Kultur

Gemeinsame Entwicklung des Chorherrenstifts Öhningen

v.l.n.r.: Andreas Schmid, Bürgermeister der Gemeinde Öhningen, Stefan Hutterer, Pfarrer der Kirchengemeinde Höri, Finanzministerin Edith Sitzmann, Stiftungsratsvorsitzender Georg Sessler und Generalvikar Dr. Axel Mehlmann (Bild: Erzbistum Freiburg)
v.l.n.r.: Andreas Schmid, Bürgermeister der Gemeinde Öhningen, Stefan Hutterer, Pfarrer der Kirchengemeinde Höri, Finanzministerin Edith Sitzmann, Stiftungsratsvorsitzender Georg Sessler und Generalvikar Dr. Axel Mehlmann
Das ehemalige Augustinerchorherrenstift in Öhningen (Bild: Katholisches Pfarramt Öhningen)
Das ehemalige Augustinerchorherrenstift in Öhningen

Das Land beteiligt sich an der Weiterentwicklung des ehemaligen Augustinerchorherrenstifts in Öhningen. Gemeinsam mit der Erzdiözese Freiburg, der katholischen Kirchengemeinde Höri und der Gemeinde soll eine gesamthafte Nutzung des Gebäudekomplexes erarbeitet werden.

Das Land, die Erzdiözese Freiburg, die katholische Kirchengemeinde Höri und die Gemeinde Öhningen im Landkreis Konstanz werden gemeinsam das ehemalige Augustinerchorherrenstift in Öhningen entwickeln. Das haben sie in einer Absichtserklärung festgelegt. Ziel der heute in Freiburg unterzeichneten Vereinbarung ist es, das historische Ensemble auf der Bodenseehalbinsel Höri langfristig zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Bauwerk bietet großes Potenzial

„Wir wollen das wertvolle kulturhistorische Bauwerk aus seinem Dornröschenschlaf wecken, es erhalten und erlebbar machen“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann. „Es soll sein Potenzial für die örtliche Kommune, die Pfarrgemeinde sowie die gesamte Gesellschaft entfalten können. Die Bodenseeregion ist besonders attraktiv, viele Gäste wissen das sehr zu schätzen. Damit bieten sich für das ehemalige Augustinerchorherrenstift viele Chance.“

Die Absichtserklärung bezieht sich auf die drei Gebäude des Südflügels mit der Propstei, dem Pfarrhaus und dem Stammhaus. Das Propsteigebäude ist im Eigentum der Gemeinde Öhningen. Das Stammhaus, das Pfarrhaus und die Kirche sind bestrittenes Eigentum zwischen der Kirche und dem Land. Aufgrund der offenen Eigentumsverhältnisse sind zunächst komplexe Rechtsfragen zu klären, anschließend wird ein gemeinsames Bewirtschaftungskonzept verwirklicht.

Neue Wege der Zusammenarbeit

Die heutige Vertragsunterzeichnung könnte man fast einen historischen Tag für Öhningen nennen. Historisch deshalb, weil heute eine wichtige Grundlage für die Zukunft der Gemeinde Öhningen und der Kirchengemeinde Höri gelegt wird. Und historisch auch deshalb, weil zwischen Land, Gemeinde und Kirche ein neuer Weg der Zusammenarbeit eingeschlagen werden soll, welcher eine sachgerechte, rechtskonforme und nachhaltige Gestaltung der Immobilien zum Ziel hat“, so Generalvikar Dr. Axel Mehlmann für die Erzdiözese Freiburg. „Ich bin froh und dankbar über diesen gemeinsamen Weg zum Wohle der Gemeinde und der Kirche in Öhningen sowie zum Wohle des Landes und der Erzdiözese. Wir gehen diesen Weg im Bewusstsein der Vergangenheit, aber mit Blick in die gemeinsame Zukunft.“

Pfarrer Stefan Hutterer von der Kirchengemeinde Höri erklärte: „Es geht ums große Ganze! Da ist es sehr erfreulich, dass sich die verschiedenen Nutzer und Eigentümer des Objektes gegenseitig versprechen, gemeinsam eine von allen mitgetragene Lösung für die künftige Nutzung der ehemaligen Klosteranlage zu finden und zu realisieren. Ich bin sehr dankbar, dass es zu diesem Schritt von Seiten des Landes Baden-Württemberg, der Gemeinde Öhningen, des Erzbistums Freiburg und der katholischen Kirchengemeinde Höri kommt und verspreche mir sehr viel von diesem zugesagten und bestätigten Miteinander.“

Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung

„Mit der Sanierung und dem Umbau des gemeindlichen Teils am Augustiner-Chorherrenstift ist die Gemeinde einen Schritt vorangegangen. Immer mit der Hoffnung, dass in Zukunft eine gesamthafte Nutzung des Gebäudekomplexes möglich wird. Gemeinsam mit Kirche und Land scheint dies nun möglich zu sein. Darüber freue ich mich sehr und hoffe, dass wir nun eine Lösung finden, die dem Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung gerecht wird“, so Andreas Schmid, Bürgermeister der Gemeinde Öhningen.

Drei leuchtende Würfel mit Paragrafen-Zeichen liegen auf einer Computer-Tastatur.
  • Corona-Verordnungen

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnungen

Wort-Bild-Marke für den Arbeitsschutzpreis Baden-Württemberg "Nobis"
  • Arbeitsschutz

„NOBIS“-Arbeitsschutzpreis 2020 verliehen

  • Wirtschaft

Antragsneustart für Digitalisierungsprämie Plus

  • Wirtschaft

Startschuss für Programm „Invest BW“

Eine Frau unterwegs mit einem Elektrofahrrad (Foto: © dpa)
  • Mobilität

Großes Interesse an der Verbesserung des Mobilitätsmanagements

Der Neubau für das Finanzamt Karlsruhe-Stadt
  • Finanzen

Finanzamt Karlsruhe übergeben

Mohn- und Kornblumen blühen in einem Getreidefeld (Bild: dpa).
  • Biodiversität

Land fördert Biodiversitätspfade

Dr. Birte Werner
  • Kunst und Kultur

Birte Werner wird Leiterin des Kompetenzzentrums Kulturelle Bildung

Tänzer tanzen im Badischen Staatstheater (Foto: dpa)
  • Kultur

Staatstheater verlängern Aussetzung des Spielbetriebs

Das Ufer der Donau bei Ulm
  • Zusammenarbeit

Land fördert Projekte im Donauraum

Logo der Heimattage 2021 in Radolfzell
  • Heimattage

Programm der Heimattage 2021 vorgestellt

Symbolbild: Beim Urban Gardening (städtischer Gartenbau) werden durch die gärtnerische Nutzung auf innerstädtischen Flächen z.B. Blumen, Gemüse, Kräuter und Obstbäume angebaut. (Bild: Andreas Arnold / dpa)
  • Klimaschutz

Investitionsprogramm Klimaschutz verabschiedet

Eine keltische Statue aus Stein aus dem 5. Jahrhundert vor Christus ist in der großen Landesausstellung „Die Welt der Kelten“ in Stuttgart ausgestellt (Bild: © dpa).
  • Kunst und Kultur

Bundesförderung für national bedeutende Kultureinrichtungen

Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Künstlerin betrachtet in der «Container-City» des Kunstvereins Wagenhalle e.V. einen Plan. (Bild: Marijan Murat/dpa)
  • Ländlicher Raum

Kunst- und Kulturprojekte im Ländlichen Raum fördern

Mit dem einmaligen Pilotprojekt „Digitaler Knoten Stuttgart“ wird in der Region Stuttgart in Zukunft ein ganzer Schienenknoten über alle Zuggattungen hinweg digital gesteuert. (Bild: Verkehrsministerium Baden-Württemberg)
  • Bahnverkehr

Nächster Meilenstein für den „Digitalen Knoten Stuttgart“

Eine Frau unterwegs mit einem Elektrofahrrad (Foto: © dpa)
  • Radverkehr

Über 2.500 Beamte profitieren von JobBike BW

Dunkle Wolken ziehen beim 174. Cannstatter Volksfest hinter einem Riesenrad vorbei. (Bild: picture alliance/Christoph Schmidt/dpa)
  • Coronahilfe

„Tilgungszuschuss Corona“ wird ausgeweitet

Hofwirtschaft und Hotel „Ellgass“ in Eglofs
  • Ländlicher Raum

Zukunftsinvestitionen für das Hotellerie- und Gastgewerbe

Ein Kind spielt eine Flöte.
  • Kunst und Kultur

Corona-Nothilfe für Bundesakademie Trossingen

Eine Patientin wird in einem Krankenhaus in Stuttgart in einem Computertomographen (CT) untersucht (Bild: © dpa)
  • Gesundheit

100 Millionen Euro für den Gesundheitsstandort

Porträtbild von Dr. Jutta Lang, Generalsekretärin der Führungsakademie Baden-Württemberg
  • Führungsakademie

Jutta Lang bleibt Generalsekretärin der Führungsakademie

Euro-Banknoten (Foto: © dpa)
  • Finanzverwaltung

Wechsel an der Spitze des Finanzamtes Mühlacker

Ein Polizist geht an einem Warndreieck mit der Aufschrift „Unfall“ vorbei. (Foto: © dpa)
  • Verkehr

Weniger Stau dank digitaler Unfallaufnahme

Kommunale Wärmeplanung in einem Stadtplan
  • Klimaschutz

Land unterstützt kommunale Wärmeplanung

Transformationswissen BW startet (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Strategiedialog Automobilwirtschaft

Beratungsgutschein zur Transformation der Automobilwirtschaft