Digitalisierung

Fit und gesund durch Bits und Bytes

Das digital@bw Festival Zukunft_Gesundheit_Digital findet am 19. Juli 2019 in Tuttlingen statt.

Unter dem Motto "Fit und gesund durch Bits und Bytes" lädt die Landesregierung zum digital@bw Festival „Zukunft_Gesundheit_Digital“ nach Tuttlingen ein. Auf dem Programm stehen Vorträge, Live-Demonstrationen, innovative Exponate zum Ausprobieren sowie Entdeckungstouren in Tuttlinger Medizintechnik-Unternehmen.

„Ob Online-Sprechstunden, Gesundheits-Apps oder Pflege-Roboter: Die Digitalisierung durchdringt auch den Gesundheitsbereich in atemberaubendem Tempo. Sie bietet völlig neue Möglichkeiten in der Diagnose und Therapie von Krankheiten, die noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen sind. Baden-Württemberg geht hier voran und ergreift die Chancen der Digitalisierung!“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl anlässlich des bevorstehenden digital@bw Festivals am kommenden Freitag, 19. Juli 2019, in Tuttlingen.

Digitalisierung im Gesundheitsbereich

„Mit unserem Gesundheitsfestival wollen wir zeigen, was der digitale Wandel im Gesundheitsbereich, in Medizin und Pflege Neues bringt und welchen Nutzen die Menschen davon haben. Wir wollen ganz konkrete Projekte vorstellen, die Entwicklungen aber auch kritisch diskutieren und Fragen der Bürgerinnen und Bürger aufnehmen. Die Digitalisierung muss für die Menschen da sein – und nicht umgekehrt. Und genau da setzt auch unser Gesundheitsfestival an“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Die Landesregierung lädt zu ihrem digital@bw Festival mit dem Titel „Zukunft_Gesundheit_Digital“ ein. Das Festival findet am Freitag (19. Juli 2019) von 10 bis 16 Uhr bei der Firma Aesculap AG in Tuttlingen statt. Jedes Jahr widme sich die Landesregierung im Rahmen eines Festivals einem Schwerpunktthema aus der landesweiten Digitalisierungsstrategie digital@bw, so der für Digitalisierung zuständige Minister Thomas Strobl. Nachdem im vergangenen Jahr in Heidelberg die digitale Bildung im Fokus stand, dreht sich 2019 unter dem Motto „Fit und gesund durch Bits und Bytes“ alles um die Digitalisierung im Gesundheitsbereich. Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich angemeldet, alle verfügbaren Plätze sind damit vergeben. „Über das große Interesse freuen wir uns sehr“, unterstrich der Minister.

„Zu einem sehr frühen Zeitpunkt haben sich der Landkreis, die Stadt Tuttlingen und viele Unternehmen beworben, das Gesundheitsfestival in Tuttlingen zu veranstalten. Dem sind wir gerne gefolgt – schließlich bietet Tuttlingen ein herausragendes Umfeld. Mit seinen rund 400 Unternehmen und 12.000 Arbeitsplätzen gilt die Region weit über unsere Landesgrenzen hinaus als Weltzentrum der Medizintechnik. Seit mehr als 150 Jahren arbeitet man hier im Medizinbereich – Medizinhandwerk und Medizininnovationen haben hier also eine lange Tradition. Hier sieht man: Gesundheit im digitalen Zeitalter wird in Tuttlingen schon richtig gelebt!“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Digitale Gesundheit erleben und mitgestalten

Die Landesregierung bringt die Digitalisierung im Gesundheitsbereich ressortübergreifend voran und setzt dabei auf innovative Partnerschaften von Verwaltung, Unternehmen und Forschungsinstitutionen sowie den offenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Besonders im Fokus stehen eine gute Versorgung im Ländlichen Raum sowie die Weiterentwicklung der personalisierten Medizin. „Mit 21 Projekten fördern wir pionierhaft vielversprechende digitale Gesundheitsanwendungen und investieren dafür bis Ende 2019 rund 26 Millionen Euro. Einige dieser Projekte werden wir in Tuttlingen vorstellen“, kündigte Digitalisierungsminister Thomas Strobl an.

Das Gesundheitsfestival in Tuttlingen

„Zukunft_Gesundheit_Digital“ ist das zweite digital@bw Festival der Landesregierung Baden-Württemberg zu zentralen digitalen Themen. Nach dem Auftakt der Veranstaltungsreihe zur Digitalen Bildung 2018 in Heidelberg soll unter dem Motto „Fit und gesund durch Bits und Bytes“ gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitsbereich, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft ein aktueller Blick auf die Potenziale digitaler Gesundheitsanwendungen geworfen werden. Das Festival wird von der Landesregierung mit Unterstützung des Landkreises und der Stadt Tuttlingen veranstaltet.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Digitalisierungsminister Thomas Strobl eröffnen das Gesundheitsfestival. Mit ihren Reden werden sie am Vormittag erste Impulse für den Tag setzen. Anschließend findet ein Townhall-Talk statt, bei dem auch Gesundheitsminister Manne Lucha und Justizminister Guido Wolf sowie Expertinnen mitdiskutieren und Fragen aus dem Publikum beantworten werden.

Am Nachmittag steht der „Markt der Möglichkeiten“ mit vielen spannenden Vorträgen, Live-Demonstrationen, innovativen Exponaten zum Anfassen und Ausprobieren sowie Entdeckungstouren in Tuttlinger Medizintechnik-Unternehmen auf dem Programm. Die Besucherinnen und Besucher können dabei die Chancen der digitalen Gesundheit selbst erleben, diskutieren und gestalten. Vorgestellt werden beim Gesundheitsfestival auch konkrete Projekte der Landesregierung wie das Telemedizinprojekt „docdirekt“ und „GERDA“ zur Ausstellung elektronischer Rezepte. Beide wurden und werden in Tuttlingen real erprobt. Neben Diskussionsrunden, Workshops und Bustouren zu Tuttlinger Medizintechnikunternehmen, stehen Projekte und Maßnahmen aus der Digitalisierungsstrategie digital@bw im Fokus.

Zukunft Gesundheit Digital: aktuelles Programm

Die Digitalisierungsstrategie digital@bw

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung. Dazu hat sie eine Investitionsoffensive gestartet: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislatur in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste, landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt, die in Teamarbeit von allen Ministerien erstellt wurde. In den kommenden zwei Jahren werden daraus über 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von über 300 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des Digitalen Wandels in Europa zu positionieren.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche: Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz. Weitere Informationen zur Digitalisierungsstrategie der Landesregierung finden Sie auf dem zugehörigen Landesportal.

Mit digital@bw hat die Landesregierung auch ein neues Schaufenster der Digitalisierung an den Start gebracht. Es ist das zentrale Online-Portal rund um alle Digitalisierungsthemen und -maßnahmen im Land.

Frau in einem Labor zeigt Test für das neue Coronavirus
  • Coronavirus

Infektionen und Todesfälle in Baden-Württemberg

Hebamme führt Ultraschall an einer Schwangeren durch. (Bild: Thorsten Helmerichs / dpa)
  • Gesundheit

Land fördert Gesundheitszentren mit Schwerpunkt Geburt

Logo der Regionalen Kompetenzstellen des „Netzwerks Energieeffizienz“ (KEFF)
  • Energie

Kompetenzstellen Energieeffizienz starten zweite Förderphase

Studenten sitzen in der Universität bei der Begrüßung der Erstsemester-Studenten in einem Hörsaal. (Bild: picture alliance/Uwe Anspach/dpa)
  • Gleichstellung

Frauen in der Wissenschaft fördern

Städtebauförderung Weil der Stadt
  • STÄDTEBAUSANIERUNG

Sanierung in Weil der Stadt erfolgreich abgeschlossen

Verkehrsminister Winfried Hermann und Prof. Dr. Tobias Bernecker, beide mit Mundschutz, stehen auf der Terrasse des Verkehrsministeriums und halten beide ein Heft mit der Aufschrift "Güterverkehrskonzept" in der Hand.
  • Verkehr

Güterverkehrskonzept für Baden-Württemberg vorgestellt

Frau am Computer. (Bild: Land Baden-Württemberg)
  • Hochschulen

40 Millionen Euro für Digitalisierung an Hochschulen

Zwei Personen unterhalten sich vor einem Laptop auf dem Start-up-Gipfel.
  • Coronavirus

Weiteres Hilfsprogramm für Start-ups und Mittelstand

Schreiner bei der Arbeit
  • Coronavirus

Sofortbürgschaften für kleine Unternehmen

Eine Frau befestigt einen „Rauchen-Verboten“-Aufkleber an einer Scheibe (Bild: © dpa).
  • Gesundheit

Gewinnerklassen des Nichtraucherwettbewerbs ausgezeichnet

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der Firma HyImpulse Technologies GmbH in Hardthausen (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Kreisbereisung

Wirtschaftsministerin besucht Stadt- und Landkreis Heilbronn

Anlage zur industriellen Produktion von Methangas
  • Technologie

Land fördert Wasserstoffforschung mit 16 Millionen Euro

LEA-Preisträger in der zweiten Kategorie im Uhrzeigersinn von links oben: Moderatorin Mary Summer,  Karl und Ingrid Strenger von der Strenger Holding GmbH in Ludwigsburg, Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Oberkirchenrat Urs Keller, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Baden, Thomas Herkert, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes der Erzdiözese Freiburg, Stephan Burger, Erzbischof der Erzdiözese Freiburg und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: Uta Rometsch / Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V.)
  • Mittelstand

Mittelstandspreis für soziale Verantwortung vergeben

Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)
  • Coronavirus

Stabilisierungshilfe für Carsharing-Anbieter

Mitarbeiterinnen des Malteser Hilfsdienstes stehen mit Lebensmitteln vor einer Haustür.
  • Coronavirus

15 Millionen Euro für gemeinnützige Vereine und Zivilgesellschaft

Ausbilderin mit Lehrling
  • Coronavirus

Land stockt Corona-Überbrückungshilfe des Bundes auf

Euro-Banknoten (Foto: © dpa)
  • Liquiditätshilfe

Land setzt erhöhte Zuweisungen an Kommunen fort

Schüler einer 10. Klasse sitzen in einem Klassenraum einer Gemeinschaftsschule und warten darauf, dass ihre Abschlussprüfung im Fach Deutsch startet. (Bild: © picture alliance/Christoph Schmidt/dpa)
  • Bildung

Unterricht unter Pandemiebedingungen im neuen Schuljahr

Ein Metzger zerlegt ein Schwein. (Bild: © picture alliance/Sven Hoppe/dpa)
  • Coronavirus

Corona-Verordnung für Schlachtbetriebe

Wächterhaus der Großherzoglichen Grabkapelle in Karlsruhe
  • Staatliche Schlösser und Gärten

Besuchszentrum im sanierten Wächterhaus in Karlsruhe eröffnet

Auf einem Sammelplatz, auf dem asbestbelasteter Schutt lagert, warnt ein Schild: „Asbestfasern!“. (Foto: © dpa)
  • Gesundheit

Asbestrisiko in älteren Gebäuden beachten

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bild: Dennis Williamson)
  • Kreisbesuch

Kretschmann besucht den Landkreis Waldshut

Kleinkind auf Rutsche
  • Städtebauförderung

Land fördert nichtinvestive Städtebauprojekte

Rettungswagen stehen vor der Notaufnahme der Universitätsklinik Freiburg. (Bild: picture alliance/Patrick Seeger/dpa)
  • Coronavirus

Mehr Hilfe für Universitätskliniken gefordert

Christine Schönhuber (r.), Marketingleiterin der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg, und Tourismusminister Guido Wolf (l.) vor einem Plakat der neuen Kampagne, das den Bodensee zeigt. (Bild: Thomas B. Jones)
  • Tourismus

Baden-Württemberg wirbt für Urlaub im eigenen Land