Studium

Justizminister Stickelberger gratuliert 284 jungen Volljuristen zum erfolgreichen Abschluss

Präsident der Rechtsanwaltskammer Karlsruhe Dr. Jobst Wellensiek (Foto: Justizministerium Baden-Württemberg)

Für 284 von 315 Kandidatinnen und Kandidaten ist in Baden-Württemberg die juristische Ausbildung mit Bestehen des 2. Examens jetzt erfolgreich zu Ende gegangen. „Die langen Jahre des Lernens haben sich gelohnt, die verdiente Ernte kann eingefahren werden. Dieses Examen ist sehr erfreulich ausgefallen“, sagte Baden-Württembergs Justizminister Rainer Stickelberger am Montag (16. Mai 2011) im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Die in Baden-Württemberg ausgebildeten jungen Juristen könnten nun hervorragend qualifiziert und bestens vorbereitet in die berufliche Praxis entlassen werden. Dies sei auch der anspruchsvollen juristischen Ausbildung im Land und der hohen Qualität des baden-württembergischen Referendariats zu verdanken, so Stickelberger.

Der Minister und - stellvertretend für die Anwaltschaft - der Präsident der Rechtsanwaltskammer Karlsruhe, Dr. Jobst Wellensiek, gratulierten den frisch gebackenen Volljuristen auf der Examensfeier im Haus der Wirtschaft, zu der das Justizministerium gemeinsam mit den vier Rechtsanwaltskammern des Landes geladen hatte. An die Adresse der Eltern und Angehörigen der frischgebackenen Rechtsassessoren gewandt sagte Stickelberger: „Sie haben unsere Prüfungsteilnehmer während des Studiums und der Referendarszeit unterstützt und haben so einen maßgeblichen Anteil an ihrem Erfolg. Es freut mich deshalb sehr, dass auch Sie dieser Feier beiwohnen können“.

Hoher Anteil an Spitzennoten - geringe Durchfallquote



Von den 315 Kandidatinnen und Kandidaten, die an der Prüfung des 2. Juristischen Staatsexamens im Frühjahr 2011 in Baden-Württemberg teilgenommen haben, erreichten insgesamt 71 Teilnehmer ein „vollbefriedigend“ (knapp 22 Prozent) oder ein „gut“ (1 Prozent). „Das ist ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Spitzennoten“, betonte der Minister. Angesichts der gleichbleibend hohen Qualitätsanforderungen, die vom Landesjustizprüfungsamt und den Prüferinnen und Prüfern an die Examenskandidaten gestellt würden, sei dies ein beeindruckendes Ergebnis. 124 Kandidatinnen und Kandidaten (39 Prozent) sei ein „befriedigend“ gelungen. Mit der Note „ausreichend“ hätten 89 Teilnehmer (28 Prozent) ihr Examen bestanden. Die Misserfolgsquote liege mit nur 9,8 Prozent erfreulich deutlich sowohl unter dem Landesdurchschnitt von rund 12 Prozent als auch weit unter dem Bundesdurchschnitt von 16 Prozent, erklärte Stickelberger. Von den 39 Kandidaten, die die Prüfung zur Notenverbesserung vollständig absolviert hätten, habe etwa zwei Drittel eine Verbesserung ihrer Note erreicht, so der Minister.

Engagierte Ausbildungsleiter schaffen Basis für den Erfolg



Den Ausbildungsleitern der Oberlandesgerichte, der Landgerichte und der Regierungspräsidien sprach der Minister seinen besonderen Dank für ihre hervorragenden Leistungen bei der Referendarausbildung aus. „Sie haben die Basis für den Examenserfolg der jungen Kolleginnen und Kollegen gelegt und ihnen eine exzellente Basis für Ihr weiteres Berufsleben verschafft. Ihr leidenschaftlicher Einsatz für die Juristenausbildung ist unentbehrlich. Kein noch so gutes Lehrbuch kann Ihr enormes persönliches Engagement als Ausbilder an den Gerichten ersetzen“, so der Minister.

Ehrenurkunden für die drei Besten



Den Teilnehmerinnen mit den besten drei Examensergebnissen überreichte der Justizminister zur Anerkennung ihrer Leistungen Ehrenurkunden sowie jeweils eine Radierung des in Juristenkreisen bekannten Zeichners Philipp Heinisch. Sodann händigte er den Rechtsassessorinnen und Rechtsassessoren ihre Examensurkunden gemeinsam mit dem Vertreter der Präsidentin des Landesjustizprüfungsamtes Dr. Michael Stauß aus.

Quelle:

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