensiv mit ihren Effizienzpotenzialen auseinandersetzen und viele Maßnahmen zur Energieeffizienz umsetzen werden. Und so andere Unternehmen im Land motivieren können, es ihnen gleichzutun, damit wir die Energiewende weiter beherzt voranbringen können.“

KEFF-Check

Die KEFF-Checks werden durch Effizienzmoderatoren und -moderatorinnen in allen zwölf Regionen Baden-Württembergs angeboten. An die regionalen Kompetenzstellen hat das Land mithilfe von EU-Fördergeldern bisher etwa 8 Millionen Euro ausgezahlt. Das Umweltministerium verleiht auch 2020 wieder den KEFF-Gipfelstürmer-Award für vorbildliche Umsetzungen von Energieeffizienzmaßnahmen in Industrie, im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor, denen ein KEFF-Check vorausgegangen sein muss. Die nächste Verleihung findet am 19. November statt.

Netzwerk der regionalen Kompetenzstellen Energieeffizienz (KEFF)

Ein Zollbeamter stempelt in Konstanz einen Ausfuhrzettel ab. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
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Im Rahmen ihrer Sommerreise unter dem Titel „Einsatz und Nutzen der Schlüsseltechnologie KI In der Gesundheitswirtschaft“ hat Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut unter anderem das Universitätskrankenhaus Mannheim besucht. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
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Polizeibeamte stehen an einer Haltestelle der Stuttgarter Straßenbahnen hinter einer Frau mit Mundschutz. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
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