Energie

Landesregierung fördert Modernisierung von Wasserkraftanlagen

Franz Untersteller - Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft fördert die technische und ökologische Modernisierung der sogenannten kleinen Wasserkraft bis zum Jahr 2015 mit insgesamt 6,9 Millionen Euro.

„Wir müssen die ökologisch verträglichen Potenziale dieser CO2-freien Energieerzeugung möglichst effizient nutzen“, hat Umweltminister Franz Untersteller anlässlich der Veröffentlichung der Fördergrundsätze in Stuttgart erklärt.

Ziel der maximal 200.000 Euro je Maßnahme betragenden Förderung sei insbesondere die Modernisierung bestehender Anlagen, sagte der Umweltminister. Finanzielle Zuschüsse seien aber auch für die Erprobung innovativer Techniken zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Optimierung der ökologischen Anforderungen an Pilotstandorten sowie für Konzeptstudien zu vertieften Potenzialuntersuchungen möglich. „Hierdurch können sowohl die klimafreundliche Wasserkraftnutzung gesteigert als auch die notwendige Mindestwasserführung und die Durchgängigkeit der Gewässer entsprechend den Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie verbessert werden“, betonte Minister Untersteller.

Mit über 40 Prozent steuern die landesweit etwa 1.700 Wasserkraftanlagen den Löwenanteil zum Ökostrom bei. Hierzu gehören 65 Anlagen, die mit einer Leistung von mehr als 1 MW zur „großen Wasserkraft“ zählen, der Rest gehört mit einer Leistung unter 1 MW zur sogenannten „kleinen Wasserkraft“. Da im Rahmen der Wasserkraftnutzung direkt in die Gewässer eingegriffen wird, können insbesondere bei der Nutzung der kleinen Wasserkraft Konfliktbereiche mit der Gewässerökologie und der Fischerei entstehen.

Ziel des Landes ist es, die beiden Zielsetzungen „Ausbau der erneuerbaren Energien“ einerseits und „gewässerökologische Verbesserungen im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie“ andererseits so weit wie möglich in Einklang zu bringen.

Fördergrundsätze Kleine Wasserkraft

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