Vermögen und Hochbau

Erweiterungsbau für das Polizeipräsidium Offenburg übergeben

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Außenansicht Erweiterungsbau Polizeipräsidium (PP) Offenburg

Mit dem neuen Erweiterungsbau des Polizeipräsidiums Offenburg stehen neben dem neuen Führungs- und Lagezentrum moderne Büros und Räume für die Kriminal- und Cybertechnik zur Verfügung. So können die Polizisten ihre anspruchsvollen Aufgaben weiterhin erfolgreich bewältigen.

Finanzstaatssekretärin Dr. Gisela Splett hat am Mittwoch nach rund zweieinhalbjähriger Bauzeit den Erweiterungsbau mit Führungs- und Lagezentrum für das Polizeipräsidium Offenburg übergeben. Mit der Polizeistrukturreform erfolgte die Zusammenlegung der Polizeidirektionen Rastatt, Baden-Baden und Offenburg. Dafür musste das bestehende Gebäude der ehemaligen Polizeidirektion in Offenburg erweitert werden.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett sagte: „Wir stellen den Beschäftigten des Polizeipräsidiums neben dem neuen Führungs- und Lagezentrum moderne Büros und Räume für die Kriminal- und Cybertechnik zur Verfügung. Mit hocheffizienter Wärmeversorgung und Photovoltaikstrom sorgen wir für eine klimafreundliche Unterbringung der Polizei am Standort Offenburg.“

Verbindungssteg zum Bestandsgebäude ermöglicht optimale Abläufe

Innenstaatssekretär Wilfried Klenk sagte: „Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, sehen sich die Polizistinnen und Polizisten des Polizeipräsidiums Offenburg tagtäglich mit immer anspruchsvoller werdenden Aufgaben konfrontiert. Der moderne und an die heutigen Bedürfnisse der Polizeiarbeit angepasste Erweiterungsbau ist wichtig, um diese Aufgaben auch weiterhin erfolgreich bewältigen zu können. Es freut mich sehr, dass wir mit der heutigen Bauübergabe die wertvolle Arbeit der Polizei in Offenburg unterstützen können.“

Herzstück des neuen viergeschossigen Gebäudes ist das Führungs- und Lagezentrum, in dem künftig präsidiumsweit die Notrufe eingehen werden. Für optimale Abläufe ist der Erweiterungsbau über einen zweigeschossigen Verbindungssteg mit dem Bestandsgebäude verbunden.

Photovoltaikanlage und Wärmedämmung sorgen für Klimaschutz

Das neue Gebäude verfügt über eine sehr gute Wärmedämmung. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 25 Kilowatt peak installiert. Die Wärmeversorgung erfolgt über das im Aufbau befindliche Fernwärmenetz der Wärmeversorgung Offenburg. In einem Wärmeverbund, unter anderem mit dem Paul-Gerhardt-Werk e.V. und dem Ortenau Klinikum, wird hocheffiziente Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung, industrieller Abwärme und Umweltwärme bezogen.

Das Land hat rund 17 Millionen Euro in den Standort des Polizeipräsidiums Offenburg investiert. Baulich und technisch hat das Amt Freiburg des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg das Projekt umgesetzt.

Ministerium für Finanzen: Mediathek: Bilder des Erweiterungsbaus

Weitere Meldungen

Eine neue Asphaltdecke wird auf einer Straße aufgebracht. (Bild: Patrick Seeger / dpa)
Straßenverkehr

Fahrbahnsanierung auf B 462 abgeschlossen

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Bürgerbeteiligung

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Porträt Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke
Schule

ZSL-Präsident geht in Ruhestand

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Landgericht Ulm
Justiz

Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen wird genannt

Lang gestreckter, historisch verzierter Raum mit hohen Rundbogenfenstern, Parkettboden und einer Orgel am Ende des Saals. Moderne Sitzmöbel und Tische bilden verschiedene Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Vermögen und Bau

MINT-Exzellenzgymnasium in Bad Saulgau eröffnet

Flurneuordnung Schrozberg
Flurneuordnung

Flurneuordnung macht die Landschaft klimaresilient

Vordere Reihe (von links nach rechts): Julia Hellmann, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt und Petra Klein  Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Sarah Straub, Michael Kühn, Anne Stöhr, Panajotis Neuert und Claudia Österle
Justiz

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2026

Auszeichnung der Gigabitkommunen mit Herrn Minister
Digitalisierung

Fast ein Drittel der Kommunen erreicht vollständige Gigabitversorgung

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Radverkehr

Radfahrabzeichen stärkt Fahrradkompetenz von Kindern

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Ein Zug steht an einem neuen Bahnsteig.
Schienenverkehr

Land schreitet bei Reaktivierung von Schienenstrecken voran