Digitalisierung

Informationstour Zukunftskommune@BW macht Station in Heidenheim

Ein Beamter sitzt an seinem papierlosen Schreibtisch und arbeitet an einer eAkte. (Foto: © dpa)

Die Informationstour Zukunftskommune@BW hat Station in Heidenheim gemacht. Mit der Veranstaltungsreihe trägt die Landesregierung den konkreten Nutzen der Digitalisierung in den Städten und Gemeinden im Land in die Fläche Baden-Württembergs.

„Der Digitalisierungsgrad in den Kommunen, also ein innovatives und kreatives Lebensumfeld, entscheiden mit darüber, für welchen Wohnort und Arbeitsplatz sich die Menschen entscheiden. Die Landesregierung rückt die Digitalisierung in den Kommunen deshalb in den Fokus. Wir wollen den Menschen den konkreten Nutzen der Digitalisierung aufzeigen“, sagte der CIO/CDO der Landesregierung, Ministerialdirektor Stefan Krebs, bei einer Veranstaltung im Rahmen der Informationstour „Digitale Zukunftskommune@Baden-Württemberg“ in Heidenheim.

„Die Digitalisierung bietet den Kommunen viele Chancen: Die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern kann auf eine ganz neue und direktere Beteiligungsebene gestellt, Verwaltungsabläufe können effizienter gestaltet oder neue Angebote in der Verkehrslenkung und im ÖPNV können gestaltet werden. Über all dem steht das Ziel, das Leben für die Bürgerinnen und Bürger einfacher und bequemer zu machen. Dazu arbeiten wir Hand in Hand mit den Kommunen“, sagte Stefan Krebs.

Digitalisierung verändert Denkmuster und Arbeitsweisen

„Ich habe in der Stadtverwaltung ein Digitalisierungsprojekt angestoßen, das von Anfang an darauf angelegt ist, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neugierig zu machen auf die Digitalisierung, ihnen bisher ungewohnte Freiräume für neue Denkansätze und Verfahren zu geben und sich gelegentlich frei zu machen von dem Prinzip, dass ein begonnenes Vorhaben niemals scheitern darf. Digitalisierung verändert Denkmuster und Arbeitsweisen“, sagte der Oberbürgermeister der Stadt Heidenheim, Bernhard Illg.

„Eine entwickelte digitale Infrastruktur ist für Kommunen schon heute ein zentraler Standortfaktor. Die Attraktivität einer Kommune für Bürger und Unternehmen hängt entscheidend von ihrem Digitalisierungsfortschritt ab“, sagte Michael Jahn, Leiter des Kompetenzteams Smart Cities bei PricewaterhouseCoopers.

Zur Veranstaltung im Rahmen der Informationstour konnte das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration außerdem Willi Wendt, Fraunhofer IAO Stuttgart, Manuel Schlegel, Leiter Social Media Kommunikation Stadt Heidenheim, und Dr. Mirjam Folger von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg als Experten begrüßen.

Die Informationstour „Digitale Zukunftskommune Baden-Württemberg“

Mit der Informationstour „Digitale Zukunftskommune Baden-Württemberg“ rückt die Landesregierung die konkreten Chancen der Digitalisierung für die Städte und Gemeinden in den Fokus. Digitale Vorreiter unter den Kommunen in Baden-Württemberg werden ebenso mit ihren Visionen und Konzepten vorgestellt wie Kommunen, die dabei sind, eine digitale Agenda zu entwickeln. Die Informationstour mit dem Stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, sowie CIO/CDO Stefan Krebs macht in insgesamt zwölf Städten halt.

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