Forst

Internationaler Tag des Waldes am 21. März

Nadelbäume ragen bei Seebach am Ruhestein in den Himmel. (Bild: picture alliance/Uli Deck/dpa)

Am 21. März ist Internationaler Tag des Waldes. Wälder sind Rohstofflieferanten, Klimaschützer, Erholungsstätte für die Menschen und Rückzugsort für viele Tier- und Pflanzenarten. Mit der Waldstrategie 2050 entwickelt das Land seine Wälder vor dem Hintergrund des Klimawandels im Hinblick auf diese vielfältigen Ansprüche weiter.

„Baden-Württemberg ist auf einer Fläche von rund 1,4 Millionen Hektar von Wäldern bedeckt. Das entspricht etwa 38 Prozent unserer Landesfläche. Am Internationalen Tag des Waldes wird auf die vielfältigen Funktionen der Wälder für die Gesellschaft aufmerksam gemacht. Unser Wald ist Rohstofflieferant, Klimaschützer, Erholungsstätte für die Menschen und Rückzugsort für viele Tier- und Pflanzenarten. Unsere Wälder sorgen für gute Luft und sauberes Wasser“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, mit Blick auf den Internationalen Tag des Waldes, der jährlich am 21. März begangen wird. Es sei eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die Wälder so weiterzuentwickeln, dass sie auch vor dem Hintergrund des Klimawandels den vielfältigen Ansprüchen der Gesellschaft auf lange Sicht hin gerecht werden. Dazu habe das Land die Waldstrategie 2050 auf den Weg gebracht. Der „Internationale Tag des Waldes“ sei bereits in den 1970er Jahren von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agricultural Organization, FAO) initialisiert worden. In diesem Jahr stehe der Tag des Waldes unter dem Motto „Wiederherstellung von Wäldern – ein Weg zur Erholung von Natur und Gesellschaft“.

Waldstrategie Baden-Württemberg 2050

„In den vergangenen Jahren haben sich die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf unseren Wald in aller Deutlichkeit und Dramatik gezeigt. Waldökosysteme sind zwar grundsätzlich sehr anpassungsfähig gegenüber Umweltveränderungen, aufgrund der Geschwindigkeit der klimatischen Veränderungen müssen wir diesen Anpassungsprozess jedoch aktiv steuern und begleiten“, betonte der Minister. Mit Blick auf den Klimawandel sei es das oberste Ziel, den Wald in Baden-Württemberg als bedeutenden Teil Natur und Landschaft klimatolerant, resilient und zukunftsfähig zu erhalten und weiterzuentwickeln. „Das globale Motto zum Internationalen Tag des Waldes schließt die weltweit ganz unterschiedlichen Situationen mit ein, warum Wälder wiederaufgebaut werden müssen. Jede Region muss sich um ihre Wälder und ihre Waldzukunft kümmern. In Baden-Württemberg haben wir mit der Waldstrategie 2050 einen Rahmen dafür geschaffen. Die Arbeiten sind auf breite Unterstützung angewiesen“, erklärte Forstminister Hauk. Als erste operative Maßnahme unter dem Dach der Waldstrategie Baden-Württemberg 2050 sei die Weiterentwicklung der Waldbauprogramme auf den Weg gebracht worden. Der angestrebte Waldumbau werde dazu führen, dass die Wälder insgesamt vielfältiger, bunter und klimastabil aufgebaut sein werden.

„Wir unterstützen die Waldbesitzer mit unseren bestehenden Beratungs- und Betreuungsangeboten sowie den passgenauen Förderprogrammen bei ihren Arbeiten nach Kräften. Um nachhaltige Waldwirtschaft angesichts des Klimawandels und der hohen Anforderungen an die Schutz- und Erholungsfunktionen, die von den Waldbesitzern erbracht werden müssen auf Dauer sicherzustellen, brauchen wir einen dauerhaften finanziellen Ausgleich dieser Leistungen“, betonte Hauk. Der Internationale Tag des Waldes sei ein guter Anlass, um auf die Bedeutung der Wälder aufmerksam zu machen und um Unterstützung bei ihrem Wiederaufbau und Erhalt zu werben, so Hauk.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Wald und Naturerlebnis

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Waldstrategie Baden-Württemberg

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