Energiewende

Initiative zur energetischen Gebäudesanierung verlängert

Ein Arbeiter installiert in St. Peter im Hochschwarzwald auf dem Dach eines Kleinunternehmens eine Solaranlage. (Bild: dpa)

Das Umweltministerium, der Genossenschaftsverband und die Bausparkasse Schwäbisch Hall haben ihre Kooperation zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung verlängert. Die „Initiative Energetische Sanierung“ gilt zunächst für weitere zwei Jahre.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband e.V. (BWGV) und die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG setzen ihre vertrauensvolle Zusammenarbeit zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung fort. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung haben Umweltminister Franz Untersteller, der BWGV-Präsident Dr. Roman Glaser und der Vorstandsvorsitzende der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Reinhard Klein, unterzeichnet. Die „Initiative Energetische Sanierung“ gilt zunächst für weitere zwei Jahre – es ist bereits die fünfte Vereinbarung dieser Art.

Kooperation für weitere zwei Jahre verlängert

„Es ist für den Klimaschutz und die Energiewende im Land wichtig, dass wir unsere Zusammenarbeit verlängern“, sagte Untersteller heute. „Sie bietet uns die Chance, die energetische Sanierung bei Finanzierungsgesprächen zwischen Bankberater und Kunden gleich von Anfang mitzudenken und sie auch umzusetzen.“

In Baden-Württemberg gebe es rund 2,4 Millionen Bestandsgebäude. Hier liegen große Potenziale, um die schädlichen Treibhausgasemissionen einzusparen, fügte der Minister hinzu. Neben zielgerichteten Förderprogrammen des Landes helfen Initiativen wie diese, die Eigentümerinnen und Eigentümer mit einer guten Beratung und einer finanziellen Unterstützung zu motivieren, ihre Immobilien zu modernisieren. „Und eine klimafreundliche Sanierung ist nicht teurer“, hob Untersteller hervor. Im Gegenteil: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach oder eine Pelletheizung schone langfristig nicht nur das Klima, sondern auch den Geldbeutel.

Ohne Wohnimmobilien kann die Klimawende nicht gelingen

Klein schloss sich Unterstellers Worten an. „Ohne Wohnimmobilien kann die Klimawende nicht gelingen“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Bausparkasse Schwäbisch Hall. „Wer jetzt handelt und seine eigenen vier Wände modernisiert, profitiert von einer sehr attraktiven Förderung. Wer abwartet, zahlt einen zunehmend höheren Energiepreis.“

Auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg stehen aus voller Überzeugung hinter der Energie- und Wärmewende, erläuterte BWGV-Präsident Glaser: „Mit der gemeinsamen Initiative zeigen die Genossenschaftsbanken im Land und der BWGV, dass der Klimaschutz eine Herzenssache für sie ist. Zudem unterstreichen die Volksbanken und Raiffeisenbanken damit ihre langjährige Kompetenz in der Finanzierung energetischer Investitionen.“

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