Landentwicklung

Geoinformation und Landentwicklung im Wandel

Eine Mitarbeiter des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklungneben beim Vermessen einer Straße. (Foto: © Landesamt für Geoinformation)

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch hat auf der Landesgartenschau in Lahr die Ausstellung „Historie trifft Innovationen – Geoinformationen und Landentwicklung“ eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 12. August zu sehen.

„Innovationen bringen Baden-Württemberg und besonders auch den ländlichen Raum voran. Geoinformation und Landentwicklung spielen dabei eine wichtige Rolle“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch in Lahr, (Ortenaukreis) bei der Eröffnung der Ausstellung ‚Historie trifft Innovationen – Geoinformationen und Landentwicklung‘ im Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Landesgartenschau Lahr.

„Sie waren vor 200 Jahren herausragende Pioniere in der Landesvermessung und sind auch heute als unverzichtbarer Berufsstand gefragte und innovative Experten im Bereich zukunftsorientierter Messtechnologien, der Digitalisierung und der Landentwicklung. Das Vermessungs- und Geoinformationswesen in Baden-Württemberg genießt deshalb zu Recht einen exzellenten Ruf und eine außerordentlich hohe Wertschätzung auch weit über die Landesgrenze hinaus. Gleiches gilt auch für die Flurneuordnungsverwaltung, die den Ländlichen Raum nachhaltig und zukunftsorientiert weiterentwickelt“, betonte Gurr-Hirsch.

Ausstellung bis 12. August 2018

Die Ausstellung ist ab 1. August bis zum 12. August zu sehen. Sie befasst sich anschaulich mit der Bedeutung und der Entwicklung von Vermessung, Geoinformation und Flurneuordnung. Unter dem Motto ‚Historie trifft Innovation – Geoinformation und Landentwicklung im Wandel‘ wird insbesondere die Entwicklung im Vermessungs- und Geoinformationsbereich anlässlich des diesjährigen Jubiläums 200 Jahre Landesvermessung Baden-Württemberg anschaulich dargestellt.

Digitalisierung steht im Fokus

„Die Herausforderungen der Zukunft wären ohne qualifizierte, raumbezogene Informationen kaum zu bewältigen. Dies gilt sowohl für die intelligente Weiterentwicklung von Ballungsräumen wie auch für die nachhaltige Stärkung des Ländlichen Raumes. Bildung, Nahverkehr, medizinische Grundversorgung und diverse Umweltanwendungen sind nur einige der bedeutsamen Themen, die für strategische Analysen und Entscheidungsprozesse zwingend auf amtliche Geodaten angewiesen sind. Geodätisches Knowhow und die vom amtlichen Vermessungs- und Geoinformationswesen verlässlich bereitgestellten Grundlagen bilden das Rückgrat unserer gesellschaftlichen Entwicklung“, sagte Gurr-Hirsch.

Flurneuordnung reagiert auf gesellschaftlichen Wandel

„Die Flurneuordnung ist ein wichtiges und innovatives Instrument. Sie passt sich den gesellschaftlichen Entwicklungen an“, so die Staatssekretärin. Ausgehend von der Sicherung der Ernährung der Bevölkerung in den Nachkriegsjahren sei die Flurneuordnung heute zu einem ganzheitlichen und nachhaltigen Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume geworden. Dabei sei die Unterstützung der Flurneuordnung bei der Umsetzung von Infrastrukturprojekten damals wie heute unverzichtbar.

Weitere Informationen

Baden-Württemberg begeht in diesem Jahr feierlich das Jubiläum 200 Jahre Landesvermessung. Es steht unter dem Motto GRUND.LAGEN.SCHAFFEN und erinnert an die mit königlichem Dekret vom 25. Mai 1818 angeordnete Landesvermessung im damaligen Königreich Württemberg. Schirmherr des bedeutenden Jubiläums ist Minister Peter Hauk.

Die Ausstellung ist im Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Landesgartenschau in Lahr vom 1. August bis 12. August 2018 täglich von 9 bis 19 Uhr zu besichtigen.

Landwirtschaftsministerium: 200 Jahre Landvermessung

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