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Erneuerbare Energien
  • 25.05.2012

Größte solarthermische Anlage Deutschlands eingeweiht

Nach rund 10-jähriger Bauzeit ist in Crailsheim die größte solarthermische Anlage Deutschlands eingeweiht worden. Baden-Württembergs Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller nannte die Anlage einen „beispielhaften Schritt in die Zukunft“.

Die Anlage dient der solarunterstützten Nahwärmeversorgung der Neubausiedlung Crailsheim Hirtenwiesen mit saisonaler Wärmespeicherung. Geplant ist, rund 50 Prozent am Gesamtheizwärmebedarf der Siedlung zu decken. Auf einer Kollektorfläche von insgesamt 7.500 Quadratmeter werden die Sonnenstrahlen eingefangen, 5.300 Quadratmeter wurden auf einem ökologischen Lärmschutzwall installiert, der Rest sind dachintegrierte Großkollektoren auf sanierten Mehrfamilienhäusern und einer Sporthalle. Kernstück der Anlage ist ein technisch innovativer Erdsondenwärmespeicher mit 37.000 Kubikmeter Speichervolumen.

Die Anlage wurde rund zur Hälfte von Bund (31 Prozent – knapp 2,5 Millionen Euro) und Land (knapp 18 Prozent – knapp 1,4 Millionen Euro) finanziert, die andere Hälfte tragen die Stadt und Stadtwerke Crailsheim. Durch die Nutzung der Solarenergie werden etwa 1.000 Tonnen CO2 jährlich vermieden, was einer Reduktion um 70 Prozent entspricht.

Mit der solarthermischen Anlage in Crailsheim werde ein weiteres zukunftsweisendes Projekt im Land in Betrieb genommen, erklärte Umweltminister Franz Untersteller. Baden-Württemberg bestätige damit seine Vorrangstellung bei der Nutzung thermischer Sonnenenergie. Er hoffe, dass von Crailsheim neue Impulse für die Weiterentwicklung der Solartechnologie ausgingen, Ziel sei, eine immer bessere, effizientere und breiter angelegte Anwendung.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg


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