Erneuerbare Energien

Energetische Sanierung der DHBW Villingen-Schwenningen abgeschlossen

Neue Photovoltaikanlage auf dem Dach der DHBW Villingen-Schwenningen

Die energetische Sanierung und der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Landesliegenschaften dienen dem Ziel einer weitgehend klimaneutralen Landesverwaltung bis 2040. An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen gibt es nun eine neue zentrale Wärmeerzeugung und eine rund 550 Quadratmeter große Photovoltaikanlage.

Die energetische Sanierung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen (DHBW) ist abgeschlossen.

Für die neue zentrale Wärmeerzeugung wurden ein Blockheizkraftwerk, ein Gas-Brennwertkessel und zwei Gas-Brennwertthermen installiert. Zudem wurde eine rund 550 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes der Fakultät Sozialwesen (S26) der Hochschule in Betrieb genommen.

CO2-Emissionen werden um rund 40 Tonnen pro Jahr gesenkt

„Mit dem innovativen Energiekonzept senken wir die CO2-Emissionen des Campus der DHBW Villingen-Schwenningen um rund 40 Tonnen pro Jahr. Das ist ein weiterer Schritt hin zu einer weitgehend klimaneutralen Landesverwaltung. Wir schonen die Umwelt und reduzieren gleichzeitig die Energiekosten“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett.

Mit dem Energiekonzept werden zukünftig rund 460.000 Kilowattstunden thermische Energie (Wärme) eingespart. Das Blockheizkraftwerk ermöglicht es, den Strombedarf künftig teilweise mit selbst erzeugtem Strom zu decken. In das Energiekonzept für die DHBW Villingen-Schwenningen hat das Land rund 1,6 Millionen Euro investiert.

Zudem wird das Konzept durch eine rund 550 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes S26 ergänzt. Die Anlage erzeugt durchschnittlich 100.000 Kilowattstunden Sonnenstrom pro Jahr. „Neben der positiven Umweltbilanz können künftig jedes Jahr rund 11.000 Euro Stromkosten eingespart werden“, so Splett. Damit rechnet sich die Investition von rund 170.000 Euro nach etwas mehr als 15 Jahren.

Sonderprogramm zur Energie- und Wassereinsparung in bestehenden Gebäuden

Prof. Ulrich Kotthaus, Rektor der DHBW Villingen-Schwenningen zur neuen Wärmeerzeugung und Photovoltaikanlage: „Ich freue mich sehr über die Inbetriebnahme der Anlagen und dass wir als Hochschule des Landes Baden-Württemberg auf Initiative des Ministeriums für Finanzen nun ab sofort noch ressourcenschonender wirken können.“

Die energetische Sanierung und die Photovoltaikanlage der DHBW Villingen-Schwenningen sind Teil des verwaltungsinternen Refinanzierungsverfahrens (VIRE), eines energetischen Sonderprogramms für technische Verbesserungen in bestehenden Gebäuden zur Energie- und Wassereinsparung. Die Investitionen refinanzieren sich über die jeweils eingesparten Energiekosten der Projekte.

Energetische Maßnahmen an Landesgebäuden

Die energetische Sanierung landeseigener Immobilien und der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Landesliegenschaften sind wichtige Teile des fortgeschriebenen Energie- und Klimaschutzkonzepts für landeseigene Liegenschaften 2020 bis 2050. Sie sollen dazu beitragen, das im Klimaschutzgesetz für Baden-Württemberg enthaltene Ziel einer weitgehend klimaneutralen Landesverwaltung bis 2040 zu erreichen.

Die Investitionen in energetische Maßnahmen an Landesgebäuden sollen auf einem hohen Niveau in einer Größenordnung von rund 80 Millionen Euro pro Jahr auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden.

War bis Ende 2019 bereits eine Fläche von mehr als 100.000 Quadratmetern mit Photovoltaikanlagen auf landeseigenen Liegenschaften belegt, so soll mit der Fortschreibung die Fläche bis 2025 auf mindestens 130.000 Quadratmeter und bis 2030 auf mindestens 175.000 Quadratmeter anwachsen.

v.l.n.r.: Torsten Krenz (Konzernbevollmächtigter der DB AG für das Land Baden-Württemberg), Michael Groh (Regionalbereichsleiter Südwest der DB Station&Service) und Verkehrsminister Winfried Hermann stehen an einem provisorischen barrierefreien Bahngleis im Bahnhof Göppingen. (Bild: © picture alliance/Marijan Murat/dpa)
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