Neujahrsansprache

„Hier bin ich zu Hause“

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In seiner Neujahrsansprache macht Ministerpräsident Winfried Kretschmann deutlich, wie sehr Natur und Wirtschaft die Identität des Landes und seiner Menschen prägen. Dabei stehen Natur und Wirtschaft vor großen Herausforderungen. Die Lösung muss darin liegen, Ökonomie und Ökologie, Wohlstand und Artenreichtum sowie Hochtechnologie und Streuobstwiese zusammenzubringen.

„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Landsleute,

in diesem Jahr wurde viel über Heimat gesprochen. Doch was ist das – Heimat? Auch wenn Heimat für jeden von uns etwas Anderes bedeutet, teilen wir doch alle das Bedürfnis danach. Für mich gehört mein Dialekt dazu, das Schwäbisch. Weil es von Herz zu Herz geht. Und der helle Jura der Schwäbischen Alb. Weil ich da spüre: Hier bin ich zu Hause.

Baden-Württemberg ist reich an Natur- und Kulturlandschaften. Mit unserem Bodensee und unseren eindrucksvollen Flüssen. Mit urtümlichen Moorlandschaften und markanten Mittelgebirgen. Aber noch etwas Weiteres macht unser Land einzigartig: Eine Wirtschaftslandschaft ohne dominierendes Zentrum. Mit starken Unternehmen in der gesamten Fläche des Landes. Darunter eine Vielzahl von herausragenden mittelständischen Unternehmen und Weltmarktführern. So viele wie nirgendwo sonst auf der Welt. Wer hier schafft, der hat eine Lebensgrundlage und eine Zukunftsperspektive. Und damit ein Stück Heimat, auf das man sich verlassen kann.

Halt und Erdung in Zeiten des Wandels

Beides – der Wohlstand, den wir uns erarbeiten, und die Natur, die uns geschenkt wurde, geben uns Halt und Erdung. Das ist gerade in Zeiten des Wandels wichtig. Denn wir stehen vor großen Aufgaben. Bei meinen Wanderungen merke ich: Da, wo es normalerweise summt und brummt, ist es stiller geworden. Der Grund dafür ist das Artensterben. Zwei von fünf Pflanzen- und Tierarten sind bei uns im Land gefährdet. Hier geht es um unsere Lebensgrundlagen. Wenn wir sie zerstören, sind wir irgendwann selbst bedroht.

Auch unsere Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Die Digitalisierung pflügt Branche für Branche um. Am deutlichsten verändert sich vielleicht das, wofür wir in der Welt am bekanntesten sind: das Auto. Das Auto der Zukunft fährt emissionsfrei. Es fährt selbst. Und es wird mit anderen Verkehrsmitteln vernetzt sein. Das wird die Mobilität von Grund auf verändern. Mir ist es wichtig, uns an die Spitze dieser Entwicklung zu setzen. Und beide Seiten unseres Landes zu erhalten und zusammenzubringen: Ökonomie und Ökologie. Wohlstand und Artenreichtum. Hochtechnologie und Streuobstwiese.

Starke Wirtschaft und gesunde Natur

Baden-Württemberg ist Schaffen und Genießen. Dass das so bleibt, daran werden wir auch im kommenden Jahr mit großem Nachdruck arbeiten. Um die filigranen Netze unserer Natur zu schützen und zu erhalten. Und um das digitale Netz zur Grundlage der Wirtschaft der Zukunft zu machen.

Eine starke Wirtschaft und eine gesunde Natur. Beides gehört zu unserem Land, zu unserer Heimat Baden-Württemberg. Allen, die sich dafür engagieren, danke ich.

Ich wünsche Ihnen alles Gute. Gesundheit, Wohlergehen und viele fröhliche Momente mit Ihren Lieben.

Ein gutes neues Jahr!“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Ministerpräsident Winfried Kretschmann spricht während einer Pressekonferenz.
  • Bildung

Entscheidung über Öffnung von Grundschulen und Kitas vertagt

Ein Schwan fliegt in einem Feuchtgebiet
  • Naturschutz

Welttag der Feuchtgebiete und 50 Jahre Ramsar-Konvention

Schreiner bei der Arbeit
  • Handwerksforschung

Land fördert Deutsches Handwerksinstitut

Eine Patientin wird in einem Krankenhaus in Stuttgart in einem Computertomographen (CT) untersucht (Bild: © dpa)
  • Forum Gesundheitsstandort BW

Land fördert innovative Gesundheitsprojekte

Ein Mitarbeiter arbeitet in der Produktion an einer Zelle für eine Elektroauto-Batterie. (Bild: dpa)
  • BATTERIEPRODUKTION

Europäisches Projekt zur Batteriezellfertigung

Ein Forstwirt des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald fällt bei St. Märgen eine Fichte. (Bild: Patrick Seeger / dpa)
  • Wald

Waldstrategie vorgestellt

Das Steinheimer Becken am Albuch (Kries Heidenheim). (Bild: Stefan Puchner / dpa)
  • Naturschutz

Bericht zur Lage der Natur 2020

Eine Mitarbeiterin des Grundbuchzentralarchivs scannt eine Flurkarte ein (Bild: © dpa).
  • Innovation

Verwaltung durch Digitalisierung stärken

Ein Mitarbeiter der Integrierten Verkehrsleitzentrale (IVLZ) sitzt vor mehreren Monitoren. (Bild: dpa)
  • Straßenbau

Forschungsarbeiten mit BIM-Award 2021 ausgezeichnet

Ein Wolf (Foto: © dpa)
  • Artenschutz

Ziege in der Gemeinde Forbach vom Wolf gerissen

Ein Facharbeiter steht im Bosch Werk in Reutlingen vor einer Charge von Radarsensoren für die Automobilindustrie (Bild: © dpa).
  • Ressourceneffizienz

Förderprogramm für Ressourceneffizienz löst Investitionen von 1,2 Milliarden Euro aus

50 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Land nehmen am Bürgerforum Corona teil
  • Bürgerbeteiligung

Zweites Bürgerforum Corona

Logo „VivelaWir. Grenzenlose Partnerschaft“ auf der Internetseite „VivelaWir“ der Partnerschafts-Konzeption Baden-Württemberg & Frankreich
  • Europa

Neue Internetseite zur Partnerschaft mit Frankreich

Wolf
  • Artenschutz

Weiterer Wolfsnachweis in der Gemeindeebene von Mudau

Ein Mann hält in Stuttgart den Zapfhahn einer Wasserstofftankstelle an den Stutzen eines Wasserstoffautos. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
  • Technologie

Kabinett beschließt Landesplattform Wasserstoff

  • Landtag

„Unsere Strategie zahlt sich aus“

Eine Frau sitzt mit einem Laptop an einem Tisch im Homeoffice.
  • Coronavirus

Homeoffice-Gipfel mit Wirtschaft, Gewerkschaften und Verwaltungen

Der scheidende Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hält seine Abschiedsrede im Europäischen Parlament.
  • Europa

„Stuttgarter Rede zu Europa“

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  • Innovation

Stärkung von GreenTechs

Ein Netzwerk-Kabelstecker leuchtet in der Netzwerkzentrale einer Firma zu Kontrollzwecken rot. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Digitalisierung

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  • Homeoffice

„Für viele Unternehmen ist es eine große Herausforderung“

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  • Mobilität

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