Verbraucherbildung

Drei Schulen erhalten Verbraucherschutzpreis

Eine Schülerin und ein Schüler lesen gemeinsam einen Text (Bild: © dpa).

Für die erfolgreiche Integration von Verbraucherthemen in den Schulalltag sind die Gemeinschaftsschule Rheinfelden, das Enztal-Gymnasium in Bad Wildbad und das Heisenberg-Gymnasium in Ettlingen mit dem Verbraucherschutzpreis 2019 ausgezeichnet.

„Mit dem Verbraucherschutzpreis wollen wir die Verbraucherbildung an baden-württembergischen Schulen stärken. Das diesjährige Motto ‚Bei uns wird Verbraucherbildung großgeschrieben – schütze deine Daten in der digitalen Welt‘ wurden von den Preisträgern sehr eindrucksvoll umgesetzt. Zusammen mit ihren Lehrkräften haben sich die Schülerinnen und Schüler intensiv und kreativ mit dem Motto auseinandergesetzt und tolle Projekte eingereicht“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, anlässlich der Verleihung des Verbraucherschutzpreises.

„Wir wollen Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, sich zu starken Persönlichkeiten zu entwickeln. In unserer digitalen Welt spielt dabei auch ein kritischer Umgang mit digitalen Medien eine wichtige Rolle. Es ist unsere Aufgabe, die digitalen Technologien dort einzusetzen, wo sie eine pädagogisch sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Methoden und Formaten bieten. Dazu gehört mit Blick auf den Datenschutz, die Kinder und Jugendlichen für einen bewussten Umgang mit ihren eigenen Daten zu sensibilisieren und ihnen die Mechanismen und Hintergründe im Internethandel oder von sozialen Netzwerken zu erläutern“, betonte Volker Schebesta, Staatssekretär im Kultusministerium.

Preisträger

Der Verbraucherschutzpreis 2019 geht an drei baden-württembergische Schulen:

Den ersten Preis gewann die Gemeinschaftsschule Rheinfelden mit dem Projekt „Profile auf Social-Media-Plattformen“. Für die herausragenden Schülerarbeiten erhielt die Klasse ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro sowie einen Workshop passend zum Wettbewerbsmotto, den das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg konzipiert und durchführt.

Ein zweiter Preis ging an das Enztal-Gymnasium in Bad Wildbad mit einem gelungenen Erklärvideo im Rahmen des Projekts „Big Data im Internethandel – Das Ende des souveränen Konsumenten?“. Einen weiteren zweiten Preis erhielt das Heisenberg-Gymnasium in Ettlingen für das Projekt „Datensicherheit in der digitalen Welt“ mit kreativen Schüler-Videos. Beide Preisträger gewannen ebenfalls ein Preisgeld von 500 Euro.

Die Preisträgerinnen und Preisträger präsentierten anschließend ihre Projekte und Ergebnisse, um den Gästen einen Einblick in die Projektarbeiten zu gewähren. Professorin Dr. Silke Bartsch vom Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der TU Berlin würdigte als Vertreterin der Verbraucherkommission Baden-Württemberg die Preisträger und deren herausragendes Engagement in einer Abschlussrede.

Verbraucherschutzpreis für Schulen in Baden-Württemberg

Der Verbraucherschutzpreis für allgemeinbildende Schulen wird in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, dem Kultusministerium und der Verbraucherkommission Baden-Württemberg vergeben. Ausgezeichnet werden die besten Projekte, Aktionen, Unterrichtssequenzen oder Schülerarbeiten, die sich mit Themen des Verbraucherschutzes befassen und einen Alltagsbezug haben.

Der diesjährige Verbraucherschutzpreis steht unter dem Motto „Bei uns wird Verbraucherbildung großgeschrieben – schütze deine Daten in der digitalen Welt“. Die Auseinandersetzung mit dem Thema soll Schülerinnen und Schüler für die Verarbeitung von Daten in der digitalen Welt sensibilisieren und ein Bewusstsein für den Umgang mit den eigenen Daten sowie den Daten anderer schaffen. Für das Schuljahr 2019/2020 soll der Verbraucherschutzpreis zum Motto „Nachhaltiger Konsum“ ausgelobt werden.

Die Projekte der Preisträger

Das Projekt „Profile auf Social-Media-Plattformen“ wurde von der Klasse 5b (Schuljahr 2018/2019) der Gemeinschaftsschule Rheinfelden eingereicht. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin haben die 23 Schülerinnen und Schüler das im Laufe des Schuljahres erworbene Wissen rund um Medienkonsum und Datenschutz im Projekt kreativ und produktiv aufgefrischt. Das Thema wurde in Gruppen vertieft mit dem Ziel, die Ergebnisse nicht nur beim Wettbewerb einzureichen, sondern allen neuen fünften Klassen vorzustellen, um die Mitschülerinnen und Mitschüler frühzeitig für das Thema zu sensibilisieren. Entstanden sind Plakate, Audio-Dateien, Ergebnisse einer Schülerumfrage sowie eine PowerPoint-Präsentation.

Das Projekt „Datensicherheit in der digitalen Welt“ wurde von der Klasse 7e (Schuljahr 2018/2019) des Heisenberg-Gymnasiums in Ettlingen eingereicht. Im Informatikunterricht vertieften die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrer Lehrerin die Themen Informationsgesellschaft und Datensicherheit in vier Unterrichtseinheiten. Sie beschäftigten sich dabei beispielsweise mit den Fragen: „Was sind Daten? Wie speichert man Daten? Wie sichert man Daten?“ Im Ergebnis erstellte die Klasse vier Schüler-Videos.

Die Klasse 10c (Schuljahr 2018/2019) des Enztal-Gymnasiums in Bad Wildbad reichte das Projekt „Big Data im Internethandel – Das Ende des souveränen Konsumenten?“ ein. Die 24 Schülerinnen und Schüler widmeten sich in einer Unterrichtseinheit zusammen mit ihrem Referendar der Leitperspektive Verbraucherbildung. Ziel war es, die Konsumentensouveränität im Internethandel zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen, ob diese durch Big Data gefährdet ist. Ergebnis der Unterrichtseinheit ist ein Erklärvideo.

Verbraucherportal: Verbraucherschutzpreis 2019

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