Schule

Digitalisierung an den Schulen im Land kommt voran

Ein Schüler arbeitet mit einem iPad im digitalen Unterricht. (Bild: picture alliance/Ina Fassbender/dpa)

Bund und Land haben fast eine Milliarde Euro in die Digitalisierung der Schulen im Land investiert. Das Land steht beim DigitalPakt Schule sehr gut da. Auch die Bereitstellung einer Digitalen Bildungsplattform schreitet weiter voran.

Staatssekretärin Sandra Boser hat dem Kabinett am 28. Juni 2022 einen Bericht über den Stand der Digitalisierung an den Schulen in Baden-Württemberg gegeben. Dabei hat sie über den Stand desDigitalPakt Schule und der Zusatzprogramme berichtet sowie über den aktuellen Stand bei der Digitalen Bildungsplattform. Baden-Württemberg steht beim DigitalPakt Schule sehr gut da. 95 Prozent der Mittel, die der Bund zur Verfügung gestellt hat, sind gebunden. An circa 90 Prozent der Schulen liegt ein sogenannter zertifizierter Medienentwicklungsplan vor. Dieser ist eine Bedingung für eine Antragsstellung. In ihm soll die Schule darlegen, welches pädagogische Konzept sie mit der digitalen Ausstattung über den DigitalPakt Schule verfolgt.

„Wenn alle Maßnahmen, die über den DigitalPakt Schule beantragt wurden, abgeschlossen sind, stehen die Schulen in Baden-Württemberg mit Blick auf die Digitalisierung deutlich besser da“, sagt Staatssekretärin Sandra Boser. Sie ergänzt: „Bund und Land haben insgesamt fast eine Milliarde Euro in die Digitalisierung der baden-württembergischen Schulen investiert. Wir wissen, dass es damit noch nicht getan ist, aber es war ein wichtiger Schritt. So haben wir nach den bisher ausgewerteten Rückmeldungen über das Sofortausstattungsprogramm und den DigitalPakt Schule über 400.000 digitale Endgeräte an die Schulen gebracht, was in etwa einem Verhältnis Endgeräte zu Schülerinnen und Schülern von fast eins zu drei entspricht.“ Zum Vergleich: Vor dem DigitalPakt Schule wurde Baden-Württemberg in internationalen Vergleichsstudien ein Verhältnis von einem Gerät auf 11,5 Schülerinnen beziehungsweise Schüler bescheinigt.

Leihgeräte für Lehrkräfte sollen bereitgestellt werden

Neben dem DigitalPakt Schule mit einem Volumen von 650 Millionen Euro und dem Sofortausstattungsprogramm zur Anschaffung mobiler Endgeräte für Schülerinnen und Schüler mit einem Volumen von 65 Millionen Euro an Bundes- und 65 Millionen Euro an Landesgeldern gibt es noch weitere Zusatzprogramme zum DigitalPakt Schule. Mit einem weiteren Zusatzprogramm über 65 Millionen Euro werden Leihgeräte für Lehrkräfte bereitgestellt, womit ein erster Schritt in Richtung einer adäquaten Ausstattung der Lehrkräfte erfolgt ist. Diese Mittel wurden wie auch die Mittel aus dem Sofortausstattungsprogramm den Schulträgern antragslos zugeteilt.

Flankierend zu diesem Programm wurden darüber hinaus aus dem Unterstützungsbudget Corona für Schulen, das 40 Millionen Euro umfasst, mobile Endgeräte beschafft. ImZusatzprogramm Administration im Umfang von 65 Millionen Euro werden Personalkosten für Support- und Wartungspersonal bei Schulträgern, deren Fortbildung sowie die Beauftragung Dritter mit entsprechenden Leistungen gefördert.

Digitale Bildungsplattform enthält verschiedene Lernmanagementsysteme

Das Kultusministerium schreitet unterdessen weiter bei der Bereitstellung einer Digitalen Bildungsplattform voran. Flächendeckend stehen im Rahmen der Digitalen Bildungsplattform auf Wunsch bereits die Lernmanagementsysteme Moodle und itslearning (mit integriertem Collabora), das Videokonferenzsystem BigBlueButton, der Instant Messenger Threema sowie die Mediendatenbank SESAM zur Verfügung. Das Kultusministerium arbeitet weiterhin an der Bereitstellung eines digitalen Arbeitsplatzes für Lehrkräfte (Office-Paket mit Datenspeicher und E-Mail für Lehrkräfte) und befindet sich für ein Pilotprojekt hierfür in Verhandlungen mit dem Unternehmen Dataport, das mit der dPhoenix Suite ein Produkt anbietet, das vollständig in Deutschland gehostet wird.

In der Pilotierung befindet sich bei der Digitalen Bildungsplattform außerdem das System einer sicheren Zugangsverwaltung (IdAM) in Verbindung mit einem vereinfachten Anmeldeprozess (ein sogenannter Single-Sign-On). Über diese Verknüpfung werden dann die Anwendungen und Dienste der Digitalen Bildungsplattform über eine Webseite aufrufbar sein. Hierzu läuft bereits ein Pilotprojekt an verschiedenen Schulen.

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