Ländlicher Raum

Erfolgreiches Förderprogramm zur Modernisierung Ländlicher Wege

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)

Das Förderprogramm „Nachhaltige Modernisierung Ländlicher Wege“ erfreut sich großer Nachfrage und Beliebtheit. Die Mittel für 2022 sind bereits vollständig gebunden. Ein modernes ländliches Wegenetz ist das Rückgrat des Ländlichen Raumes.

„Mit der Bewilligung von fünf weiteren Anträgen zur Unterstützung der Kommunen bei der Modernisierung ihrer ländlichen Wege sind nun alle für dieses Jahr zur Verfügung stehenden Mittel gebunden. Daran zeigt sich der Erfolg dieses Förderprogramms, welches bei den Kommunen seit seiner Einrichtung im Jahr 2018 auf sehr große Resonanz stößt. In diesem Jahr werden insgesamt 72 Anträge unterstützt, mit denen rund 50 Kilometer ländliche Wege auf den neuesten Stand gebracht werden“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk am 15. September 2022 in Stuttgart.

3,5 Millionen Euro Förderung im Jahr 2022

Insgesamt rund 3,5 Millionen Euro hat das Land in diesem Jahr bereitgestellt, um die Kommunen bei der Modernisierung wichtiger multifunktionaler ländlicher Wege zu unterstützen. Mit einem Fördersatz von 40 Prozent der Baukosten beteiligt sich das Land an der Modernisierung des kommunalen Hauptwegenetzes.

Ländliche Wege müssen viele Funktionen erfüllen. Sie sind nicht nur für die Landwirtschaft als Zuwegung zu den landwirtschaftlichen Grundstücken notwendig, sondern dienen gleichzeitig Radfahrenden und vielen weiteren Erholungssuchenden als wertvolle Verbindungen abseits der öffentlichen Straßen. Wenige, aber dafür gut ausgebaute ländliche Wege sind notwendig, um den vielfältigen Ansprüchen in der Landschaft gerecht zu werden und gleichzeitig Fläche aber auch Finanzmittel zu schonen.

„Bereits zu Beginn des Jahres hat sich abgezeichnet, dass die Anzahl der Anträge stark zugenommen hat. Das Programm, das 2018 begonnen wurde, wird mittlerweile so gut von den Kommunen angenommen, dass wir in diesem Jahr bereits jetzt alle zur Verfügung stehenden Mittel ausgegeben haben. Inzwischen haben die Kommunen erkannt, dass mit diesem Programm die Wege grundlegend und damit nachhaltig modernisiert werden können. Die vielen Ausbesserungsarbeiten, die oft nicht lange halten, können so vermieden werden“, unterstich Minister Hauk.

Die geförderten Projekte

Die Städte Bönnigheim und Haigerloch sowie die Gemeinden Argenbühl und Dauchingen werden mit insgesamt 240.820,68 Euro gefördert. Welches Projekt welche Fördersumme erhält, wird im Folgenden aufgelistet:

Kommune Gemarkung Bewilligungssumme
Bönnigheim Hofen 22.106,28 Euro
Haigerloch Gruol

51.818,80 Euro

Haigerloch Trillfingen 54.788,80 Euro
Argenbühl Ratzenried 21.422,80 Euro
Dauchingen Dauchingen 90.684,00 Euro

Infodienst Landwirtschaft – Ernährung – Ländlicher Raum: Nachhaltige Modernisierung ländlicher Wege

Weitere Meldungen

Eine Person hält ein Smartphone in der Hand. Auf dem Display sieht man die Startseite der Ehrenamtskarten-App für Baden-Württemberg.
Bürgerengagement

Mehr als 25.000 Ehrenamtskarten ausgegeben

Übergabe Tanklöschfahrzeuge Waldbrand
Feuerwehr

Sechs neue Tanklöschfahrzeuge zur Waldbrandbekämpfung

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Kinderschutz

Aktionstage Kinder- und Jugend­schutz gehen in zweite Runde

Bio-Musterregion Bodensee
Landwirtschaft

Der Bodenseeapfel ist weit mehr als ein gesundes Lebensmittel

Icon eines Fahrrads. Darüber der Text "Mein Bike, mein Weg, mein Vorteil mit JobBike BW.
JobBike

40.000 JobBikes für Landesbeschäftigte

In einem Büro unterhalten sich zwei Frauen. Eine sitzt an einem Tisch und eine steht neben dem Tisch. Auf dem Tisch steht ein Laptop.
Wirtschaft

Land fördert Beratungen für mittelständische Unternehmen

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
Integration

Land fördert 37 lokale Integrationsprojekte

Landesstand „THE LÄND of Games“ auf der Gamescom 2026
Spielemesse

Baden-Württemberg auf der internationalen Games-Bühne

Aus den Händen von Justizminister Moritz Oppelt (links( hat Thorsten-Peter Krapp (Mitte) seine Ernennungsurkunde zum neuen Leiter der Staatsanwaltschaft Freiburg – Zweigstelle Lörrach erhalten. Zu den ersten Gratulanten zählte der Leitende Oberstaatsanwalt Dr. Michael Krauß (rechts).
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwalt­schaft Freiburg – Zwst. Lörrach

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Auf dem Weg zur digital vernetzten Justiz der Zukunft

Landkreis Ravensburg
Gemeinsamer Antrag 2026

Ergebnisse des Flächenüber­wachungssystems einsehbar

Salbei-Glatthafer-Wiese auf einer Böschung im Frühsommer (Foto: © Dr. Tillmann Stottele)
Arten- und Klimaschutz

Wettbewerb „Straßenoasen“ geht in die nächste Runde

Vier Menschen stehen lächeld da und tragen Fahrradhelme.
Radverkehr

Sieger der STADTRADELN-Derbys stehen fest

Links: Prof. Dr. Andreas Gundelwein, rechts: Dr. Jens Bortloff
Kunst und Kultur

TECHNOSEUM erhält neue Doppelspitze

von links nach rechts: Landespolizeidirektor Carsten Höfler, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Offenburg Andreas Bjedov und Staatssekretär Reiner Moser
Polizei

Neuer Polizeipräsident beim Polizeipräsidium Offenburg