Ländlicher Raum

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum nimmt fünf neue Gemeinden auf

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)

Im Rahmen einer neuen Auswahlrunde hat das Land fünf neue Schwerpunktgemeinden in das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum aufgenommen. Die nun insgesamt 28 Schwerpunktgemeinden tragen zu einer echten Stärkung des Ländlichen Raumes bei.

„Eine flächensparende Siedlungsentwicklung, der eng damit verbundene Schutz von Natur und Landschaft sowie der Umgang mit dem demografischen Wandel sind zentrale Themen im Ländlichen Raum. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, entwickeln unsere Schwerpunktgemeinden gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern zu diesen Themenfeldern nachhaltige Projekte und Lösungsansätze. In den kommenden fünf Jahren werden wir über das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) fünf neue Schwerpunktgemeinden zielgerichtet bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Anerkennung der neuen ELR-Schwerpunktgemeinden.

Seit inzwischen acht Jahren werden in Baden-Württemberg Schwerpunktgemeinden im ELR anerkannt. In diesem Jahr können sich die Gemeinden Friesenheim, Burladingen, Biederbach, St. Märgen und Ebhausen für den Zeitraum von fünf Jahren über ihren Status als Schwerpunktgemeinde freuen. Damit sind landesweit derzeit insgesamt 28 Schwerpunktgemeinden im Ländlichen Raum anerkannt.

Schwerpunktgemeinden fördern Bürgerbeteiligung

„Schwerpunktgemeinden zeichnen sich insbesondere durch eine aktive Bürgerbeteiligung aus. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist dies eine große Herausforderung, aber die digitalen Möglichkeiten bieten hier neue Chancen der Partizipation. Daher freut es mich, dass die fünf nun anerkannten Städte und Gemeinden innovative Wege gegangen sind, um gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern zentrale Ideen für eine zukunftsfähige Gemeindeentwicklung zu formulieren“, so Minister Hauk.

Die fünf anerkannten Schwerpunktgemeinden können sich in den nächsten fünf Jahren über einen um zehn Prozentpunkte erhöhten Fördersatz bei gemeinwohlorientierten Projekten sowie über eine prioritäre Förderung in den ELR-Jahresprogrammentscheidungen freuen. Hierzu werden in den nächsten Wochen konkrete Zielvereinbarungen zwischen den Schwerpunktgemeinden und den Regierungspräsidien abgeschlossen.

Aufnahmeanträge bis 30. September möglich

Wie alle am ELR interessierten Gemeinden, haben die neuen Schwerpunktgemeinden bis zum 30. September 2021 Zeit, ihre Aufnahmeanträge mit den für das nächste Jahr anstehenden Projekten bei den zuständigen Rechtsaufsichtsbehörden einzureichen. Im Fokus der Ausschreibung 2022 stehen wieder die Schaffung von zeitgemäßem bezahlbaren Wohnraum und Projekte zur Sicherung der Grundversorgung.

Verteilung aller aktuell anerkannten Schwerpunktgemeinden nach Landkreisen:

Landkreis Schwerpunktgemeiden
Breisgau-Hochschwarzwald St. Märgen
Emmendingen Biederbach
  Simonswald
  Winden
Lörrach Kandern
  Schönau Gemeindeverwaltungsverband (interkommunal)
Ortenaukreis Friesenheim
  Hornberg
Tuttlingen Böttingen
  Durchhausen
Konstanz Tengen
Waldshut Albbruck
  Grafenhausen
Calw Ebhausen
Freudenstadt Pfalzgrafenweiler
Neckar-Odenwald-Kreis Schwarzach
Hohenlohekreis Mulfingen
Main-Tauber-Kreis Ahorn
  Igersheim
Ostalbkreis Kirchheim am Ries
Schwäbisch Hall Langenburg
  Michelfeld
Ravensburg Leutkirch
Reutlingen Hohenstein
  St. Johann
Sigmaringen Leibertingen
Zollernalbkreis Burladingen
  Dormettingen

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

Frau in einem Labor zeigt Test für das neue Coronavirus
  • Coronavirus

Die aktuellen Corona-Zahlen für Baden-Württemberg

Wolf
  • Wolf

Fälle im Fördergebiet Wolfsprävention

Regenüberlaufbecken, Gemeinde Kupferzell
  • Gewässerschutz

Land fördert Nachrüstung von Regenüberlaufbecken in Kupferzell

Pflegerin in Gespräch mit altem Mann
  • Pflegeberufe

Pflegefachkräfte im Ausland anwerben

Ein Auerhuhn steht im Wald.
  • Erneuerbare Energie

Neue Planungsgrundlage Windenergie und Auerhuhn

Eine Auszubildende steht am Schaltpult einer computergesteuerten Fräsenmaschine (Symbolbild, © dpa).
  • Berufsorientierung

Über 1,8 Millonen Euro Förderung für die Berufsorientierung

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
  • Holzbau

Innovative Holzwerkstoffe für Holzbau-Offensive nötig

Paragraphen-Symbole
  • Corona-Verordnungen

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnungen

Bio-Aktionsplan Baden-Württemberg
  • Landwirtschaft

Ökolandbau bis 2030 auf 30 bis 40 Prozent steigern

Zwei Feuerwehrleute löschen nach einem Waldbrand letzte Glutnester.
  • Feuerwehr

Waldbrandgefahr steigt stetig

Eine Kuh und ein Kalb laufen über einen Feldweg
  • Wolf

Zwei tote Kälber mit Rissverletzungen gefunden

Die Mitarbeiterin eines mobilen Impfteams zieht in einem Alten- und Pflegeheim den Impfstoff von Biontech/Pfizer in eine Spritze auf.
  • Coronavirus

Land stellt weitere Weichen für Corona-Management

Ein Krankenpfleger schiebt in einer Klinik ein Krankenbett über einen Flur. (Foto: © dpa)
  • Gesundheit

140 Millionen Euro für Krankenhäuser im Land

Agro Energie Hohenlohe GmbH & Co. KG mit der Bewerbung „Effizienzsteigerung im Ackerbau in Hohenlohe durch Nährstoffrückgewinnung aus Wirtschaftsdüngern“
  • Energie

Potential von Biogas besser nutzen

Mehrere Ziegen liegen während des Regens in einem Unterschlupf in Kreuzthal. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Wolf

Tote und verletzte Ziegen in Baierbronn

Symbolbild: Ein Stempelkarussell (Stempelhalter) steht neben einem Stapel Akten auf einem Schreibtisch in einer Behörde. (Bild: dpa)
  • Notariat

Land schreibt Notarstellen aus

Eine Laborantin untersucht Lebensmittel im Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart. (Foto: © dpa)
  • Verbraucherschutz

Sommerprodukte werden untersucht

Die Fachjury im Stuttgarter Haus der Wirtschaft: (v.l.n.r.: Hilde Leiss, Joachim Haller, Julia Rabenstein, Andreas Möller, Barbara Butz, Dr. Sabine Wilp, Christiane Nicolaus, Jurymoderation: Karin Schiwek)
  • Wettbewerb

Nominierungen für die Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2022“

Ein Schüler schreibt im Unterricht einen Text in sein Heft (Bild: © dpa).
  • Schule

Sommerschulen starten an 69 Standorten

Asylbewerber lernen in der Musikhochschule in Trossingen gemeinsam mit einer Studentin Deutsch. (Bild: © dpa)
  • Integration

Bleibeperspektive für gut integrierte Ausländerinnen und Ausländer

Limpurger Rinder stehen auf einer Weide. (Bild: dpa)
  • Wolf

Totes Rind in Bernau

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
  • Tourismus

Rapp auf Tourismus-Sommerreise

Ein Auerhuhn steht im Wald.
  • Artenschutz

„Voluntourismus-Projekt” zum Schutz des Auerhuhns

Karte von Baden-Württemberg, auf der die am STADTRADELN teilnehmenden Kommunen flächig dunkelblau eingefärbt sind.
  • Radverkehr

Schluss-Etappe beim STADTRADELN 2022

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Firmenbesuch

Handwerk ist wichtiger Partner für Klimaschutz und Energiewende