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Naturschutz
  • 30.07.2018

Gerissene Schafe in Huzenbach

  • Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)

    Bild: © dpa

In Huzenbach wurden am vergangenen Samstag zwei Schafe aus einer Herde von rund 20 Tieren gerissen, ein drittes Tier ist verschwunden. Eine Genetische Analyse der Spuren soll Aufschluss darüber geben, ob ein Wolf oder möglicherweise ein Hund für die Risse verantwortlich ist.

In Huzenbach (Gemeinde Baiersbronn) sind am vergangenen Samstag zwei Schafe aus einer Herde von rund 20 Tieren gerissen worden, ein drittes Tier ist verschwunden. Mitarbeiter der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt, FVA, waren am selben Tag vor Ort und haben Rissabstriche gesichert und zur Untersuchung an das Senckenberg-Institut geschickt.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es unklar, ob ein Wolf oder möglicherweise ein Hund für die Risse verantwortlich ist.

Die genetische Untersuchung wird rund zwei Woche dauern, die FVA hat die örtlichen Wildtierbeauftragten über den Sachverhalt informiert und um vermehrte Aufmerksamkeit bezüglich weiterer Beobachtungen gebeten.   

Nutztierhalterinnen und -halter können bei Bedarf über die FVA die vom Umweltministerium bereitgestellten Notfall-Zaunsets beziehungsweise Flatterband mit Stangen für 1,2 Meter Höhe ausleihen.

Umweltministerium: Verhaltenshinweise beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf

Umweltministerium: Hinweise für Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter

Umweltministerium: Handlungsleitfaden: Die Rückkehr des Wolfes (PDF)

Umweltministerium: Förderkulisse Wolfprävention (PDF)


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