Kunst und Kultur

Erste Fördertranche für den „Kultur Sommer 2020“ freigegeben

Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Künstlerin betrachtet in der «Container-City» des Kunstvereins Wagenhalle e.V. einen Plan. (Bild: Marijan Murat/dpa)

Die ersten 44 Anträge des Unterstützungsprogramms „Kultur Sommer 2020“ wurden bewilligt, mehr als 900.000 Euro gehen an Kultureinrichtungen und Vereine der Breitenkultur im Land.

Das kurzfristig aufgestellte Unterstützungsprogramm „Kultur Sommer 2020“ des Wissenschaftsministeriums geht in die erste Runde, die ersten Anträge wurden von einer externen Jury ausgewählt. Das Programm, das kleinere analoge Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen fördert, ist in insgesamt vier Antrags- beziehungsweise Förderrunden unterteilt.

Kultur kann ihren Platz im öffentlichen Leben wieder einnehmen

„Nachdem wir viele Wochen auf das direkte Erlebnis von Kunst und Kultur verzichten mussten, sind seit Anfang Juni wieder kleinere Veranstaltungen möglich. Mit unserem Programm ‚Kultur Sommer 2020‘ unterstützen wir Kultureinrichtungen und Vereine dabei, solche Veranstaltungen zu konzipieren, die unter Einhaltung der bestehenden Auflagen umgesetzt werden können. Wir haben das Programm innerhalb weniger Tage aufgelegt und so aufgebaut, dass eine Förderung kurzfristig möglich ist. Ich freue mich, dass bereits nach so kurzer Zeit die ersten 44 Anträge ausgewählt wurden und den Zuschlag erhalten konnten. Damit fließen in einer ersten Tranche bereits Fördermittel in Höhe von über 900.000 Euro an Kultureinrichtungen und Vereine der Breitenkultur im Land. Damit trägt auch das Land dazu bei, dass die von vielen Menschen lang vermisste Kultur wieder ihren Platz im öffentlichen Leben einnehmen kann“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski. Das Programm „Kultur Sommer 2020“ ist mit insgesamt 2,5 Millionen Euro dotiert.

Die Mittel sollen dafür eingesetzt werden, dass die Veranstalter die erforderlichen Vorkehrungen zur Gewährung des Gesundheitsschutzes treffen und gleichzeitig ein attraktives kulturelles Angebot machen können. „Kunst ist gerade in diesen Zeiten unverzichtbar. Sie eröffnet Begegnungsorte und Reflexionsräume“, so Olschowski. Die Anträge, die durch eine externe Jury ausgewählt wurden, kommen unter anderem von Theatern, Kulturzentren, Tanz- und Literaturveranstaltern, Kinos, Jazzclubs, Ensembles, Kunstmuseen und -vereinen sowie einem Verein der Breitenkultur.

Insgesamt umfasst das Notprogramm für Kunst und Kultur, das das Kunstministerium im Masterplan Kultur BW | Kunst trotz Abstand aufgelegt hat, rund 50 Millionen Euro, die aus den Mitteln der Corona-Rücklage des Landes kommen.

Übersicht der bewilligten Anträge (PDF)

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